Welche seltenen Autos habt ihr in der letzten Zeit gesehen?

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Naja, Dir scheint das ja auch Freude zu bereiten. ;)
    (...)


    Nennen wir es Genugtuung.


    Wenn man von einem rollenden Bullenfänger mit Xenonaugen beim Beschleunigen von der linken Spur gescheucht wird, der Panzer dann sehr schnell am Horizont verschwindet, dieser dann bei >200 plötzlich wieder größer wird und man dann locker dran vorbeizieht, während der Fahrer bei vor Wut abklingender Errektion, stinksauer aus dem Fenster schaut, zaubert einem das - bei einem besseren Emissions- und Verbrauchsgewissen - ein zufriedenes Grinsen ins Gesicht.



    Allein schon die Schadstoffeinstufungen von gestern der fetten Dieselmotoren in den Panzern, ist ein gepfefferter Faustschlag mitten in's Gesicht des Herstellers. Dazu Verbräuche, die ich mit einer dicken V8-Limousine noch unterbieten kann.


    Obwohl ich absolut kein "grüner" bin, sind für mich diese Fahrzeuge die überflüssigsten Autos ever.



    Stefan

  • Damit wir uns nicht falsch verstehen: was Umwelt etc. angeht, sehe ich das auch nicht anders.
    Aber fahrtechnisch haben die SUVs, wie ich finde, schon einen Reiz.


    Was das Fahrverhalten der Fahrer dieser Autos angeht, habe ich eher den Eindruck, daß sie sich im Verkehr zurückhalten.


    Da fallen mir die typischen Außendienstlerautos negativer auf.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Was das Fahrverhalten der Fahrer dieser Autos angeht, habe ich eher den Eindruck, daß sie sich im Verkehr zurückhalten.


    Da fallen mir die typischen Außendienstlerautos negativer auf.


    Der Meinung bin ich auch, die die auf der Autobahn drängeln und nötigen, sind meist die Mittelklassewagen aus Wolfsburg und Ingolstadt, teilweise auch aus München und Stuttgart.
    SUVs halten sich meist zurück, liegt meiner Meinung nach aber auch am typischen SUV-Fahrer, der hat es nicht nötig sich zu profilieren.

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Da fallen mir die typischen Außendienstlerautos negativer auf.


    Und das wären dann die 130PS Diesel Mittelklasse Autos ...
    Und wenn man bei 200 nich mehr kann ist nur der Falsche Motor dein - mit dem 4.4i oder 4.6(8)is im X5 oder den großen Motoren in der M-Klasse geht auch etwas mehr. Wobei man dann doch eine leere Autobahn haben sollte :)
    Und wenn man ein solches Auto fährt achtet man eigentlich auch nicht auf den Spritverbrauch. Auch das schnell fahren Geschwindigkeiten über 200 ist nicht die Regel, es reicht zu wissen man kann wenn man will (den Mittelklasse-Außendienst-130PS-Super-TDI verblasen)
    Und Aussagen, wie "solche Autos sind eine Schwanzverlängerung" treffen wohl nicht auf Fahrer solcher Autos zu. Überwiegend Geschäftsleute fahren solche Autos.
    Es kommt immer ganz auf den Fahrer drauf an, (fast) jedes Auto kann man bei der entsprechenden Person als Schwanzverlängerung deuten.
    Wenn ein 20jähriger in nem Porsche sitzt oder ein Solzialhilfeempfänger bei seinen "Kollegen" in nem neuen Kleinwagen vorfährt sind wohl beides Fälle von Schwanzverlängerung. Aber im Allgemeinen haben die meisten Leute die von "Schwanzverlängerung" reden die größten Probleme, weil sie anderen einfach nicht ihre Autos gönnen ..., kann einem doch eigentlich egal sein, was sein Gegenüber für ein Auto fährt.

  • Wir sollten hier jetzt nicht in Geprotze abgleiten.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Wir sollten hier jetzt nicht in Geprotze abgleiten.


    ...wobei dies doch ein erstklassiger Spiegel der für diese Fahrzeuge zu begeisternden Klientel ist. Du magst das eine Prozent sein, aber 99% verfolgen genau diese Beweggründe, gesellschaftliche oder persönliche Defizite aufzupolieren.



