denn im Osten gibt es kein "Gau"
Die Gauen gab es im Mittelalter auch in Ostdeutschland. Das wurde aber nur von der DDR tot geschwiegen. Genau wie es keine Stadtführer, sondern Stadtbilderklärer gab.
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denn im Osten gibt es kein "Gau"
Die Gauen gab es im Mittelalter auch in Ostdeutschland. Das wurde aber nur von der DDR tot geschwiegen. Genau wie es keine Stadtführer, sondern Stadtbilderklärer gab.
Letzten Endes geht es nur so. Privatinitiative. Auf irgendwelche großen Blasen aus der Zentralregierung zu warten führt bei den meisten Dingen zu nichts...
Warum auch? Die planen ja auch keine Tankstellen Supermärkte... ,
Die sollten nur sinnvolle Rahmenbedingungen setzen was sie bei den Abrechnungsmodalitäten der Stromtankstellen leider versäumt haben (irre teure Leistungszähler bei Gleichstrom, völliger Wildwuchs bei Abrechnungssystemen).
Zitat
...Andererseits kenne ich kaum einen Betrieb, der in den vergangenen 5 Jahren Lehrlinge auftun konnte. Und die Lehrlinge die kommen, über die sprechen wir besser nicht.
Scheiß Marktwirtschaft
Da bewerben sich die besseren Schulabgänger doch tatsächlich da wo sie sich ein besseres Gehalt oder/ und angenehmere Arbeitsbedingungen als im Handwerk versprechen.
Scheiß Marktwirtschaft
Da bewerben sich die besseren Schulabgänger doch tatsächlich da wo sie sich ein besseres Gehalt oder/ und angenehmere Arbeitsbedingungen als im Handwerk versprechen.
Es gibt sehr wenige Sektoren, in denen man eine so niedrige Barriere hat sich selbstständig zu machen, wie im Handwerk. Deshalb bitte „besser“ nicht immer mit „satt“ oder gar „träge/feige“ verwechseln.
Ich persönlich sehe die Lebensperspektive eines mäßigen Abiturienten als Elektriker oder Klempner mit eigenem Betrieb deutlich zukunftsfester, als die des mäßigen Abiturienten, der sich durch die BWL gequält hat, weil er Ingenieurwissenschaften wegen TM und/oder Mathe gemieden hat. Der BWLer wird, wenn er gut ist, sich absehbar selbst wegdigitalisieren. Und auch der arbeitslose BWLer braucht Strom und Rohre in der Wohnung.
Auch Sozialpödagogen brauchen 2000 kcal/Tag, so dass Landwirten und Bäckern die Arbeit sicher auch nicht ausgehen wird.
Aber lasst sie nur alle die die Schwarmstädte ziehen und Eventmanagement studieren. Später dann in den Eventagenturen werden sie erkennen, dass die Eigentümer meist Quereinsteiger und Macher sind und nur billige Sklaven suchen.
Damit wären wir bei „versprechen“. Im Sozialismus wurde uns auch so einiges versprochen. Man machte sich da dann seine eigenen Gedanken. Heute aber gehen viele den aus meiner Sicht falschen Versprechen auf den Leim. Man hockt in der Schwarmstadt, beglückt den Vermieter, jobbt bis 30 auf Mindestlohnniveau, wohnt in der WG und nennt das Freiheit. In den Urlaub fährt man nicht, man „reist“. Am liebsten nach Südostasien oder Südamaerika, weil dort auch das kleinste Eurowürstchen den King machen kann. Weiter so. Immer den Illusionen hinterher.
Windhundrennen sind abrupt zu Ende, falls der erste Hund die Hasenattrappe schnappt und den Schwindel bemerkt. Auf diesen Moment bin ich sehr gespannt, bei den deutschen Jugendlichen und auch bei den Asylanten. Jung, ungebildet, chancenlos, konsumhungrig und der Applestore lockt. Es bleibt spannend...
