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Also im Urteil geht es ja auch darum, das eine Portierung zu einem "unbekannten" Termin stattfindet, da man ja nicht weiß wann der Ausbau fertig ist.
Im Mobilfunk weiß man ja, wann bei einem der Vertrag endet und daher wählt man ja diesen festen Termin als Wunsch zum Wechsel.
Das sollte man bei der Interpretation nicht vergessen.
Und da liegt nämlich der feine Unterschied.
Genau!
Glasfaseranschluss > unbestimmter bzw. fremdbestimmter Vertragsbeginn
Mobilfunkanschluss > selbstbestimmter Vertragsbeginn
Ziemlich einfach eigentlich...
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Danke xrw
Das ist doch der entscheidende Punkt. Darf ein Vertrag nicht länger als 24 Monate binden und beginnt dieser immer mit der Vertragsbestätigung und nicht mit Aktivierung? Und mir scheint, dass es genau darauf hinausläuft. Ob es da um Glasfaser oder um Mobilfunk geht, spielt doch keine Rolle.
Nochmal zu meinem Fall. Drillisch wollte doch sofort von mir die Anschlussgebühr haben. Auf welcher Rechtsgrundlage, wenn der Vertrag doch erst Monate später begonnen haben soll?
Ich glaube du willst es nicht verstehen. Die Mindestvertragslaufzeit ist auf deinen Kundenwunsch verspätet gestartet und endet nach 24 Monaten. Punkt.
Die Anschlussgebühr hätten sie auch kundenfreundlich später abrechnen können, aber das Gesamtkonstukt ist doch mehr als eindeutig.
Ihr beide vermischt da Äpfel und Birnen.
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Der verzögerte Start des Vertrages ist doch auf deinen Kundenwunsch erfolgt.
Im Umkehrschluss hieße die Klausel aber auch, dass der Anbieter keinem verzögerten Beginn der Vertragslaufzeit akzeptieren würde und alle Verträge dann sofort starten dürften.
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xeno6 ChatGPT hat das mal übersetzt:
Ja, und genau deshalb muss 1&1 als vierter Netzbetreiber beim Ausbau im ländlichen Raum immer sofort zusätzlich zu Band 1 und Band 8 auch NR 3600 für 5G mit ausrollen.
An jedem Mobilfunkmast im ländlichen Raum sollte 5G verfügbar sein, mit 4G als Ankerband.
37 Mbit/s allein werden im Jahr 2034 niemals ausreichen.
Das ist schon klar. Das Problem mit der unzureichenden Bandbreite im Lowband bleibt und wird dadurch nicht behoben.
In topographisch schwierigen Gebieten bringt das kaum Abhilfe. Klar kann man die Mid- und Highbänder bis zur Klotzgrenze priorisieren, die Problemlösung für das unzureichende Lowbandspektrum ist das nicht.
Alternativ könnte man natürlich das Netz enger stricken...wird man aber aus Kostengründen auch nicht realisieren wollen.
Am Stadtrand von Forst/Lausitz hat 1&1 einen Mast errichtet, welchen man nach eigener Aussage nicht nutzen wird und der Telekom zur Nutzung übergeben hat
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Kann ich so auch bestätigen, IBN 11/2025.
Ebenfalls bei TK, IBN Jahresmitte.
Bei VF wiederum wird bei einem Sender mit IBN 11/2025 GSM genutzt.
Alle Beispiele sind Neubauten.
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Die Telekom nutzt ja von ihren 15 Mhz eigentlich schon immer/sehr lange 10 Mhz für LTE.
Bei VF ist das bei neuen Nodes uneinheitlich. Bei der 402640 wird B8 für LTE teilgenutzt, bei den Nodes 403542 und 403392 hingegen nur GSM 900 aktiviert.
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Nein, natürlich nutzten alle Betreiber je nach Ort und Gegebenheiten 2-4 MHz für GSM, dein Smartphone zeigt dir zwar zb 10MHz Band 8 an, genutzt werden aber nur 6-8 MHz der Rest geht für GSM drauf....
