Digitalminister Wildberger: Plan für sichere Telekommunikationsnetze

  • und ich hab mir gestern noch Sorgen gemacht weil Herr Schwarz 11 Milliarden in seine eigene KI Cloud investiert - irgendwie befürchte ich dass es keine langfristig erfolgreiche Investition war...

    Im Gegensatz zu unseren Politiker wissen die bei der Schwarz-Gruppe aber auch genau was die tun und wofür.

    Die Schwarz-Gruppe war einer der Interessenten für die EU-Cloud Förderung zusammen mit Telekom, SAP usw., aber da die sich nicht einigen konnten, macht die Schwarz-Gruppe es nun alleine.
    Die wollen komplett weg von US-Software und Cloud-Anbietern - frei nach dem Motten "Wenn die anderen es nicht können, machen wir es selber"

    Erst mal bauen die die Infrastruktur für sich selber, aber evtl. soll später auch Dienste für externe Kunden bereitgestellt werden, wobei hier aber ausdrücklich der Firmensektor mit gemeint ist, nicht Privatkunden.

  • Erst mal bauen die die Infrastruktur für sich selber, aber evtl. soll später auch Dienste für externe Kunden bereitgestellt werden, wobei hier aber ausdrücklich der Firmensektor mit gemeint ist, nicht Privatkunden.

    Letztlich ähnlich amazon. Dort kommt auch die meiste Kohle aus dem AWS-Geschäft. Weiß nur kaum einer.

  • vor ein paar Tagen wurde von der Telekom eine Ki Fabrik in München in Betrieb genommen.

    https://www.telekom.com/de/med…uer-die-industrie-1101664


    Wenn die gut läuft hätte die Telekom neben dem US-Geschäft ein zweites Standbein.

    Dadurch könnte Sie sich nach meiner Meinung noch einen grössren Wettbewerbsvorteil erarbeiten und der Konkurrenz auf ewig uneinholbar enteilen.

    Für den Wettbewerb/günstige Tarife in Deutschland wär das wohl eher nicht so gut.

    Internetnational allerdings zähle ich auf die Telekom und hoffe das Sie die US-Firmen ein bisschen kitzelt mit Innovationen.

    Ich traue der Telekom das durchaus zu,auch wenn gegen die US-Giganten selbst der rosa Riese klein ist.;)

  • deswegen steht ja auch das Rechenzentrum in München und nicht in den USA.;)

    In Deutschland gibt es keinen Herr Trump.


    (Das Herr Höttges Herrn Trump so umschmeichelt gefällt mir auch gar nicht.

    Vor allem hat Herr Trump die Telekom erpresst ein Teil Ihrer Werte aufzugeben und die Telekom hat dies ohne Widerworte gemacht und dadurch Genehmigungen erlangt,nicht rühmlich.)

  • Ich traue der Telekom das durchaus zu,auch wenn gegen die US-Giganten selbst der rosa Riese klein ist.

    Verdammt klein sogar.


    Die währen besser damit fahren, wenn die sich mit anderen hier in DE / Europa zusammen getan hätten, wie es anfangs auch geplant war. StackIT ( IT-Tochter der Schwarz-Gruppe ), IONOS, Siemens und SAP waren ja schon mit der Telekom auf dem Weg dahin und wollten sich gemeinsam für EU-Fördermittel bewerben.

    Irgentwie haben die es aber nicht gebacken bekommen, sich auf einen gemeinsamen Weg zu einigen.


    Mit 10.000 GPU ist ein Anfang gemacht,aber wenn man die Summen sieht, die z.b. Microsoft in die Erweiterung ihrer RZ-Standorte plant, da ist die Rede von 200.000 GPU's der neusten Generation ( GB300 von Nvidia ) in Europa und USA.


    Alleine wenn ich sehen, wieviele AI-Anwendungen wir alleine in der Firma schon nutzen und wir zwangsläufig auf Cloud-Provider gehen oder uns selber die Hardware hinstellen müssen - ist da noch viel Luft nach oben bei der Telekom.

  • glaube das hat ich auch irgendwo geschrieben.;)


    Anstatt das Telekom,Vodafone,Telefonica und 1&1 sowas zusammen machen verfagen sich alle im Klein Klein.

