ZitatWird hier nicht jede Menge Geld unnütz verbraten, das dann einem schnellen Ausbau in ländlichen Regionen - wofür LTE doch eigentlich prädestiniert ist als DSL-Ersatz und womit IIRC die Einführung von LTE gerechtfertigt wurde - fehlt?
Die Einführung von LTE rechtfertigen zu müssen, wäre absurd. Speziell bei den Frequenzen in Band 20 gab es aber Auflagen der Bundesnetzagentur, bestimmte Prozentzahlen an Versorgung in einem Bundesland zu erreichen, es musste in mehreren Stufen, mit den kleinsten Gemeinden beginnend, ausgebaut werden. Daran haben sich Vodafone und die Telekom auch rege beteiligt, ein kleiner Netzbetreiber aus der bayerischen Landeshauptstadt hat sich da, sehr vorsichtig ausgedrückt, eher zurückgehalten. Erst dann durfte man mit 800 MHz in die Großstädte, auch ein Grund für das LTE-Quasi-Monopol der Telekom dort anfangs, die hatten mit 1800 MHz die perfekte Frequenz.
LTE kann und wird nie ein Festnetz-Ersatz sein können, auch nicht in kleinen Dörfern (Weiler mit 20 Einwohnern mal ausgenommen), die Großstädte wurden auch nicht mit LTE 800 ausgebaut, um dort Festnetz zu ersetzen (diese Fantasie hatte man bei Vodafone nur sehr kurz), sondern um mehr Geschwindigkeit, Kapazität und bessere Indoor-Versorgung im Mobilfunk zu erreichen, und das, weil man für gleiche Abdeckung weniger Sender braucht, schneller (aber auch weniger gut) als mit LTE 1800 (was ja nur E-Plus und Telekom hatten), oder bei Vodafone und o2 sogar nur LTE 2600 als "Alternative".
Bekanntlich wird der LTE-Ausbau auch außerhalb von Großstädten vorangetrieben.
ZitatLuxusversorgung in den Großstädten, damit die verwöhnten Großstädter eine zusätzliche dritte Technologie zum Surfen zur freien Auswahl haben, während die "Landpomeranzen" weiter darben müssen und bisweilen nicht mal "eine " richtige Technologie verfügbar haben ?
Kann es sein, dass du in diesem Jahrzehnt noch nie einen "Festnetzanschluss" mit 384 Kbit/s nutzen durftest? ![]()