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  • Um mal auf den "Inhalt" des Videos einzugehen. Seit 2014 wird vom Westen in der Ukraine Krieg betrieben... sagt er. So weit ich weiß hat Russland die Krim annektiert, und nicht "der Westen". Über dies hinaus verhinderte Russland mit Waffenlieferungen, und vielleicht auch mit Truppen, dass die Ukraine wieder die Kontrolle über ihr komplettes Staatsgebiet erlangt, wozu auch der Donbas zählt.

    Dass reguläre russische Truppen sei 2014 im Donbass eingesetzt wurden, ist nicht wirklich ernsthaft zu bezweifeln. Schon die Offensive ‚aus dem Nichts‘ Ende August 2014 haben russische Truppen mit Panzern und Artillerie ermöglicht. Insbesondere der Grenzübertritt bei Novoazovsk ist so eindeutig: https://en.wikipedia.org/wiki/Battle_of_Novoazovsk

  • Leider hat man Putin nur diesen Weg gelassen, den von ihm als Bedrohung empfundenen Beitritt der UA zur NATO wirksam zu verhindern. Etwas, das man ihm vielleicht auch ohne Krieg hätte zugestehen können - etwa verbunden mit einer Sicherheitsgarantie der NATO für die Ukraine.


    Edit:

    Aber gut... ich erkenne an, dass ich hier als bekennender Pazifist auf einsamem Posten stehe...

  • Leider hat man Putin nur diesen Weg gelassen, den von ihm als Bedrohung empfundenen Beitritt der UA zur NATO wirksam zu verhindern.

    Wie oft wurde eigentlich von hochrangigen Politikern wie Scholz oder Stoltenberg wiederholt, das die Ukraine gar kein ernstzunehmender Beitrittskandidat ist? Grund dürften wohl territorialer Konflikte (Krim, Donbas) sein. Ja, ich weiß dass die Ukraine in die NATO-Mitgliedschaft will, aber was sagt das? Die Türkei ist ja auch seit 1999 EU-Beitrittskandidat. Mit welchem Ergebnis? Eben... Das dürfte im Kreml alles bekannt gewesen sein. Daher bleibe ich bei meiner These dass die Ukraine so oder so angegriffen worden wäre um Putins Träume einer Sowjetunion 2.0 zu erfüllen. Der Kardinalfehler der Ukraine war nicht der Wunsch der NATO-Mitgliedschaft, sondern das Budapester Memorandum, mit der verbundenen Abgabe der Kernwaffen. Eine mit Kernwaffen hoch gerüstete Ukraine (die besaßen damals das drittgrößte Arsenal der Welt) hätte Putin nicht angegriffen.


    Aber gut... ich erkenne an, dass ich hier als bekennender Pazifist auf einsamem Posten stehe...

    Einen Krieg rechtfertigen und Pazifist sein wollen passt nicht zusammen.

    Einmal editiert, zuletzt von Frank73 ()

  • Kampfhandlungen von einem Ort aus, an dem sich erwartungsgemäß viele Zivilisten befinden (Einkaufszentrum) oder an einem solchen Ort Kampfmittel zu lagern, dürfte nach humanitärem Völkerrecht durchaus als Kriegsverbrechen gelten.


    Wie sicher ist die Info über das Vorgehen der ukrainischen Armee?

    Schaue z.B. bei Twitter nach #Retroville.


    Es gibt sowohl von russischer Seite, als auch von ukrainischer Seite die Bestätigung, dass von dort Raketen abgeschossen wurden, und dass dort Militärtechnik und Munition gelagert wurde.


    Kann man in Kriegszeiten machen. Man zieht dann aber auch das Feuer des Gegners dort hin.

  • Einen Krieg rechtfertigen und Pazifist sein wollen passt nicht zusammen.

    Stimmt! :thumbup:


    Darum fiele es mir im Traum nicht ein, einen Krieg zu rechtfertigen. Das überlasse ich anderen.



    Es gibt sowohl von russischer Seite, als auch von ukrainischer Seite die Bestätigung, dass von dort Raketen abgeschossen wurden, und dass dort Militärtechnik und Munition gelagert wurde.


    Kann man in Kriegszeiten machen. Man zieht dann aber auch das Feuer des Gegners dort hin.

    Kann man... dürfen darf man das aber nicht!

  • Wenn meine Empörung über das EU-Verbot der Propaganda-Medien RT und Sputnik so groß wäre, dann würde ich solche Postings ebenfalls nicht als Rechtfertigung für einen Krieg sehen. Schließlich führt Russland keinen Krieg in der Ukraine. Es ist eine kurzfristige Friedensaktion zur Entnazifizierung.

    28:6:42:12

  • Ach Leute... mein Posting bezog sich auf den Beitrag davor, also auf die Vorgänge im Jahr 2014 vor Kriegsausbruch.


    Zudem:

    Ziehe ich eine logische Schlussfolgerung im Sinne von "aus A folgt B" rechtfertige ich damit weder A noch B. Ich sage nur, dass als Folge der Vorgänge auf dem Maidan und der sich anschließenden Diskussion um den NATO-Beitritt der UA (unter Berücksichtigung der Persönlichkeit Putins) zu erwarten war, dass er eine Lage heraufbeschwören wird, die diesen Beitritt verhindern wird. Und nein, ich billige dieses Vorgehen keineswegs. Ebenso wenig, wie die nachfolgenden Vorgänge und den sich daran anschließenden Angriffskrieg.


    Und mehr werde ich dazu nicht schreiben. Insbesondere werde ich nicht auf Provokationen von Mitgliedern eingehen, die "auf doof machen". Und wer es bis hierhin nicht verstanden hat, dem könnte ich mit weiteren Erklärungen ohnehin nicht mehr helfen.

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