Der Bahn-Plauder-Thread

  • Genauso viel zu knapp kalkulierte Umstiege die fast immer schiefgehen.

    Wobei ich den Eindruck habe dass das noch viel schlimmer geworden ist, seit dem auch andere Unternehmen als die DB den Regionalverkehr bedienen. Früher war ein Lokführer viel eher bereit auf einen leicht verspäteten Zug des eigenen Unternehmens zu warten als heute auf einen Zug der Konkurrenz, so mein Eindruck. Ich habe es schon erlebt dass der Anschlusszug am Bahnsteig einfach losgefahren ist, als mein Zug gerade am Gleis gegenüber eingerollt ist. Ergebnis: Eine Stunde Zwangsaufenthalt um auf den nächsten Zug zu warten.

  • Es wäre ein enormer Gewinn für die Planungssicherheit, wenn Baustellen und Umleitungen direkt in den Regelfahrplan integriert würden. Wenn die Verbindung Hamburg–Frankfurt von vornherein mit 5:30 Stunden statt 4:45 Stunden ausgewiesen wird, entspricht das der Realität.

    Also das ganze Jahr 45min mehr Fahrzeit für Baustellen einplanen dafür, dass es an z.B. 50 Tagen für Baustellen benötigt wird? Das macht doch gar keinen Sinn.
    Wichtiger ist, dass der Plan stabil ist, das heißt dass die Baustelle nicht 2 Wochen vorher erst bekanntgegeben wird. Aber daran wird auf EU Ebene ja regulatorisch gearbeitet.

  • Also das ganze Jahr 45min mehr Fahrzeit für Baustellen einplanen dafür, dass es an z.B. 50 Tagen für Baustellen benötigt wird? Das macht doch gar keinen Sinn.

    Natürlich hast Du recht Kloeffer , es ergibt keinen Sinn den Jahresfahrplan für 50 Tage zu ändern. Aber für diese 50 Tage soll der Fahrplan geändert werden. Das sollte in Zeiten in denen alles Online verfügbar ist problemlos möglich sein.

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  • Natürlich hast Du recht Kloeffer , es ergibt keinen Sinn den Jahresfahrplan für 50 Tage zu ändern. Aber für diese 50 Tage soll der Fahrplan geändert werden. Das sollte in Zeiten in denen alles Online verfügbar ist problemlos möglich sein.

    Ich glaube ehrlichgessagt das funktioniert leider nicht. Die Umläufe sind eng getaktet und damit kann man den Fahrplan kaum für einen Einzelstrecke einfach umplanen ohne Lücken auf anderen Strecken für die die Züge anschließend eingeplant sind zu reißen.

    Meine begrenzten Erfahrungen mit MS Projekt sind (auch egal wenn die Bahn eine andere Software hat, am Ende sind das Problem die Abhängigkeiten) sind dass ein komplett neuer Plan bei rauskommt ab wo ich im Ablauf etwas verändere.

    In der Praxis jongliert man halt mit weiteren Verspätungen und Zugstreichungen um die gröbsten Lücken zu füllen, aber sowas in einen festen Fahrplan zu gießen ohne diverse andere Zugverbindungen umzuplanen wird schwer.

    Wobei das gelebte Chaos was durch die geplanten, aber nicht im Plan abgebildeten Verzögerungen weder für Fahrgäste noch Mitarbeiter vergnügungssteuerpflichtig ist.

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