Noch kurz zu sinnvollen Rahmenbedingungen:
- Ladesäulenverordnung
- Google & co. sollen gehindert werden, deutsche Startups zu kaufen
- Arbeitsstättenverordnung mit Zwang zur Tageslichttoilette
- Damentoilettenzwang, auch wenn keine Frauen im Betrieb vorhanden sind
- Behindertentoilette, auch wenn keine behinderten Menschen vorhanden sind, weil diese keine mobilen Montagetätigkeiten ausführen können
Alles sehr sinnvoll. Insbesondere für die, die die Durchsetzung kontrollieren. Und wenn man ein paar Seh- und Hörbehinderte beschäftigt, brauchen die noch lange keine Behindertentoilette, deren Anschaffung lockere 15000€ kostet. Aber was muss, dass muss, wegen der Rahmenbedingungen und weil man sich davon viel verspricht.
Es gibt sehr wenige Sektoren, in denen man eine so niedrige Barriere hat sich selbstständig zu machen, wie im Handwerk. Deshalb bitte „besser“ nicht immer mit „satt“ oder gar „träge/feige“ verwechseln.
Wuerde ich nicht so sehen.
Erstens braucht es im Handwerk fast immer den Meistertitel. Der ist zwar fachlich nicht wirklich eine Hürde, aber vom Kosten- und Zeitaufwand her. Ihn neben dem Vollzeitjob machen wäre eine extrem harte Belastung, und vom Gesellenlohn soviel zur Seite legen das man auf Teilzeit gehen kann ist meistens auch nicht drin.
Hinzu kommt das es in den meisten Handwerksberufen dann zuschätzlich viel Geschäftsausstattung und einen grossen Flächenbedarf braucht. Das kostet auch entsprechend Geld.
Wenn man das mit anderen Branchen vergleicht wo ein paar Notebooks, Büromöbel und ein Auto reichen.
Ich persönlich sehe die Lebensperspektive eines mäßigen Abiturienten als Elektriker oder Klempner mit eigenem Betrieb deutlich zukunftsfester, als die des mäßigen Abiturienten, der sich durch die BWL gequält hat, weil er Ingenieurwissenschaften wegen TM und/oder Mathe gemieden hat. Der BWLer wird, wenn er gut ist, sich absehbar selbst wegdigitalisieren. Und auch der arbeitslose BWLer braucht Strom und Rohre in der Wohnung.
Ich stelle mir den Alltag eines Elektrikers oder Klempners jetzt nicht so prickelnd vor das ich das für erstrebenswert halten würde.
Man kommt fast nur in der einen Region rum und die Arbeit ist oft körperlich so anstrengend das man den Feierabend nicht mehr wirklich geniessen kann.
Ein Bürojob mit gelegentliche Dienstreisen in intressante Städte, die man dann am Abend noch ein bisschen erkunden kann, ist da schon wesentlich angenehmer.
Ich wünsche dir, dass die Digitalisierung um deine Heimat einen großen Bogen macht und alle Bürojobs erhalten bleiben.
Was ich meinte, war eine digitalisierungsfeste Perspektive anstatt zu machen, was alle machen. Das du mitläufst, habe ich längst kapiert. Das das nicht zukunftsfest ist, wirst du ggf. eher früher als später erfahren. Obwohl du ja schon an der Schwelle zum Abstieg in die Unterschicht stehst und es eigentlich längst realisiert haben müsstest.
Das man investieren muss, um später ernten zu können, ist eine Binsenweisheit. Als Elektriker oder Maler oder Klempner braucht man ein Auto voller Werkzeug und eine Garage als Zwischenlager. Viel mehr nicht.
Ich habe 14 Leuten den Meister finanziert, unter der Bedingung, dass die Jungs 7-10 Jahre bei mir bleiben. 8 davon sind nun bei mir, die anderen haben sich selbständig gemacht und wir arbeiten noch immer gut zusammen.
Leute ohne Kinder können nicht nachvollziehen, dass Dienstreisen eher Sackgang als Freiheit sind. Diese Art Reisen sind Pflicht, nicht Kür. Und ich vermute mal, du reist dienstlich nicht, denn ich kenne eigentlich keine entspannenden Dienstreisen bei denen man 14 Uhr fertig hat und die Stadt anguckt. Wenn man erwachsen ist, hat man überdies kapiert, dass das Gros der Städte austauschbar ist und man nicht in Bochum, Cottbus, Frankfurt, Rostock etc. gewesen sein muss.
