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  • Die nächste Drehung auf der Eskalationsspirale

    Zitat

    Die Übung stehe unter Führung des Präsidenten Wladimir Putin, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau der Staatsagentur Tass zufolge mit. Als Oberbefehlshaber der Streitkräfte werde Putin im Gefechtsstand dabei sein, sagte sein Sprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. "Ohne das Staatsoberhaupt sind solche Starts nicht möglich. Sie wissen doch - der berühmte 'schwarze Koffer', der 'rote Knopf'."

    Moskau kündigt Raketentests an


    Finden nicht gleichzeitig russische Seemanöver im Atlantik, Pazifik, Mittelmeer und in der Ostsee statt? Jedenfalls wurde so was mal im Januar angekündigt. Das Gesamtbild das sich daraus ergibt hat langsam aber sicher Züge eines Amoklaufs mit Ansage.

  • Ja, sollte ein Grund sein. Aber die USA hat schon jahrelang Ärger wegen NS2 gemacht...

    Wegen den geostrategischen Folgen.

    Und nein, dabei gehts nicht nur um den Verkauf Fracking Gas, das bekommen sie ohne NS2 genauso schlecht verkauft.

    Wobei die EU gut daran getan hätte sich ein gewisses Kontingent davon über langfristige Verträge zu sichern, hätte man da vor 2 Jahren entsprechende Verträge gemacht hätten wir jetzt nicht den extremen Preisanstieg beim Gas.

  • Zitat

    Anmerkung der Redaktion: In der Überschrift der Meldung war zunächst davon die Rede, dass Russland Atomwaffentests ankündige. Es geht aber nicht um atomare Raketen. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

    aus dem Link von Frank. So wie der Geheimdienst auch schon Termine für den Angriff ankündigt, so wird medial gerade aus allen Rohren geschossen. Dass die NATO große Übungen im Baltikum absolviert hat, unweit von Russland, das interessiert hier in Deutschland niemanden...


    Und ein Loch im Kindergarten erinnert von der Strategie her dem PR Coup mit den Kindern aus Brutkästen

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge

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  • aus dem Link von Frank. So wie der Geheimdienst auch schon Termine für den Angriff ankündigt, so wird medial gerade aus allen Rohren geschossen. Dass die NATO große Übungen im Baltikum absolviert hat, unweit von Russland, das interessiert hier in Deutschland niemanden...

    Es geht wohl um ballistische Raketensysteme die (auch) Atomwaffen tragen können. Der Hinweis von Kreml-Sprecher Peskow, dass dies ohne Putin nicht möglich wäre, war schon überdeutlich. Für ein paar Marschflugkörper betreibt man einen solchen Aufwand sicherlich nicht.


    Ansonsten gab es keine vergleichbaren Manöver mit solchen Truppenkonzentrationen (manche Medien sprechen von bis zu 150.000 Soldaten) wie wir sie gerade rund um die Ukraine eingeschränkt verfolgen können. Hätte es die gegeben, ich wüsste davon, denn ich lese auch regelmäßig in deutschsprachigen staatlich gelenkten russischen Medien. Eingeschränkt deshalb, weil bei Manövern über einer bestimmten Größe laut OSZE internationale Beobachter zugelassen werden müssen, bzw. müssten. Dieses "Manöver" findet ohne eine solche Beobachtung statt. Sie wurde von Russland schlicht verweigert. Warum wohl?

    Einmal editiert, zuletzt von Frank73 ()


  • Vorher wurde empfohlen die Ukraine zu verlassen, jetzt wird dazu dringend aufgefordert.

  • Heut Mittag im Deutschlandfunk einen Kommentar von Stephan Detjen über die Ukraine-Krise gehört. Dort sprach er kurz über eine Blaupause des Georgienkrieges 2008.

    Also nochmal mein Wissen aufgefrischt und mir dem Kaukasuskrieg 2008 auf Wikipedia durchgelesen. Sollten übrigens viele mal machen, denn rückblickend versteht man manches besser.

    Ja, es sind sehr viele Parallelen zu erkennen und ein Einmarsch von russischen Truppen wohl nicht mehr zu verhindern.


