Meine beiden Hausbanken wollen für die Girocard, die unser Bäcker und z.B. das Landratsamt als einziges akzeptieren, monatlich 1 bzw. 1,50 Euro haben. Bei der C24 konnte ich die Girocard kostenlos zur Debit-Mastercard dazu bestellen, also ist das jetzt mein Taschengeldkonto. Auf die Prozente für Visa-Umsätze müssen DKB und ING dann leider auch verzichten, die bekommt nun auch die C24, wenn ich mit Handy bezahle.
Bargeldlos vs. Barzahlung
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Unabhängig davon dass meine Hausbank gar keine Girocard ausgibt weil sie nicht in Deutschland aktiv ist möchte ich dennoch zu bedenken geben, dass die Girocard sich selbst ein wenig ins Abseits katapultiert hat durch die hohen Bargeldbezugskosten für die Kundschaft. Die Berliner Sparkasse verlangt bei fremden Automaten 2% aber mind. 7,50 EUR (Quelle) und beim günstigsten Kontomodell à 2,95 EUR/Monat selbst an eigenen Automaten 0,30EUR (!) pro Vorgang, die OSPA ist ebenfalls mit pauschal 7,50 EUR dabei (Quelle). Von den Ausgabekosten der Karten ganz zu schweigen.
Das sind eben die Sparkassen, die sind seit einigen Jahren enorm teuer geworden. Direktbanken haben das nicht, oder sind bspw. ab 50 Euro Auszahlung kostenfrei an den Automaten. Dafür wiederum wollen Direktbanken anderweitig Geld einnehmen und verteilen eben nur amerikanische Debitkarten statt einer Girocard. (Wobei ich denke, dass die 50ct bis 1 Euro im Monat ein symbolischer Preis sind, damit die Leute lieber die Gratis-Debitkarte nutzen.)
Auf der anderen Seite kosten Automaten auch Geld, und seitdem man in ziemlich allen Supermärkten sich auch Geld auszahlen lassen kann, geht der Trend wohl eher dahin.
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Das ist richtig, wobei zu betrachten ist daß die Sparkassen mit 40% aller Transaktionen im Jahr 2024 einfach einen hohen Anteil am Gesamtmarkt haben, die Gruppe der sich selbst Direktbanken bezeichnenden Institute hingegen nur 17% (alle Daten Bundesbank 2025).
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Und trotz des hohen Marktanteils sind sie fast durchweg teurer als Direktbanken? Nur die Girocard ist halt mit drin – dafür müsste man für eine VISA oder Mastercard aber oft deutlich mehr dazu bezahlen. Und letzteres brauche ich, um Dinge im nicht-deutschen Internet zu bestellen. Leider. Da ist Girocard selbst schuld, dass sie das nicht vor 20 Jahren schon hinbekommen haben (und immer noch nicht).
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Ich mag die Sparkassen-Card wirklich gern und bin extra deshalb wieder zurück zur Sparkasse gewechselt.
Die Kombination aus Girocard und VISA-Debit in einer einzigen Karte ist praktisch. Das Ganze funktioniert auch problemlos mit Apple Pay – das macht den Alltag deutlich einfacher.
Insgesamt eine echt komfortable Lösung, bei der ich nicht mehrere Karten mit mir herumtragen muss.
Wo Girocard unterstützt wird, wird automatisch damit bezahlt - und wenn nicht, greift einfach die VISA-Funktion.
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