Aldi Talk Allnet-Flats ab 7,99€ - Auswirkungen auf Premium Prepaid Tarife?

  • Ein so kurzfristiger Umstieg waere allerding eine Katastrophe fuer die Kunden, so 3-4 Jahre Umstiegsfrist zwischen der Nutzungsmoeglichkeit von LTE fuer alle und einer etwaigen Abschaltung von UMTS muessen schon eingehalten werden.


    Und VoLTE muss auch besser funktionieren und fuer alle freigegeben werden.

  • LTE ist seit bald fünf Jahren bei Smartphones üblich, daher kann man eigentlich sofort umstellen. VoLTE ist seit mehr als zwei Jahren standardisiert und wird von allen halbwegs fähigen Herstellern unterstützt.


    Die meisten Geräte ohne LTE haben durch GSM keinerlei Nachteile.


    Nach der Freigabe von LTE/VoLTE für alle sollte man im ersten Schritt UMTS auf 5 MHZ reduzieren um zusätzliche LTE-Kapazität zu schaffen. Nach vielleicht 12 Monaten Übergangsphase wird UMTS ausgeschaltet.

  • VoLTE ist seit mehr als zwei Jahren standardisiert und wird von allen halbwegs fähigen Herstellern unterstützt.

    Halbwegs zuverlaessig klappt VoLTE nur wenn sich der Kunde im Heimatnetz befindet und ein Gerät verwendet das von seinem Netzbetreiber verkauft wurde.


    Mit freien Geräten oder gar von der Konkurrenz ist es eher eine 50:50 Chance. Und VoLTE im Roaming hat eine Erfolgsquoute von 5% (konzernuebergreifend) bis 20% (konzernintern). Da kann man nicht nichtmal von "Betastatus" sprechen sondern eher von "Alphastatus".


    Nach der Freigabe von LTE/VoLTE für alle sollte man im ersten Schritt UMTS auf 5 MHZ reduzieren um zusätzliche LTE-Kapazität zu schaffen. Nach vielleicht 12 Monaten Übergangsphase wird UMTS ausgeschaltet.

    Eigentlich sollte LTE fuer Alle seit mindestens 2017 funktionieren.


    Das man in den ersten Jahren noch nicht LTE fuer Alle freigegeben hat kann ich schon verstehen, denn da war es schon so, das manche Staedte zwar vielleicht 8 UMTS Nodes aber nur 3 LTE Nodes hatten, und LTE fuer Alle haette dann zu Überlastungen geführt, und LTE langsamer als UMTS gemacht, wie man es bei o2 oefter erlebt.


    Aber seit 2017 sollten die Netze soweit sein das sie LTE fuer Alle verkraften wuerden.

  • Wenn UMTS/3G abgeschaltet wird, dann kommt 4G|LTE für alle. Bei 5G will die BNETZA auch Drittanbieter auf die Netze lassen.


    Die Bundesnetzagentur will (mit Rückendeckung der Politik) explizit keine Drittanbieterpflicht einführen. Ich gehe u.a. deshalb stark davon aus das mit der UMTS Abschaltung 5G das neue Alleinstellungsmerkmal der "Premium"-Tarife sein wird.


    Und sollte es 5G nicht das neue Alleinstellungsmerkmal werden, wird man bei der Telekom und Vodafone ein anderes finden. Irgendwie muss die Telekom es ja rechtfertigen das ein hauseigner Vertrag doppelt so viel kostet wie der Discounter.

  • Und sollte es 5G nicht das neue Alleinstellungsmerkmal werden, wird man bei der Telekom und Vodafone ein anderes finden. Irgendwie muss die Telekom es ja rechtfertigen das ein hauseigner Vertrag doppelt so viel kostet wie der Discounter.


    Hierfür bietet sich die Priorisierung an. vielleicht in folgenden stufen:


    1. (höchste Priorität) Premiumtarife (100€+)
    2. normale Verträge
    3. eigene Prepaid Tarife
    4. Reseller/Provider
    5. Discounter


    Auf den Weihnachtsmarkt ist der Discounter kunde dann quasi offline während der Premiumkunde Filme in HD schaut.


    Problem dabei ist dies den Kunden zu erklären.

  • Ich glaub nicht das sich Priorisierung dafuer eignet. Denn in eher schwach ausgelasteten Regionen und an normalen Tagen waere sie faktisch wirkungslos, bei Veranstaltungen aber so gravierend das es regelmaessig Shitstorms geben wuerde.


