Sperrungen für Diesel PKW - Fahrverbote in den Städten. Stuttgart nur ein Anfang?

  • Also hier fahren schon noch einige alte Autos rum. Zum Beispiel alter Ford Ka oder Golf 3 und 4. Vermutlich natürlich nicht als Pendlerauto eher als Mobilitätsreserve. Natürlich könnten die eigentlich weg. Im Einzugsgebiet von Carsharing und ÖPNV sind die eigentlich überflüssig. Wünschen würde ich mir jedoch, dass dies über teures Anwohnerparken und nicht über die Abgasnorm laufen würde. Es scheint einfach immer noch zu billig zu sein sich eine alte Möhre zu halten.


    Interessieren würde mich allerdings, ob schon jemand was zu Motorrädern und 50ern gehört hat. Denn die fallen doch reihenweise in die genannten Abgasklassen. Mein Motorrad aus den 90ern hat meines Wissens nach Euro garnix.

  • Also bis 23 Uhr ist die ÖPNV Nutzung in Grossstaedten doch kein Problem, weder vom Takt her noch vom Sicherheitsaspekt.


    Stimmt. Im Notfall ruft man einfach einen Fahrgast zu Hilfe, der gerade zufällig ein Messer zur Selbstverteidigung am Mann hat. Mit Verlaub, du hast einfach eine Vollscheibe bzw. scheinst gaaanz weit draußen zu wohnen und zu viel Tagesschau zu inhalieren. Für Frauen war es früher schon schwierig, allein abends ÖPNV zu benutzen. Heute ist es weit verbreitet nahezu unmöglich.


    Mir geht die Volkserzieherei und Vollverarsche dermaßen auf den Sack... Autos sind nicht die Ursache von Feinstaub (http://www.dnn.de/Dresden/Lokales/Dr...ch-Autoverkehr). Zumindest sagen Wissenschaftler derartiges. Was ungelernte Grünenmitläufer quaken ist mir diesbezüglich herzlich egal, bis sie endlich bewiesen haben, wie es geht, Strom im Netz zu speichern. Das die Grenzwerte von NOx am Arbeitsplatz um Faktoren jenseits der x-fach höher liegen als für Umgebungslust ist auch ein Fakt (https://www.focus.de/finanzen/karrie...d_7378545.html). Und das Argument, am Arbeitsplatz trifft es einen nur zeitlich begrenzt und draußen laufen Alte und Schwache rum, zieht auch nicht, denn Alte und Schwache sitzen nicht den ganzen tag auf der Messstelle in Dresden, Bergstraße, sondern wohnen selbst in der ersten Reihe mehr als 10 m entfernt. Und dort sieht die Welt dann schon ganz anders aus.


    Das Dumme ist, dass in einem Land, in dem den Leuten die Religion abhanden gekommen ist, offenbar Ersatzreligionen gefunden werden müssen. Wir haben nun den Fetisch "Ökologie" und den Götzen "Flüchtling". Und wer mit der Losung "Die Welt hat homo sapiens" durch die Welt läuft, gebiert früher oder später einen Hitler 2.0, der aus ökologischen Gründen Menschen vernichten wird.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Stimmt. Im Notfall ruft man einfach einen Fahrgast zu Hilfe, der gerade zufällig ein Messer zur Selbstverteidigung am Mann hat. Mit Verlaub, du hast einfach eine Vollscheibe bzw. scheinst gaaanz weit draußen zu wohnen und zu viel Tagesschau zu inhalieren.


    Naja, so eine kleine Nahkampfausrüstung hat doch jedes Mädchen in der Tasche, oder ? Neben Smartphone, Schminkspiegel und Kondomen, gehört das Springmesser und Tränengas einfach zum hippen Outfit dazu. Zumindestens in Dresden.

  • Also hier fahren schon noch einige alte Autos rum. Zum Beispiel alter Ford Ka oder Golf 3 und 4. Vermutlich natürlich nicht als Pendlerauto eher als Mobilitätsreserve. Natürlich könnten die eigentlich weg. Im Einzugsgebiet von Carsharing und ÖPNV sind die eigentlich überflüssig. Wünschen würde ich mir jedoch, dass dies über teures Anwohnerparken und nicht über die Abgasnorm laufen würde. Es scheint einfach immer noch zu billig zu sein sich eine alte Möhre zu halten.


    Für die Luftqualität sind auch eher fahrende Autos kontraproduktiv. Zunächstmal wärs nicht schlecht wenn der ÖPNV so gut und attraktiv wäre dass die Leute freiwillig damit zur Arbeit fahren.

    Zitat


    Interessieren würde mich allerdings, ob schon jemand was zu Motorrädern und 50ern gehört hat. Denn die fallen doch reihenweise in die genannten Abgasklassen. Mein Motorrad aus den 90ern hat meines Wissens nach Euro garnix.


    Schonmal ein Moped mit grüner Plakette gesehen? Für die gelten die Beschränkungen nicht. Wär in Hinblick auf Feinstaub und NOx im Übrigen genauso hirnrissig wie die Verbote für EU1+2 Benziner PKW.


  • Stimmt. Im Notfall ruft man einfach einen Fahrgast zu Hilfe, der gerade zufällig ein Messer zur Selbstverteidigung am Mann hat. Mit Verlaub, du hast einfach eine Vollscheibe bzw. scheinst gaaanz weit draußen zu wohnen und zu viel Tagesschau zu inhalieren. Für Frauen war es früher schon schwierig, allein abends ÖPNV zu benutzen. Heute ist es weit verbreitet nahezu unmöglich.