Ich empfehle dir nochmal Prof. Dueck. Als Augenöffner. Der erklärt dir zwar rhetorisch anstrengend, aber plausibel, dass Massen wegdigitalisiert werden werden. Und wenn der nicht hilft, hör dir Precht an. Der sieht es noch kritischer.
Einige Jobs wird die fortschreitende Digitalisierung sicher kosten, aber dafür werden auch neue Jobs entstehen.
Und es gibt ja mehr als genug Arbeit, man müsste sie nur gerechter verteilen, und die Voraussetzungen (Bildung für Alle) dafür schaffen.
Statt heute 38-45 Wochenstunden bei 20-30 Tagen Urlaub in Zukunft vielleicht eher so 30-35 Wochenstunden bei 35-45 Tagen Urlaub wäre durchaus erstrebenswert.
Du naiver Träumer: die deutsche Faulheit wird die restliche Welt, insbesondere Asien, sicher nicht aufgreifen.
“Einige Jobs“ ist auch gut. Richtig gut. Allein Banken und Versicherer werden 10000e Jobs abbauen. Ebenso die Digitalisierung des öffentlichen Dienstes, die allein aus Geldmangel kommen wird.
Über Elektroautos, deren Auswirkung auf die Produzenten und die Werkstätten und die 100000en Jobs, die da dran hängen, müssen wir nicht nachdenken. Von was leben ATU und Co? Sind es nicht Bremsen, Ölwechsel, Auspuff und andere einfache Reparaturen, die es bei Elektroautos gar nicht gibt?
Ich bin diesbezüglich relativ skeptisch, weil in der Vergangenheit mitt jedem Fortschritt auch die Märkte expandierten. Das geht nun nicht mehr, weil bereits global agiert wird.
Dein Kommentar ist letztlich nur Hochgewürgtes, was der Mainstream den Leuten einflötet. Wäre es tatsächlich so, dass neue Jobs entstünden, müsste man nicht seit x Jahren die Statistik immer mehr frisieren. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...a-1133354.html
Gerechtigkeit wäre in deinem Sinn doch, dass du für Arbeiten bis mittags 5000€ willst, ich aber gern weiter bis 18 Uhr arbeiten darf, dann aber eben für weniger Geld. Gerecht ist es nicht, wenn Leute gezielt auf Kosten anderer leben. Das ist hochgradig ungerecht.
Ich sehe das Elektroauto als eine. Technologie, die das deutsche System industrieller Fertigung in seinem Fundament erschüttern kann. Deshalb wird hierzulande auch radikal gebremst.
Der eigentliche Todesstoss wird aber durch die autonomen Autos kommen, denn dann gehen auch die erforderlichen Stückzahlen in die Knie, wenn nicht gar die „Marken“, wie beim Benzin, Zucker, DSL, der Festnetztelefonie etc.
Der Fahrzeugbau liegt bei 4,5% des BIP. Seit 2005 von 3,4% gestiegen. Wir setzen also zunehmend auf ein sterbendes Pferd. https://www.destatis.de/DE/PresseSer...ublicationFile
In der Rechnung bleibt jedoch die Wartung der Fahrzeuge und der Anteil des Maschinenbaus, der den Autoherstellern zuliefert unberücksichtigt. Somit ist dieser Sektor die Achillesferse Deutschlands, da der gesamte tertiärer Sektor nur leben kann, wenn andere das Geld erstmal erwirtschaften. Deshalb sage ich ja immer: spannende Zeiten. Hochspannend.
Und das eAuto geht ebenso wie die Computer nicht mehr weg. Und es ist regelrecht primitiv im Vergleich zum modernen Verbrenner. In Dresden gibt es einen Lehrstuhl „Verbrennungskraftmaschinen“. Anderswo sicher auch. Lehrstühle für Elektromotoren gibt es dagegen nicht mehr. Ausentwickelt.
Und die Batterien als einen wesentlichen Anteil am eAuto überlassen wir generös den Asiaten, weil wir gar keine Elektrochemiker haben, die sich da auskennen.
Und die Genschere dürfen wir nun in Europa auch nicht mehr anwenden. Das führte dazu, dass ein Sack voller Bekannter meiner großen Tochter diesen Sommer quasi nach Amerika vertrieben wurde.