    Ich denke besser geeignet sind:


    1. Unlimited Partnerflat a la Telekom StreamOn / Vodafone Pass: Ganzes Angebot incl. Video- und Musikstreaming bei Premiumtarife, nur Social-Media und Messenger bei den Budgettarifen, garnichts bei den Discountarifen
    2. Drosselspeed: 512 KBit/s bei den Premiumtarifen, 256 KBit/s bei den Budgettarifen, 32 KBit/s bei den Discounttarifen
    3. Multicards: 5-10 bei den Premiumtarifen, 2-3 bei den Budgettarifen, garkeine bei den Discounttarifen


    Denke diese drei Sachen reichen voellig aus.

  • Die Bundesnetzagentur will (mit Rückendeckung der Politik) explizit keine Drittanbieterpflicht einführen. Ich gehe u.a. deshalb stark davon aus das mit der UMTS Abschaltung 5G das neue Alleinstellungsmerkmal der "Premium"-Tarife sein wird.


    Und sollte es 5G nicht das neue Alleinstellungsmerkmal werden, wird man bei der Telekom und Vodafone ein anderes finden. Irgendwie muss die Telekom es ja rechtfertigen das ein hauseigner Vertrag doppelt so viel kostet wie der Discounter.


    Du hast sicher auch eine Quelle, für die Behauptung deines ersten Satzes? Komisch ist ja, dass ich das gelesen habe (Quelle: https://www.golem.de/news/mobilfunk-...08-136181.html ).


    Die Bundesnetzagentur ist gegen National Roaming und im Prinzip auch gegen ein viertes Netz (Das Kartellamt ist dafür). Die BNETZA ist allerdings für eine Diensteanbieterverpflichtung. Das heißt, dass z.B. Freenet Zugang zu 5G hätte und ebenso 1&1 (Entsprechende Vereinbarungen unter den Firmen vorausgesetzt).


    Ich halte es auch für wahrscheinlich, dass 1&1 in absehbarer Zeit das Telekom Netz vermarkten könnte. Die Kooperation bei Glasfaser mit der Telekom ist der Fuß zwischen Tür und Angel.
    ——————————
    Gedankenspiel von mir:


    Sollte ein „Drittanbieter“ mit allen drei oder vielleicht dann auch vier Netzbetreibern entsprechende Verträge zum 5G-Netz haben, dann könnte es National Roaming durch die Hintertür geben. Da wo es TEF, bzw. den dann billigsten Betreiber gibt, könnte das Endgerät automatisch das Netz dieses Betreibers auswählen und als Fallback gingen dann auch Telekom oder Vodafone. Die Kalkulation eines solchen Anbieters müsste sich dann natürlich an der Mitte zwischen den Preisen der 2 teuersten Anbieter orrientieren. Dann würde sich das meiner Ansicht nach rechnen. Gerade bei IOT könnte man da sicherlich ein gutes Geschäftsmodell entwickeln.

    Unterwegs in ganz Hamburg u. a. mit Samsung Galaxy S24 FE + Google Pixel 8a und Telekom Unlimited (5G) :). Außerdem ausgestattet mit Vodafone Callya und O2 Prepaid.


    Topspeed im 5G-Netz der DTAG bisher 2.025 Mbit/s ;).

  • Die heutigen IoT SIMs von Vodafone und Telekom buchen sich schon in mehrere Netze in Deutschland ein. Dafür benötigt man keine neuen Provider.

  • Die Bundesnetzagentur will (mit Rückendeckung der Politik) explizit keine Drittanbieterpflicht einführen. Ich gehe u.a. deshalb stark davon aus das mit der UMTS Abschaltung 5G das neue Alleinstellungsmerkmal der "Premium"-Tarife sein wird.


    Und sollte es 5G nicht das neue Alleinstellungsmerkmal werden, wird man bei der Telekom und Vodafone ein anderes finden. Irgendwie muss die Telekom es ja rechtfertigen das ein hauseigner Vertrag doppelt so viel kostet wie der Discounter.


    Die Einführung als "Standart" von 5G (mit der Abschaltung von UMTS) sehe ich differenzierter. Allein schon die Frequenzwahl (Sendestandorte decken nur 300 - 500 Meter ab, daher müssten zur Vollversorgung in Deutschland mehrere 100.000 Sender installiert werden, was den finanziellen Rahmen der "Gewinnorientierten" Netzbetreiber sprengen könnte).

    Wir brauchen alle Wachstum, sagte der Luftballon - und platzte.

  • Die heutigen IoT SIMs von Vodafone und Telekom buchen sich schon in mehrere Netze in Deutschland ein. Dafür benötigt man keine neuen Provider.


    Ich weiß. Die IOT SIM Karten von Vodafone DE kommen von Vodafone NL.

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    Topspeed im 5G-Netz der DTAG bisher 2.025 Mbit/s ;).

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