    Gerade die Telekom und 1&1 haben ja einen ähnlichen Ansatz.

    Selbst die grosse Telekom wäre mit der Schützenhilfe der anderen Anbieter gut beraten.

    Und noch dazu obige Anbieter.:)


    Was sieht man: Telekom und 1&1 führen stattdessen eine angeregte Unterhaltung darüber wer das Beste Netz hat....

    Anstatt das alle gemeinsam mal über den Tellerrand hinausschauen,was es da noch so zu sehen gibt......

    Vermute da gäb es für alle viel mehr, als das was bei der Kuchenschlacht herauskommt,also dem sich gegenseitigen bekriegen.

    Letztlich ist das für alle nur verpulverte Energie.:/

    Ich denke nicht das die Bundesnetzagentur da Einwände hat.


    Im Gegenteil : die Bundesregierung würde dies vermutlich noch staatlich fördern.

    Wäre ein europaweites Vorzeigeprojekt.

    Jetzt ist der Zug wohl abgefahren.....

    Vodafone und Telefonica sind wohl nicht an Board.

    Telekom und 1&1 kaspern jeder für sich alleine rum.

    Zusammenarbeit? Wohl undenkbar?....traurig.

    Einmal editiert, zuletzt von gts ()

  • deswegen steht ja auch das Rechenzentrum in München und nicht in den USA.;)

    In Deutschland gibt es keinen Herr Trump.

    ...

    Wo ein RZ steht ist für den Cloud Act egal. Jedes amerikanische Unterhemen kann zur Herausgabe von Kundendaten auf der ganzen Welt verpflichtet werden.

    Das RZ in München kam genau als die Bayrische Staatsregierung das Münchner Open Source Projekt eingestampft hat und lobbiiert seitdem massiv für Microsoft.

    Ein Schelm wer dabei an Korruption denkt :evil:

  • Jedes amerikanische Unterhemen kann zur Herausgabe von Kundendaten auf der ganzen Welt verpflichtet werden.

    Das RZ in München kam genau als die Bayrische Staatsregierung ..... lobbiiert seitdem massiv für Microsoft.

    also doch make Amerika great again;):(

  • Vodafone und Telefonica sind wohl nicht an Board.

    Telekom und 1&1 kaspern jeder für sich alleine rum.

    Zusammenarbeit? Wohl undenkbar?....traurig.

    Warum auch - Die Telekom baut das KI-Rechenzentrum ja nicht für sich, nicht für ihre eigenes Netz, sondern um Rechnerkapazität an externe Kunden zu vermieten.

    Für den interne Gebrauch haben die genug RZ's


    Das selbe gilt für Vodafone, Telefonica und 1&1 - Vodafone hat sein eigenes großes RZ in der Nähe von Düsseldorf plus paar weitere kleine Standorte, wo deren Netztechnik usw. steht. 1&1 arbeite viel mit Rakuten zusammen, die deren Core-Netz hosten, Telefonica weiss ich nicht.

    Zudem ist es vollkommen richtig, interne IT-Infrastrukture komplett getrennt von der zu halten, die man an externe Kunden vermieten will.


    Also warum soll die Telekom mit denen zusammen arbeiten - sehe ich überhaupt keinen Berührungspunkt für. Wie schon geschrieben, die wären besser beraten gewesen, sich mit StackIT, SAP und IONOS zusammen zu tun - aber wollte ja nicht.


    Für meinen AG könnte das KI-RZ der Telekom ein interessanter Partner werden, weil wir schauen uns ständig am Markt nach Alternativen zu den großen Hyper-Scalern um, gerade auch weil das KI-Thema immer größer wird für uns und für unsere Kunden.




    Vermute da gäb es für alle viel mehr, als das was bei der Kuchenschlacht herauskommt,also dem sich gegenseitigen bekriegen.

    Letztlich ist das für alle nur verpulverte Energie.

    Für mich hat sich 1&1 mit der Aktion nur lächerlich gemacht und die Telekom - siehe den Post von Höttges bei LinkedIn - lacht die dafür noch öffentlich aus - zu Recht.

    Die Aktion war einfach nur dämlich.

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