Deine gerechte Verteilung von Arbeit kannst du dir, mit Verlaub, in die Haare schmieren. Solange ein Uhrmacher frisch ausgelernt in Glashütte bei den Luxusuhrenherstellern mit 10€ abgespeist wird und man im Kaufland an der Kasse ungelernt 14,50€ verdient, ist klar, dass die Spirale sich einfach nur immer weiter dreht. Gleichzeitig beklagen die Uhrenmanufakturen lauthals Fachkräftemangel und das 30% der Leute AfD wählen. Sowas kommt von sowas...
Bei manchen wirkt es noch, mit der Hasenattrappe oder der Audi zu wedeln, damit das Hündchen nicht an Tempo verliert. Andere sind aber eben schon aufgewacht. Dream on Martyn, in Bayern wird das auch noch ein Weilchen länger funktionieren als in Sachsen, da mehr Speck zum abschneiden da ist, während bei uns seit Jahren ins Fleisch geschnitten wird.
Aber, wie gesagt, das autonome eAuto wird den Westen killen, weil die Auto-Monokultur in Bayern, BaWü und Niedersachsen zu einer Abart der holländischen Krankheit geführt hat, bei der alle, die halbwegs geradeaus denken können, in dieser Industrie und ihren Zulieferern schaffen gehen. Monokultur war aber noch nie gut, besonders schlecht ist sie aber in Zeiten von Disruption. Dazu könnte ich dir Erfahrungen von 1990-1995 schreiben, als 100000e im Osten glaubten, es ginge sich irgendwie aus... Der Glaube stirbt zuletzt. Auch in Bayern.
Meine Prognose ist, dass die Industrie weitgehend gekillt/roboterisiert wird. The machine is builds the machine... Dafür werden emphatische Berufe reüssieren. Aber eher Krankenschwestern als Ärzte, weil letztere durch Big Data auch digitalisiert werden. Das dauert sicher noch ein Weilchen, aber wenn es beginnt, sind die Gewinne schnell dahin, da man nur bei hoher Auslastung Geld verdient. Bereits 10% weniger Autos können die ganze Industrie killen.
Aber erstmal wird Ford Deutschland verlassen, wie es Dudenhöffer ja schon vor 2 Jahren aufgeschrieben hat. Wird spannend für Köln und das Saarland.
Warum zerren wohl Essen und Köln um Karstadt/Kaufhof? Warum ist die Politik in Niedersachsen vor Hohmann eingeknickt? Was sind denn bitte 1000 Arbeitsplätze bei einem Salateinrührer, wo doch VW um die Ecke ist? Die sehen auch was kommt und kämpfen mit allen Mitteln.
Über Elektroautos, deren Auswirkung auf die Produzenten und die Werkstätten und die 100000en Jobs, die da dran hängen, müssen wir nicht nachdenken. Von was leben ATU und Co? Sind es nicht Bremsen, Ölwechsel, Auspuff und andere einfache Reparaturen, die es bei Elektroautos gar nicht gibt?
Der Auspuff hält auch bei einem Verbrenner mehr als 10 Jahre, und der Oelwechsel ist nur ein kleiner Punk im Service. Bremsen braucht ein Elektroauto auch. Gut, sie halten vielleicht ein bisschen laenger.
Dafür kommen bei einem Elektroauto andere Sachen. Das die Akkus wirklich ein Autoleben halten bezweifle ich. Und an so einem Akkuwechsel duerfte dann eine Werkstatt bzw. Servicecenter mehr verdienen als an einem neuen Auspuff bei einem Verbrenner.
Klar wird es Umbrueche geben. So einen Akkuwechsel kann wahrscheinlich nicht jede Hinterhofwerkstatt machen, sondern es wird dann vielleicht weniger aber dafuer groessere Servicecenter geben.
Der eigentliche Todesstoss wird aber durch die autonomen Autos kommen, denn dann gehen auch die erforderlichen Stückzahlen in die Knie, wenn nicht gar die „Marken“, wie beim Benzin, Zucker, DSL, der Festnetztelefonie etc.
Auch da wird es dafür dann andere Jobs geben. Zwar braucht es dann keine Taxifahrer mehr, aber dafuer Leute welche die Autos regelmaessig reinigen.
