Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?

  • Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Auf der anderen Seite ist häufig zu beobachten, dass gerade weniger gut Verdienende mit Statussymbolen unterwegs sind. Ihr braucht Euch nur mal in den Innenstädten umschauen, wer da mit Michael Kors oder Luis Vuitton Taschen herumläuft. Das gilt auch für offensive Markenklamotten/-Produkten (mit hohem Wiedererkennungswert). Viele sind bereit, z. B. für ein iPhone oder ein anderes Flagschiffmodell horrende Verträge zu zeichnen, damit sie ein subventioniertes Telefon bekommen, auch wenn diese Verträge in Relation zum Einkommen hohe Ausgaben darstellen, die anderweitig eingrenzen. Auch kann man beobachten, dass viele Kleinverträge im Sinne des Luxus, welchen man sich gönnt- (Sky/Zeitungsabo/etc.) in Summe hohe Ausgaben verursachen. Leider werden solche Ausgaben oftmals zu Lasten anderer wichtiger Dinge bevorzugt. Bedeutet, dass die Haftpflichtversicherung oder die Altersvorsorge teilweise weniger als wichtig empfunden wird als der Telefon oder XY-Vertrag. Konsumausgaben verdrängen damit Vorsorgeüberlegungen. Man lebt ja jetzt und nicht später, sind so Sprüche, die da oft kommen.

    Da hast du durchaus Recht aber ich denke das ist normal.


    Denke es ist ganz wenn man als Normalverdiener mit so 2.000€ - 2.300€ sich auf ein iPhone oder eine Micheal Kors Tasche Tasche goennen will. Das ist eben der Luxus den man sich mit seinem Einkommen leisten will.


    Der Besserverdiener verzichtet zwar vielleicht darauf und rennt mit einem alten Andriod Smartphone rum - aber nur weil er einen Jaguar und einen Mercedes in der Garage hat und eine Zweitwohnung in Nizza. ;)


    Also Normalverdiener auf sowas zu sparen waere aber voellig unrealisitisch.


    Jeder braucht Luxus.


    Fuer den Hartzer sind Bier und Zigaretten der Luxus den er sich goennt
    Der Normalverdiener spart da um sich ein iPhone und eine Michael Kors Tasche leisten zu koennen
    Da spart dann der Besserverdiener um sich Luxusautos und Immobilien leisten zu koennen

  • Re: Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?


    Zitat

    Original geschrieben von Jay
    mich würde interessieren, wie Ihr Eure Zukunft in Deutschland seht?


    Das habe ich vor einem Monat noch, mittlerweile habe ich aber tatsächlich darüber nachgedacht eventuell auszuwandern (Schweiz).

    Zitat

    Seht Ihr langfristig ein lebenswertes Deutschland, in dem man gerne alt werden möchte?


    Wenn es so weiter geht nicht.

    Zitat

    Oder denkt Ihr, falls Ihr jünger seid oder über die Mittel verfügt, über eine Abkehr von Deutschland nach, also ein Auslandsaufenthalt bzw. eine Auswanderung? Seid Ihr noch optimistisch genug, langfristige Pläne (Familie/Job...) für ein Leben in Deutschland zu schmieden?


    Fraglich ist, ob ich mit meinen auf Deutschland ausgerichteten Job in der Schweiz eine Stelle finde.

    Zitat

    Diese Fragen resultieren natürlich aus der Flüchtlingsproblematik und begründen sich auf die vielen Aussagen von Menschen, die im täglichen Leben ihre Sorgen, Ängste und Befürchtungen zum Besten geben.


    Kann ich mir vorstellen. Leider geht es ja auch mit den Deutschen berg ab. (Intelligenz, Sauberkeit, Ordnung, Fleiß, Pünktlichkeit, Ehre, Moral, etc.)

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  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Da hast du durchaus Recht aber ich denke das ist normal ...


    Jeder braucht Luxus.


    Fuer den Hartzer sind Bier und Zigaretten der Luxus den er sich goennt
    Der Normalverdiener spart da um sich ein iPhone und eine Michael Kors Tasche leisten zu koennen
    Da spart dann der Besserverdiener um sich Luxusautos und Immobilien leisten zu koennen


    Ich denke, dass das nicht so ist. Es gibt sicherlich Besserverdienende, die sich einen heraushängen lassen, wieviel sie verdienen und hierzu Luxusartikel benötigen. Oftmals liegt das aber am fehlenden Selbstvertrauen oder daran, dass Vermögen einfach so zugefallen ist.


    Die meisten Vermögenden, welche ich so kenne, haben hart gearbeitet, waren mit Leidenschaft und Engagement beruflich bei der Sache und das hat das Einkommen sukzessive gesteigert. Dabei sind die meisten auf dem Boden geblieben. Klar kaufen die oftmals in Bioläden ein oder kaufen sich qualitative Dinge, aber sie werfen nicht mit Geld um sich. Auch sparen sie nicht auf einen Jaguar, sondern fahren meistens gewöhnliche Mittelklassewagen. Ausnahmen gibt es natürlich.


