Autoproduzenten, E-Autos, E-Mobilität, Ladesäulen & Co

  • Ich will solange es geht meinen Hybrid fahren.


    Aber ehrlich gesagt habe ich keine Lust mehr zu diskutieren wenn ich von Betonkopf und Stammtisch Parolen lese, auf das Niveau begebe ich mich nicht.


    Ob man sich die Zeit totschlagen muss? Weiß ich nicht, wir sind aktuell schon bei einer Reichweite von 120-150km innerhalb von 5 Minuten.

    Das sage ich doch, das ist die Zukunft.

    Nicht dass alle 60 min am Supermarkt laden müssen.

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  • Aber das ist doch kein Problem ob man entweder irgendwo zwischendurch in den 5 Minuten nachlädt (Langstrecke) oder eben passend zum Einkauf oder ähnlichem wenn es zeitlich passt. Wo es ebenso über Nacht passt, abends zuhause, öffentliche AC usw.

  • Also hardcore Elektro Fahrer Fan nun, der sogar seinen C63 Kombi nun aufgegeben hat für ein noch stärkeres Model als dem Model 3 Performance, muss ich aber auch eingestehen, dass die gesamte Ladeinfrastrumtur einfach zuverlässiger werden musste. Meine Erfahrung als regulären Ladesäulen (außerhalb des Tesla Kosmos) hatte ich ja bereits hier vorgestern geschrieben. Das geht hat nicht.


    Also für Dich ist es die Zukunft einer Ladesäule beim Laden zuzuschauen, statt während der Ladezeit das zu tun, was Du sowieso tun musst?

    Ich denke, wie in meinem Post geschrieben, die Kombination macht es. Dort wo möglich zeitlich optimieren (da geht über Nacht eben auch AC dann), bei Langstrecke halt so schnell und optimal wie möglich, und regular halt verbunden mit eh notwendigen Ladestops.


    Wir haben beim Fitniessstudio mehrere (kostenlose) AC Lader. Jeden Morgen beim Sport lädt er dort ca 90-120 Minuten was beim Tesla ca 80-150km sind. Allein das reicht für den Tagesbedarf schon oft.

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  • Es ging darum, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man Menschen ohne eigene Lademöglichkeit davon überzeugt kriegt umzusteigen. Wenn man nicht mehrere hundert km in ein paar Minuten laden kann.

    Darauf kam, nicht nötig, im Supermarkt verbringt jeder viel Zeit, Problem gelöst.

    Aber dann würde man sehr viele Ladesäulen im Supermarkt benötigen.

  • Es ging darum, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass man Menschen ohne eigene Lademöglichkeit davon überzeugt kriegt umzusteigen.

    Witzig, genau die Diskussion hatten wir in der Firma damals mit mir. Ich würde niemals umsteigen… Privat C63, beruflich C43 Fahrer. Dann hab ich tatsächlich mal von den 0,5 profitieren wollen und einen C300e genommen. Kein Sound, im Anzug kein Unterschied zum C43 (vor Facelift vom W205) zu merken. Teilweise sogar etwas agiler meiner Meinung nach. Gut, das war C300e Facelift W205 gegen den C43 Vor-Facelift AMG verglichen, wo auf dem Papier auch nur 40PS Unterschied stehen.


    Damit hat es angefangen… dann hab ich schnell gemerkt, wie angenehme es ist nur rein elektrisch zu fahren. Die 40km pro Strecke klappten gerade so vollelektrisxh im Hybrid. Laden beim Sport und auf der Arbeit. Danach folgte der BMW i4 M50, da leider keine optisch schönen und voll elektrischen Alternativen bei Mercedes geboren wurden.


    Tolles Auto, die Limitierung der Endgeschwindigkeit geht doch gar nicht. Beruflich bedingt nach einem Wechsel kam ich, wie meine Frau, nun auch zu einem Tesla. Meine Frau fährt ein M3 LR, ich beruflich das Performance Modell bis Ende letzten Monat. Ein (unverschuldeter) Unfall trennte und frühzeitig, doch das Teil ging ab wie ein Zäpfchen. Schon etwas vorher liebäugelte ich mit etwas größerem, noch stärkerem.