Gerechtigkeit wäre in deinem Sinn doch, dass du für Arbeiten bis mittags 5000€ willst, ich aber gern weiter bis 18 Uhr arbeiten darf, dann aber eben für weniger Geld. Gerecht ist es nicht, wenn Leute gezielt auf Kosten anderer leben. Das ist hochgradig ungerecht.
Wenn ich mir die Produktivitaet in Deutschland so anschaue waere die "Triple-35" schon gerecht: 35.000€ Bruttojahreseinkommen bei 35 Wochenstunden und 35 Urlaubstagen
Zumindest für Arbeitnehmer mit mindestens mittelmaessiger Qualifikation. Darunter verstehe ich: Mindestens Mittlere Reife, mindestens eine abgeschlossene Ausbildung mit 3 Jahren Regelausbildungsdauer, mindestens 2 Jahre Berufserfahrung nach Ausbildungsabschluss.
Für Berufseinsteiger, Anlernkraefte und Hilfskraefte muesste man natürlich schon gewisse Abschlaege einkalkulieren.
Tesla gibt heute bereits 8 Jahre Garantie auf den Akku. Zweifle also ruhig weiter.
Du hast die Geschäftsmodelle von ATU & co. nicht verstanden. Ölwechsel und Bremsen sind deren Hauptumsätze. Zumindest bei mir persönlich bekannten Werkstattleitern von ATU. ATU hat den Fachwerkstätten die einfachen Arbeiten weggenommen und lässt diese durch Billigkräfte erledigen.
Autos zu reinigen wird verdienstmässig noch weiter unten angesiedelt sein, als Taxi zu fahren. Heute gibt es allein 500000 Berufskraftfahrer in Deutschland.
Und, wie gesagt, der öffentliche Dienst wird Unmengen Jobs steichen müssen. Sachsen als eines der starken Ostländer müsste bei Verzicht auf Transfers alle Investitionen streichen, um die derzeitige Verwaltung halten zu können. Und das nach bereits 3 Kreisreformen in 20 Jahren. Meinst du, Schleswig-Holstein oder das Saarland ständen da wirklich besser da? Oder NRW? Das wird 100000e Aebeitsplätze kosten, sobald der Geldstrom aus der Industrie ruckelt.
Wenn ich mir z.B. eine Gemeinde bei uns ansehe, in der Müller Milch hockt: die haben nachdem Müller nun mehr und mehr Konzern und immer weniger Familienunternehmen ist, einen Nothaushalt, weil die Steuern absehbar ausbleiben werden. Das fängt auch kein Kleingewerbetreibender mehr auf.
Für 35000€ p.a. bekommst du im Osten einen Ingenieur. Fulltime. In Polen bekommst du sogar 2-3 Ingeniere und in Bulgarien 4 Klinikärzte oder 6 Ingenieure für dieses Salär.
Wie gesagt: Dream on. Sitze ruhig noch ein bisschen fett auf deinem Ast und träume von Zeiten, in denen alles besser wird. Ich für meinen Teil habe nach 1990 die Komplettauflösung bereits erlebt. Und ich sehe die derzeitige Entwicklung in den nächsten Jahren nach Jahren der Gleichmut zum Sprung ansetzen.
Was meinst du, warum Politik und die wirklich Reichen derzeit so nervös agieren?
Hast du mit deinem Chef schon über das aus deiner Sicht gerechte System gesprochen? Oder schwadroniert hier der Opportunist, der sich kaum draut auf Arbeit unter dem Tisch vor zu gucken.
In Indien bekommen Inder für das bewerten amerikanischer MRT- und CT-Aufnahmen etwa 1$ pro Bild. Was meinst du, was ein deutscher Radiologe verrechnet und wer wohl die geringere Fehlerquote hat? Es wird durchgekehrt werden, und zwar heftig.
...
Das die Akkus wirklich ein Autoleben halten bezweifle ich...
Doch, tun sie. Wenn der Akku nach 10-15 Jahren im Eimer ist werden die Meisten die Kiste entsorgen.
Selbst wenn die Akkupreise Richtung der laut Wikipedia für 2030 prognostizierten 100$/kWh fallen wird der Tausch in der Größenordnung eines Austauschmotors bei einem Verbrennuungsmotors kosten, das macht bei einem Brot und Butter Auto niemand weil auch der Rest des Autos ausgelutscht ist und die Bordelektrik oft rumzickt.
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