    Deutschland ist zwar seit 2015 unsicherer geworden, das Hauptproblem sehe ich aber eher an Provinzbahnhoefen und dem ÖPNV dort, weil dort wegen dem schlechten Angebot fast alle die es koennen mit dem Auto fahren, so das dann ausser Schulkindern und Jugendlichen vorallem Alkoholiker und Asylbewerber die Hauptkundschaft des ÖPNV sind. Da ist jetzt tatsaechlich soweit das man die Kinder nicht mehr allein zum Bahnhof lassen kann, und sie eigentlich auch fast nicht mehr allein fahren lassen kann, vorallem wenn sie nicht gerade um 13 Uhr Schulschluss haben sondern frueher oder spaeter.


    Aber in goesseren Staedten sehe ich noch kein Sicherheitsproblem, weil dort auch viele normale Leute den ÖPNV nutzen, auch Abends, und da ist dann das kritische Klientel in der Minderheit.


    100% Sicherheit gibt es leider ja eh nicht. Auch wenn man mit dem Auto faehrt kann man auf dem Parkplatz ueberfallen werden oder in einen Unfall verwickelt werden.

  • [USER="983"]Anja Terchova[/USER] derartige Diskussionen führen eh zu nichts. Fakt ist, dass die Grenzwerte offenbar legal kaum einzuhalten sind. Entsprechend hat man schlecht verhandelt, hat sich zu sicher gefühlt oder man wurde über den Tisch gezogen.


    Man hätte ja auch sagen können: eure Grenzwerte sind nicht haltbar, somit stirbt der Diesel und CO2 steigt damit an. Einen Tod müsst ihr sterben. Aber nein, man hat freundlich genickt und hintenrum beschissen.


    Leidtragend sind die nun quasi enteigneten Kunden, denen juristisch in Deutschland die Hände gebunden wurden. Schon irre.


    Da es aber seit nunmehr mehr als 2 Jahren absehbar war, war genug Zeit, seinen Diesel abzustoßen. Somit hält sich mein Mitleid wiederum in sehr engen Grenzen.


    Meine Firmen haben aus HH einige Busse und Hundefänger zu total irrwitzigen Preisen gekauft. Einer meiner Bekannten, der einen Flughafenparkplatz mit Transfer betreibt, hat sich den Hof voller total billige T6 gestellt. Der gibt denen 200 Tkm pro Jahr, so dass der Vorrat am Ende auch nur 2-3 Jahre ausreicht.


    Da aber sowieso nicht „die Stadt“ sondern nur ein paar Straßen gesperrt werden, jagt man den Verkehr eben anderswo entlang und sorgt für mehr Stau und Abgas. Das ist dann eine mit dem Dosenpfand vergleichbare Wirkung. Immerhin hat man aber alle Paragrafen eingehaltene, das Gesicht gewahrt und Gutes gewollt. Naja.


    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaf...-15776473.html


    Würde bei derartigen Vergehen mit Milliardenschäden wie in Amerika geurteilt, wäre man ggf. etwas vorsichtiger gewesen. Man kann nur hoffen, dass nicht nur die Nutzer sondern auch und besonders die Täter juristisch abgeräumt und verarmt in die Wüste gejagt werden. Aber ich denke, diese Hoffnung wird sich nicht erfüllen.


    https://www.welt.de/wirtschaft…korn-schwer-belastet.html


    Mein letzter Stand ist, dass der Verantwortliche längst enttarnt und entlassen ist. Es war der Pförtner aus der 2. Schicht am 01.04.2014, der, unzufrieden mit seinem zusammengesparten Golf 1, VW schädigen wollte. Winterkorn da mit reinzuziehen halte ich für regelrecht bösartig.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Man kann von Tichy halten, was man will, den religiösen Eifer der Dieselhasser beschreibt er jedenfalls ganz gut. Menschen, die einen Götzen anbeten und dabei fundamentalistische Tendenzen entwickeln sind schon immer gefährlich: https://www.tichyseinblick.de/…ussieg-der-kulturkrieger/


    Und leider sind auch bei den Grünen Eiferer am Werk, die quasi eine Art Gendefekt der Geltungssucht aufweisen. Man schaue sich Trittin an, Vater bei der NSDAP. Jürgen erst Kommunist, nun Grüner. Diese Familie hat ein Problem damit, sich zu wichtig zu nehmen, anstatt man einen kleineren Gang zu fahren.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

  • Ist jetzt eigentlich mal geklärt, ob die Autoindustrie eine "Gesetzeslücke" ausgenutzt hat oder ob die Vorgehensweise die Abgasreinigung in bestimmten Betriebszuständen abzuschalten illegal war?
    Da stellt sich die Bundesregierung hin und sagt man hätte keine rechtliche Handhabe und die "Sonderangebote" der Autoindustrie seien ein ganz toller Schritt und heute liest man die EU fordere, dass Autos die gen Osten "exportiert" werden mit einer Abgasreinigung nachgerüstet werden. Auf welcher Rechtsgrundlage soll denn das passieren? Waren die Autos nun legal Typgeprüft und zugelassen oder nicht? Und ist das ganze nicht ein Stadt/Land Problem. Wenn der Polnische Bauer mit einem 200000km Benz mit schlechter Abgasreinigung übers Land fährt, wo ist da das Problem? Fahrverbote in den Oststädten können die ja dann selber verhängen.

  • Ich finde das heutige Berliner Urteil spannend. Wir sollten Diesel, Benziner und Braunkohle endlich abschaffen. Am besten gleich übermorgen, morgen muss ich nochmal kurz nach NRW.

    Menschen neigen dazu, aus der Vergangenheit in die Zukunft zu extrapolieren. Deshalb sollte man kaufen, wenn alle verkaufen und umgekehrt.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!