    Zitat

    Original geschrieben von TSA
    (...)die die auf der Autobahn drängeln und nötigen, sind meist die Mittelklassewagen aus Wolfsburg und Ingolstadt, teilweise auch aus München und Stuttgart.


    Puh - da bin ich mit einem Kölner ja fein raus. :D



    Stefan

  • Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    ...wobei dies doch ein erstklassiger Spiegel der für diese Fahrzeuge zu begeisternden Klientel ist. Du magst das eine Prozent sein, aber 99% verfolgen genau diese Beweggründe, gesellschaftliche oder persönliche Defizite aufzupolieren.


    Lies bitte mal oben weiter - habe es noch editiert. Was hat das Fahren eines großen Autos mit dem aufpolieren von gesellschaftlichen oder persönlichen Defiziten zu tun? Höchsten dann, wenn man sich ein solches Auto auf "Pump" kaufen muss. Aber wenn das Geld da ist (und nicht geerbt oder an der Börse "gewonnen") ist, ist es doch vollkommen legitim sich ein solches Auto zu kaufen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Stefan
    ...wobei dies doch ein erstklassiger Spiegel der für diese Fahrzeuge zu begeisternden Klientel ist. Du magst das eine Prozent sein, aber 99% verfolgen genau diese Beweggründe, gesellschaftliche oder persönliche Defizite aufzupolieren.


    Frei von Dir gewählte Zahlen und das weißt Du.
    Genauso könnte man frei gewählte Zahlen samt Vorverurteilungen über Mondeofahrer in den Raum werfen.


    Wir sollten bei dieser SUV Debatte fair bleiben.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Cyber84
    (...)Was hat das Fahren eines großen Autos mit dem aufpolieren von gesellschaftlichen oder persönlichen Defiziten zu tun? (...).


    Immer dann, wenn ein Fahrzeug so garkeinen Sinn macht. Es mag eine persönliche Aversion gegen diese Fahrzeugklasse meinerseits sein, aber wie schon geschrieben, haben solche Fahrzeuge keine praktische Daseinsberechtigung und dienen nur zu oben genannter Befriedigung gesellschaftlicher Bedürfnisse.


    Diese Fahrzeuge sind nur plump, groß, dreckig und teuer. Dem Mythos eines Supersportwagens kann man noch erliegen, wenn die Leidenschaft und der Fahrspass mit einem durchgeht. Irgendeinen emotionalen Anspruch kann ich bei SUVs dieses Formats allerdings nicht im Ansatz erkennen.



    Spätestens, wenn sie sich auf der Autobahn unnötig breit machen, weil sie zwar wie Sau beschleunigen aber irgendwann der Luftwiderstand dem Motor die Kraft raubt, empfinde ich diese Fahrzeuge nicht nur als unnötig, sondern auch als störend.



    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    (...)Wir sollten bei dieser SUV Debatte fair bleiben.


    Fair hin oder her, sachlich betrachtet wirst Du meine Beobachtungen als Vielfahrer nicht leugnen können, wenngleich meine Zahlen natürlich gnadenlos überspitzt sind.



    Ich sollte doch zur Psychologie wechseln und meine Autobahnbeobachtungen und Erlebnisse in diversen Expertisen niederschreiben... :D



    Stefan

  • Ich finde diese Vergleiche auch ziemlich daneben - da sollte jeder erwachsen genug sein, und dem anderen gönnen, was auch immer derjenige fährt.
    Auch das Thema "Beschleunigungsvermögen eines Dieselmotors bei hohen Geschwindigkeiten" sollte wir ruhen lassen :rolleyes:


    Wir haben in der Fa. einen X5 V8, und der fährt sich wie auf Eiern - jedenfalls gegenüber einer normalen BMW-Limousine. Spaß macht's schon, insb., wenn man den Sprit nicht bezahlen muß (16 l/100 km Durchschnitt :eek: ). Ach ja, der Wagen ist bei 230 km/h abgeriegelt, das weiß ich aber nur aus den Papieren.
    Noch was: in so einem SUV hat man zwar den Überblick, aber dafür zieht man sich regelmäßig den Haß aller Hausfrauen / Handwerker / sonstigen Verkehrsteilnehmer zu. Also nur was für Leute mit stabiler Psyche ;)


    Grüße,
    MM:

    Man braucht zwei Jahre, um sprechen zu lernen, und fünfzig Jahre, um schweigen zu lernen.
    Ernest Hemingway

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