    Gut, man kann nicht alles haben oder? Doch, im Elektrobereich geht das tatsächlich. Vierstellige PS Zahl, bessere Beschleunigung als ein Hypercar und eine eingetragene Höchstgeschwindigkeit von 300kmh (tatsächlich Riegeln die deutschen Modelle aber bei 270 schon ab) und das Ganze als Alltagswagen? Model S ist die Antwort! Und dank Elektro kostet der Spaß sogar in der Versteuerung auf Grund der 0,5% so viel wie ein gut ausgestatteter VW Passat. Also die Gunst der Stunde genutzt, dafür den letzten (privaten) Verbrenner aufgegeben und genieße dies jeden Tag.


    Wir haben nun drei Vollelektrowagen im Haushalt, aber keine eigene Lademöglichkeit. Keiner von uns kam jemals in Probleme. Gestehen muss ich allerdings, alle drei sind Tesla und sehen auf Kurzstrecke nur AC Lader (einkaufen, Sport, Arbeit) oder auf Langstrecke ausschließlich Tesla Super Charger auf die immer 100-% Verlass ist.


    Und Geld spielt keine Rolle...

    Ich bin dann jetzt raus hier.

    Jaein, letztlich verkaufen sie gewinnbringend den eingekauften oder gar selbsterzeugten Strom. Es bringt ihnen also sogar Gewinn. Auch sieht man oft eben EnBW Lader oder Ähnliches an McDonalds und Burger King, deren Geschäftsfeld genau dies ist. Es macht doch mehr Sinn für beide Partein dies an einem frequentierten Ort aufzustellen, als irgendwo in der Pampa. Der initiale Grundstückserwerb und Betrieb einer Tankstelle kostet doch ebenso sehr viel Geld…

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  • Irgendwann wird sich diese Petrolhead Betonkopfdenke auch aufweichen. Auch jeder Wohnblockbewohner mit Auto steht einmal pro Woche für 30 bis 60 Minuten auf dem Supermarktparkplatz. Problem gelöst.

    Und der V6 oder V8 Sound kommt aus dem Soundgenerator....Also noch etwas Virtuelles, nichts Echtes mehr!


    Ja was nun? Willst Du zu Hause laden oder am Supermarkt? Sind 6 zu wenig oder müssen's über 50 sein? Wenn ich zu Hause laden kann, muss ich's nicht an Supermärkten.


    Und Du sprichst von logischem Denken. Das ist Stammtisch Parolen gepflegt. BTW aus 6 Ports 50 machen, falls es Bedarf gibt, ist kein Hexenwerk.

    Bei 50 Ladestationen mit je 150kWh Ladeleistung benötigt man mal eben 7,5 MWh. Welche "nicht-Hexe" stellt diese bereit und vor allem buddelt die Leitungen dorthin?

    Einmal editiert, zuletzt von Sprite () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Sprite mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • Und der V6 oder V8 Sound kommt aus dem Soundgenerator....Also noch etwas Virtuelles, nichts Echtes mehr!

    Hm, dachte ich lange auch. Juckt mich tatsächlich absolut gar nicht mehr. Vermisse ich dich v8 Sound? Jo manchmal, dumme Blicke von Hypercars sind das andere dann.


    Womit ich tatsächlich ein Problem habe ist auf dem Motorrad. Ich bin jetzt ein paar Elektromotorräder gefahren, aber dies war bisher tatsächlich stets ein NoGo. Die Reichweite fehlt enorm, die bisherigen Schnelllader sind dafür immer noch viel zu langsam . Ich kann nicht mit 6 Leuten dann zu einem Lader fahren, wo vier nur laden können, dies ewig lahm ist (30-50KW), um dann überhaupt erst das Ziel zu erreichen, weil die Reixhweite mit 150km sowieso schon bescheiden ist.


    Von hier in die Eifel sind gerade mal 110km. Das ding ist also schon leer wenn wir gerade mal anfangen wollen.

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