Beiträge von diego206

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    Original geschrieben von bjweber
    http://www.manager-magazin.de/…rik-pleite-a-1153582.html


    Der Schlüssel zum Elektroauto ist die Batterie. Ohne eigene Zellenproduktion wäre das so, wie wenn man Verbrenner in Deutschland montiert, aber alle Motoren aus China kämen, deren patente von Chinesen gehalten würden...


    Willkommen in der Globalisierung. Die Zellenproduktion ist fest in asiatischer Hand. Daran wird auch selbst Tesla mit ihrer Gigafactory nichts mehr ändern können, der Zug ist schon eine ganze Weile abgefahren.


    Den Rest kommentier ich erst gar nicht mehr, denn wie du selbst treffen angemerkt hast:


    Zitat

    Original geschrieben von bjweber
    Genug fantasierst. Schönes Wochenende.

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    Original geschrieben von bjweber
    Sollte es nicht immer so sein, dass Produkte für den Nutzer entwickelt und aus Sicht des Nutzers gedacht werden? Weshalb hatten wohl Apple, Google, Facebook, WhatsApp derartigen Erfolg.


    Das werden sie ja meistens auch, nur musst auch du dir mal langsam eingestehen das man die Autoindustrie eben nicht mit Apple, Google, Facebook, WhatsApp, etc.. direkt 1:1 vergleichen kann.


    Das was die Post nun macht ist sich nach den eigenen Vorstellungen ihr eigenes Fahrzeug zu bauen. Bei einer Flotte von 100k Fahrzeugen kann sich das ganz schnell rechnen.


    Der kleiner Handwerker kann das aber eben nicht, der muss kaufen was der Markt hergibt und wie du selbst angemerkt hast hat da aktuell kein Anbieter ein passendes (weil so nicht rentabel) Fahrzeug im Programm (auch die Post nicht).


    Aber einfach zu schreiben das es kein Angebot gibt ist halt nicht richtig.

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    Original geschrieben von bjweber
    Warum kauft dann die Post nicht fremd und billiger ein? Schon erstaunlich, denn offenbar ist der Scooter vom Nutzer gedacht. Interessant, mit welchen Preisen der Entwickler hantierte: http://www.kfz-betrieb.vogel.d…-street-scooter-a-545884/


    Ich finde es jedenfalls gut, dass Streetscooter dem Markt aufmischt, denn den Effekt der Postautos sollte man nicht unterschätzen.


    Du nimmst dir die Antwort doch selbst vorweg. Der Streetscooter ist vom Nutzer für den Nutzer gedacht. Er ist genau auf die Einsatzzwecke der Deutschen Post zugeschnitten. Da kann sich das schon rechnen selbst ein E-Auto zu entwickeln, insbesondere wenn halt kein größerer Hersteller ein Fahrzeug speziell auf die Bedürfnisse der Post bauen wollte. Die Post hat auch genügen Verteilzentren damit sie mit der Reichweite hinkommen.

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    Original geschrieben von bjweber
    Den NV200, den Berlingo und den ZE haben wir getestet. Kannst du alle vergessen. Den NV200 Diesel verramscht Nissan für < 9000 netto. Den elektrischen geben Sie für > 22000€ raus. Wie soll sich das rechnen. Beim ZE und Berlingo ist es ähnlich. Unsere letzten Berlingos haben wir aus Tschechien geholt und keine 8000€ netto gezahlt.


    Ah ja, aber der Streetscooter der Post kostet halt zum jetzigen Zeitpunkt auch ab 32.000 Euro. Schonmal dran gedacht das Speziell im Handwerk einfach noch einige Zeit vergehen muss bis sich E-Autos lohnen?

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    Original geschrieben von bjweber
    Das Blamable ist, dass die klassischen Hersteller nichts liefern wollen oder können. Aber die werden ja weiter von Berlin gepampert. Da muss man nicht. Vorerst.


    VW e-Crafter soll noch 2017 in Serie gehen (200km).
    Renault bringt den Master bis Ende 2017 (270 km), den Kangoo Z.E gibt es schon seit 2011.
    Iveco hat den Daily (200km) seit 2015 auf dem Markt.


    Dann wären da noch:
    Peugeot Partner
    Citroën Berlingo
    Nissan Leaf NV200
    Mercedes Vito E-Cell
    usw.


    Echt schlimm die Hersteller :rolleyes:


    Zitat

    Original geschrieben von bjweber
    2040. Das ist mal eine Ansage, die es sich zu merken gilt: http://www.spiegel.de/wirtschaft/un...-a-1152909.html


    Da ist meine 20 Jahre Schätzung echt gut gewesen :D

    Zitat

    Original geschrieben von bjweber
    http://www.sz-online.de/nachri…k-in-dresden-3705198.html


    Mindestens 20 Jahre. Na dann warten wir ein bisschen. Wenn man bedenkt, wo vor 20 Jahren die Computertechnik stand und zusätzlich bedenkt, dass mit den Tools von heute die Tools von morgen entwickelt werden. Usw. usw. Da wären dann 20 Jahre doch schon verwunderlich, da zu viele zu intensiv daran arbeiten.


    Warte einfach ab :D Es ist der kleinste Teil der Aufgabe eine Flotte an Testfahrzeugen mit autonomen Funktionen auszustatten, bzw. kleine Stückzahlen an (Teil-)Autonome-Fahrzeuge anzubieten. Es ist aber eine ganz andere Aufgabe den kompletten Strassenverkehr auf Autonomie umzugestalten. Man darf hier nicht den (leichten) Fehler machen und (wie schon öfters in diesem Therad dargelegt) die Automobilindustrie mit Firmen wie Apple, Facebook, Google, etc.. vergleichen. Das was wir aktuell in einem Tesla, BMW, Benz, VW, etc. an Assistenzsystem vorfinden gibt es zum Teil auch schon seit fast 20 Jahren am Markt (bzw. beim Zulieferer zum Einkauf).


    Vieleicht sollten wir aber in dem Thread auch beim eigentlichen Thema der Elektofahrzeuge bleiben. Autonomes Fahren ist ja nichts was nur E-Autos zugänglich wäre.

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    Original geschrieben von phonefux
    Da ist es mE gerade nicht erstrebenswert, dass jeder noch ein eigenes Auto auf der Straße rumstehen hat, dass in erster Linie Platz wegnimmt und totes Kapital ist. Vor allem, wenn mich das Auto demnächst sowieso automatisch irgendwo hinfährt... ;)


    Demnächst, der war nicht schlecht :D Auch wenn autonomes Fahren momentan ziemlich im Hype steht, so wird es mindesten noch 20 Jahre dauern ehe du dir dein Auto automatisiert nach Hause bestellen kannst (was schon recht optimistisch wäre). Da gibt es noch dutzende Hürden zu überwinden, sowohl in politischer als auch technischer Hinsicht.

    Zitat

    Original geschrieben von garbsener
    du hast bei Tesla keine inspektionen. und das beschädigt auch nicht die garantie am fahrzeug,also zahlst du nur für dass,was WIRKLICH muss. sollte der wagen vor der haustür stehen und nicht mehr weg kommen,dann schickt dir tesla spezialisten ins haus die sich deinem problem annehmen. :top:


    Tesla empfiehlt aber ausdrücklich alle 20.000km einen Service zu machen (welcher anhand der betitelten Leistungen nicht gerade günstig ist):
    https://www.tesla.com/de_DE/support/maintenance-plans


    Klar, kann jeder natürlich drauf verzichten ohne Probleme mit der Garantie zu bekommen (außer bei Leasing). Aber mal ernsthaft, wer macht das in der Preisklasse denn wirklich?