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  • Die würden jetzt eine Ausrede haben die Raketen nicht auszuliefern da der Feind ja von den Plänen je alles weiß, von daher wären sie aus der Nummer raus. Passt gut auch zum politischen Kurs, da ging es auch darum die Raketen auf keinen Fall zu liefern, obwohl alle NATO Partner und die Ukraine es so oft gefordert haben.

    Die Bundeswehr braucht keine Ausreden, weder fürs liefern, noch fürs nicht liefern. Die Bundeswehr ist auch nicht politisch. Die Bundeswehr macht einfach was das Parlament oder die Regierung haben will.

  • Ich verstehe die Aufregung sowieso nicht. Was wurde da denn schon abgehört? Jedenfalls nichts, was die rus noch nicht wussten.


    Dass man so etwas unterbinden muss, ist klar. Und dass die Offiziere mit Sicherheit auch Fehler gemacht haben, auch klar. Die sollen ihren Arsch bewegen, und sich treffen.


    Wir waren gerade in Berlin, da saßen in der Hotelloby mindestens zehn sehr hohe Dienstgrade, höchster Dienstgrad (was ich erspähen konnte) ein Generalmajor des Heeres, und die anderen kurz darunter.

    In der Hotelgarage stand ein Mercedes V-Klasse Bus, mit dem wohl einige da waren. kein Problem, da mal eine Wanze unterzubringen, Hotelzimmer eh kein Problem, usw.


    Jedenfalls, wenn das alles ist, was die rus zu bieten haben, dann ist das ziemlich dünn. Die Amerikaner sind da viel weiter vorne.

  • Also bereits im Inhalt des Gesprächs hört man schon den ersten Grund fürs nicht liefern, sagt der General doch selbst :"wir schicken 50, dann evtl. noch 50 und dann ist Ende Gelände". Man hört förmlich dass ihm die Motivation fehlt wegen so wenige Raketen so viel Aufwand zu betreiben, da sie ehe nicht kriegsentscheidend sind. Am Anfang ging es auch noch darum, die Journalistenthesen die Taurus funktioniere gar nicht und deswegen will Deutschland keine liefern zu entkräften. Im Grunde genommen ging das Gespräch eher in Richtung wie man es am besten drehen kann um nicht zu liefern anstatt sich Mühe zu machen und doch noch eine Lieferung zu ermöglichen. Das passt zum Bundestagsbeschluss zum Taurus und derzeitigen politischen Kurs der Regierung.


    Jedenfalls, wenn das alles ist, was die rus zu bieten haben, dann ist das ziemlich dünn. Die Amerikaner sind da viel weiter vorne.

    Das ist für Putin wichtig, er braucht Fernsehmaterial um seinen Krieg vor den Massen zu rechtfertigen, es steht eine erneute Masseneinberufung an, diesmal werden es vermutlich 500 000 oder gar 700 000 Mann sein, gleich nach den Wahlen. Um das durchzuziehen braucht er das Feindbild des Westens, allein mit dem Gespenst der Nazis in der Ukraine wird er das nicht durchziehen können. Für das deutsche Publikum ist es relativ unspektakulär aber für Rossia 1 oder RT passt es sehr gut.

    4 Mal editiert, zuletzt von mario.2 ()

  • Kujat sagt, dass Munition / Raketen für Taurus derzeit nicht geliefert werden / bestellt werden können und ein Schuss 1 Millionen Euro koste.


    Bei Focus stand, dass Deutschland für den Fall der Verteidigung selbst nicht genug hätte, wenn man das wenige was man hat liefern würde.

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  • Kujat sagt, dass Munition / Raketen für Taurus derzeit nicht geliefert werden / bestellt werden können und ein Schuss 1 Millionen Euro koste.

    So lange das Verteidigungsministerium nichts bestellt, passiert da auch nichts. Die bauen erst wieder, wenn sie wissen dass es einen Abnehmer gibt. Der Hersteller hat schon im letzten Jahr angemerkt, dass er die Produktion kurzfristig wieder hochfahren könne, wenn Bestellungen eingehen.


    "Können Produktion anschieben" - Taurus-Hersteller widerspricht SPD

  • Was wird es kosten und woher soll das Geld kommen?

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  • Was wird es kosten und woher soll das Geld kommen?

    100 Raketen mal 1 Million macht 100 000 000. Man kann den Russen nach dem Sieg die Rechnung präsentieren, vorerst muss das wohl der deutsche Steuerzahler vorschießen. Wenn die Russen soviel Raketen pro Nacht auf ukrainische Städte abschießen können, sollte die Bundeswehr das auch können, wie sonst wäre man kriegstauglich wie Herr Pistorius es fordert?

  • Was wird es kosten und woher soll das Geld kommen?

    Das steht da nicht, aber vermutlich erheblich weniger als 10-15 Millionen Flüchtlinge aus der Ukraine, wenn sie den Krieg verlieren sollte. Davon abgesehen muss die Produktion so oder so hochgefahren werden. Die russische Rüstungsproduktion läuft auf Hochtouren, und das wird sie nach dem Krieg auch weiter tun. Dem müssen wir etwas entgegen setzten können, und zwar mehr als die warmen Worte von Scholz, oder wer dann auch immer Kanzler ist, sonst sind wir die nächsten.

  • Die Raketen sind schon in Bestand und das Haltbarkeitsdatum (auch Waffen haben ein MHD) läuft ab. Somit kostet die Lieferung effektiv nur die Versandkosten & Schulung der Mitarbeiter.


    Mit der Lieferung bietet sich die Möglichkeit die Raketen unter realen Kriegsbedingungen (inkl. russischer Flugabwehr) zu testen und den Russen zu zeigen wie wirksam die Waffe ist. Die Marketingabteilung des Herstellers kann ja einen Teil der Kosten tragen da ein erfolgreicher Einsatz die ideale Werbung ist.

  • Die Raketen sind schon in Bestand und das Haltbarkeitsdatum (auch Waffen haben ein MHD) läuft ab.

    Meinst du die Taurus ist so etwa wie Eier im Supermarkt? Weil die ersten wurden erst 2005 ausgeliefert, wenn sie nur 19 Jahre halten spricht das nicht sehr gut für den Hersteller, die Russen schießen auf Kiev mit Kh-55, was sie selbst die Ukrainer ihnen gegeben haben gegen 200 Mil. Dollar Gasschulden, und zwar noch 1999, die Raketen selbst sind noch in den 80er produziert worden.

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