Das stimmt so für TEF nicht mehr.
Bei neuen Nodes (z.B. 23803 und 23929) wurde kein GSM mehr aktiviert. Die kompletten 10 MHz werden für LTE genutzt.
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Im Endeffekt hätte die Telekom ja genug Frequenzen im Low und Mid Band um 1&1 was abzugeben aber die Telekom war schon immer gierig was das angeht.
Würde man sich dazu überwinden mindestens mal 2 der 3 GSM Netzte abzuschalten würde das auch wieder Kapazitäten frei machen, man könnte ja dazu übergehen ein GSM Netz zu dritt zu nutzten, aber das wird nicht passieren.
Die 10 MHz bei B8 wird doch bei der Telekom (jetzt 15 MHz) und bei neuen TEF-Nodes komplett für LTE verwendet. GSM spielt doch schon jetzt kaum noch eine Rolle.
Realistisch gesehen, kann keiner der großen Netzbetreiber von ihren 30 MHz im Lowband etwas abgeben.
Wie man den kleinen Kuchen mit 1&1 dann noch teilen könnte, kann ich mir nicht vorstellen.
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Das ergibt doch schon jetzt keinen Sinn. Bei dem jährlich steigenden Datenhunger sind doch die 37 Mbit/s Gesamtbandbreite im Lowband schon jetzt mehr als dünn.
Real erreiche ich in so einer B8-Zelle im absoluten ländlichen Raum im besten Fall (Tageszeit) um die 10 Mbit/s, normal sind kaum 5 Mbit/s erreichbar.
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Teilweise muss man eben manche Meldungen abziehen, da manche Standorte doppelt gemeldet werden oder eine Fertigstellung gemeldet wird, die Inbetriebnahme aber erst 6-12 Monate später erfolgt. Man kann auch diesen Angaben nicht glauben, wieviele Standorte in den nächsten 12 Monaten geplant sind, denn diese scheinen sehr unrealistisch zu sein und diese Zahl bleibt oft unverändert oder sinkt plötzlich stark.
Dass unser Henning jeden Hammerschlag der Telekom aus dem Presseportal hochjubelt und Äpfel mit Birnen vergleicht, ist halt sein Lobby-Hobby.
TEF kommuniziert punktuell 5G- Aufrüstungen und VF nur wenige Projekte (und wenn dann auch gern mal doppelt)...und das ist schon seit Jahren so.
Substanziell und interessant sind Ausbaumeldungen bei VF und TEF nur in ihren jeweiligen Jahresbilanzen.
Fakt ist eines alle Netzbetreiber bauen aus, einige Netzbetreiber halten sich medial zurück und plötzlich baut die faule Vodafone mit klammen Kassen kämpfend mehr Standorte als die Telekom... echt lustig, Henning 
...und ja VF wie auch TEF müssen weiter ausbauen um im Wettbewerb mit der Telekom bestehen zu können.
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An den Landesgrenzen war und ist die Telekom historisch bedingt viel zu zurückhaltend, obwohl die Regeln der BNetzA inzwischen deutlich gelockert wurden. Ein Paradebeispiel ist der Ort Mescherin (bei Gartz/Oder), der liegt hoch und dennoch abgeschirmt. T hat dort eine GSM Anlage, die aber überall hinstrahlt , nur nicht dahin, wo man es brauchen würde.
Deswegen : Solche Meldungen sind wertvoll, Namen und Details nennen immer und immer wieder, die müssen was tun. Allerdings gewinnen die Kostenrechner auch bei T langsam die Oberhand, seufz.
Auch die Telekom müsste vor allem mal die Auflagen bei Bundesstraßen einhalten und ausbauen.
Auf der B112 von Forst Richtung Norden über Guben nach Eisenhüttenstadt...alles löcherig, mal Edge, mal LTE, mal MOCN und mal polnisches Netz.
Bei der B97, B168 nördlich von Cottbus sieht es auch nach Schweizer Käse aus....