    'Jeder braucht Luxus'. Ich spreche nicht ab, sich dann und wann mal etwas zu gönnen. Es ist aber eine Haltungsfrage, wie man es anstellt.


    Die einen nehmen den megateuren Vertrag, damit sie ein iPhone bekommen, um möglichst wenig zuzuzahlen; dafür nehmen sie langfristige Belastungen in Kauf. Der Begriff 'Schulden' kommt nicht zufällig von 'Schuld' (für die man büßen muss).


    Die anderen sparen Geldbeträge, kaufen sich das Gerät so und haben somit die Möglichkeit, einen guten wie günstigen Mobilfunkvertrag zu nutzen.


    Das Paradoxe ist, dass beide den gleichen Nutzen haben. Sie haben am Ende des Tages das gleiche Gerät in der Hand. Der Unterschied: Der erste zahlt deutlich mehr. Der zweite kann das Ersparte zurücklegen für andere Geschichten.


    Genau das ist es, was den Unterschied macht. Der zweite optimiert und profitiert davon. Er hat am Ende deutlich mehr.


    Wer optimiert und dabei spart, hat am Ende damit mehr Vorteile.


    Ein persönliches Beispiel: Ich habe keine Notwendigkeiten, mich einzuschränken. Aber ich freue mich wie ein kleines Kind, wenn ich die vier Lichtquellen meines Arbeitszimmers von vorher 120 Watt auf 11 Watt zu optimieren. Das ist auf das Jahr gesehen ein kleiner Betrag. Aber ich habe etwas optimiert, was mir mehr Sparmöglichkeiten bei gleichem Nutzen beschert. Ich habe tatsächlich unsere gesamte Wohnung damit ausgestattet. Wir haben somit etwa 350 Watt eingespart (obwohl wir schon vorher optimierten). Und schon haben wir wieder etwas zusätzlich optimiert. Und allein die Tatsache, dass wir einmal so richtig gut davon im Jahr 'kostenlos' essen gehen können, bereit mir eine wahnsinnige Freude. Nicht, weil ich darauf angewiesen bin, sondern, weil ich es cool finde, ganz gleich, worum es dabei geht, etwas 'herauszuholen'. Und diese Einstellung habe ich nicht nur bei Glühbirnen, sondern bei grundsätzlich allen Dingen.


    Und genau diese Einstellung vermisse ich manchmal bei Menschen, die weniger verdienen.


    Das macht mich fast irre, auf welche Einsparungen machen verzichten und damit nachgelagert auf Möglichkeiten, sich quasi aus dem Nichts heraus etwas zu gönnen, nur weil sie sich sich nicht die Mühe machen, irgendetwas optimieren. Oftmals sind es aber die gleichen Leute die sich beklagen.


    Und das ist doch paradox: Da beklagt sich ein weniger gut Situierter über die hohen Stromkosten und den allgemein steigenden Lebenshaltungskosten mit einer 40 Watt Glühbirne in der Lampe bei einem 'Besserverdienenden' (der bei gleichen Lichtpräferenzen eine 2- oder 4 Watt-Birne einsetzt).


    Ist doch eine verrückte Welt, oder?

  • Re: Re: Wie seht Ihr Eure/die Zukunft in Deutschland?


    Zitat

    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    ... , mittlerweile habe ich aber tatsächlich darüber nachgedacht eventuell auszuwandern (Schweiz) ..


    Viele Schweizer (nicht alle) haben ggü. Deutschen auch gewisse Ressentiments.

  • Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Und das ist doch paradox: Da beklagt sich ein weniger gut Situierter über die hohen Stromkosten und den allgemein steigenden Lebenshaltungskosten mit einer 40 Watt Glühbirne in der Lampe bei einem 'Besserverdienenden' (der bei gleichen Lichtpräferenzen eine 2- oder 4 Watt-Birne einsetzt).


    Ist doch eine verrückte Welt, oder?


    Eigentlich nicht. Weil die neuen Lampen umweltschädlicher und teurer sind sowie weniger lange halten. Da muss die 40-Watt-Birne schon lange brennen um das alles aufzuwiegen. Aber das ist wahrscheinlich zu offtopic.

    Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Viele Schweizer (nicht alle) haben ggü. Deutschen auch gewisse Ressentiments.


    Habe ich was Gegenteiliges behauptet? Habe ich behauptet mich nicht integrieren zu können?

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  • Zitat

    Original geschrieben von derAL
    Habe ich das gesagt? ;)


    Was wolltest Du mir dann mit den Ressentiments und dem "auch" mitteilen?

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  • Dass es nicht einfach ist, sich als Deutscher in der Schweiz zu integrieren. Nicht mehr, nicht weniger.


    Im übrigen: Weshalb so emotional?

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