Eine britisch-australische Finanzgruppe hat auch von deutschen Privatanlegern viel Geld erhalten. Nun gerät Greensill Capital in Schieflage – und beantragt Insolvenzschutz. Sparer sollten wissen, was auf sie zukommt.
Auf der Flucht vor Null- und Negativzinsen lassen sich viele deutsche Sparer von besser verzinsten Anlagen auf Internetplattformen wie Weltsparen.de anlocken. Den Anlegern, die bei den Angeboten der Bremer Greensill Bank zugegriffen haben, könnten nun ungemütliche Zeiten bevorstehen.
Greensill Capital sitzt in London, die Muttergesellschaft in Australien. Dort hat Greensill laut Medienberichten am Dienstag Insolvenzschutz beantragt. Damit könnte auch die Bremer Bank, die bis zur Übernahme 2014 als Nordfinanz Bank firmierte, in finanzielle Schwierigkeiten geraten.
Im schlimmsten Fall müsste die Bankenaufsicht Bafin ein Moratorium über sie verhängen und sie zum Entschädigungsfall erklären. Dann würde zunächst die gesetzliche deutsche Einlagensicherungen einspringen und Kunden bis zu 100.000 Euro zurückzahlen.
Quelle und Artikel unter faz.net/aktuell/finanzen/schieflage-von-greensill-kann-deutsche-sparer-treffen-17224227.html