50 Mbit vs. 300 Mbit Vertrag - Nachteile bei Priorisierung oder ähnliches?

  • Ja, aber im österreichischen Äquivalent zum Produktinformationsblatt müssen halt auch die Informationen zu Verkehrsmanagementmaßnahmen drin sein (die im Prinzip auch schon in der Netzneutralitätsverordnung vorgesehn sind). Die Motivation der BNetzA ist mit schon klar, aber sinnvoll ist das im Ergebnis so nicht, und ganz allgemein zweifle ich zunehmend an der Kompetenz der BNetzA.

  • Weil ich im österreichischen Forum andauernd von der Priorisierung les, hab ich da jetzt doch nochmal nachgeforscht. Dass es technisch nicht möglich ist, scheint zumindest falsch zu sein, weil es in Österreich offensichtlich praktiziert wird und das weitgehend die selbe Technik ist. Der Hauptunterschied ist wohl, dass es in Österreich ziemlich weitgehende Veröffentlichungspflichten dafür gibt, während es in Deutschland als Betriebsgeheimnis betrachtet wird.

    Das ist nciht falsch, es gibt ein Priorisierung von SIM-Karten für den Netzzugang, wird auch in DE genutzt und zwar für besondere Dienst, die im Katastrophenfall einen bevorrechtigten Netzzugang bekommen, z.b. THW, Feuerwehr, Polizei, Politiker usw.
    Das ist ein Standart und kann man in den Mobilfunk-Spezifikationen nachlesen.

    Es wird allerdings nicht - zumindest mit bekannt - nicht für Proiderkunden etc genutzt.

    Wer welche Bandbreite in einer Zelle bekommt, wird überhaupt nicht geregelt, sondern die max. Bandbreite basieren auf den Vertrag am Gateway ( früher auch als APN bezeichnet, Übergang Mobilfunknetz zum Backbone ) gedrosselt.
    Wenn die Zelle 1 GB Anbindung hat, und 100 Leute eingebucht sind und Datentransfer machen, werde die alle nur 10 MBit bekommen, egal das der Vertrag ermöglicht. Die max. Bandbreite in einer Zelle pro Kunde wird nicht geregelt, das wäre technisch viel zu aufwendig


  • Wenn die Zelle 1 GB Anbindung hat, und 100 Leute eingebucht sind und Datentransfer machen, werde die alle nur 10 MBit bekommen, egal das der Vertrag ermöglicht. Die max. Bandbreite in einer Zelle pro Kunde wird nicht geregelt, das wäre technisch viel zu aufwendig

    Das stimmt technisch so zwar nicht ganz, das Netz entscheidet schon, und teilt Kunden unterschiedliche Frequenzen oder Bandbreiten zu, aber das hat nicht! den Hintergrund bestimmen Kunden zu bevorzugen, sondern alle Anfragen möglichst effizient abzuarbeiten.l

  • Das stimmt technisch so zwar nicht ganz, das Netz entscheidet schon, und teilt Kunden unterschiedliche Frequenzen oder Bandbreiten zu, aber das hat nicht! den Hintergrund bestimmen Kunden zu bevorzugen, sondern alle Anfragen möglichst effizient abzuarbeiten.l

    Stimt, aber am Ende werden aus den 1 GBit nicht 2 und die Bandbreite teilen sich alle - wobei das am Ende kaum einer merken wird, da Smartphone ja nicht nonstop und konstant Daten empfangen / senden.

  • Ich nutze einen Vertrag mit 50 Mbit (o2 Basic) und einen mit bis 300 Mbit (mobile xs). Ich kann keinerlei Nachteile/Priorisierung etc. feststellen.

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