    Da bleibt wohl nur noch zu hoffen das folgende Erkenntnisse aus dem Georgienkrieg hier Ausnahmsweise nicht zutreffen.

    Zitat

    Als 2009 der von der Europäischen Union in Auftrag gegebenen Untersuchungsbericht zum Kaukasuskrieg 2008 veröffentlicht wurde, wurden in ihm die meisten georgischen Behauptungen widerlegt. Dies führte zu einem Imageverlust der georgischen Regierung. Der Spiegel sprach davon, dass der einstige Hoffnungsträger Saakaschwili nun öffentlich als „Lügner und Brandstifter“ dastehe.[179] Die AG Friedensforschung der Universität Kassel schrieb auf ihrer Website, Georgien sei als Aggressor festgestellt worden.[180]

    Aber sehr viel wichtiger ist,

    Zitat

    NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen erklärte jedoch, dass die Schuldfrage in dem Konflikt keine Rolle für Georgiens NATO-Beitrittsperspektiven spiele.[181]

    PUH ...

  • Heut Mittag im Deutschlandfunk einen Kommentar von Stephan Detjen über die Ukraine-Kriese gehört.

    Ich habe mal besagten Kommentar aus dem DLF Audioarchiv heraus gesucht. Das klingt jetzt nicht nach einem unmittelbar bevorstehendem Einmarsch, sondern nach einem auf Zermürbung angelegten Langzeitkonflikt. Ich glaube das ehrlich gesagt nicht. Man schiebt nicht unter immensen Kosten bis zu 150.000 Soldaten, samt so ziemlich allem was das konventionelle Arsenal zu bieten hat, einmal quer über tausende km durch Russland, um es dann wieder tatenlos abziehen zu lassen. Der einzige Grund warum es noch nicht los gegangen ist, könnten die olympischen Spiele sein, bzw. dass Wladimir Putin seinem Männerfreund Xi Jinping den olypischen Frieden nicht verhageln will.


    Ukraine: Es geht nicht allein um Krieg oder Frieden


    Vielleicht würde es schon viel bringen wenn man nicht erneut Olaf Scholz vor schicken würde um in einem Nebensatz versteckt zu erwähnen, dass ein NATO-Beitritt der Ukraine nicht zur Entscheidung ansteht. Ein solcher klar an Wladimir Putin gerichteter Satz von Joe Biden oder Jens Stoltenberg hätte mehr Gewicht. Das wiederum könnte Putin als Teilerfolg verkaufen, der es ihm ermöglicht gesichtswahrend aus der Eskalationsspirale auszusteigen. Das ständige gebetsmühlenartige wiederholen der kompromisslosen Standpunkte beider Seiten bringt uns jedenfalls nicht weiter. Das ist kein Mikado, und irgendjemand muss sich endlich bewegen, sonst geht das nicht gut aus.

  • Nur mal so nach der Frage: Wem nützt ein Krieg in der Ukraine.

    Eine Frage, die aus meiner Sicht bewusst nicht thematisiert wird. Müsste man dann doch eingestehen, dass für den herbeifabulierten Angriffskrieg jegliches Motiv fehlt und die Frage "Cui bono?" keine plausible Antwort bietet.


    Fasse ich meine Gedanken mal zusammen:
    Ein zu einer Gruppe gewohnheitsmäßiger Lügner gehöriger Greis prophezeit einen nach den Gesetzen der Logik nicht zu erklärenden Krieg. Die Gemeinschaft höriger Vasallen bläst aus vorauseilendem Gehorsam in dasselbe Horn. Punkt.


    Bemüht man nun den dem Menschen zugesprochenen Verstand, dürfte das Ergebnis eindeutig sein. Was unsere politische Elite aber nicht davon abhält, dem für dumm gehaltenen Volk eine Räuberpistole aufzutischen.


    Weil die Mutation unserer Grünen zu hörigen Mitläufern der USA zu erwarten war, bin ich froh, diese Partei nach über dreißig Jahren der Stammwählerschaft (und langjähriger Mitgliedschaft) nicht gewählt zu haben.

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