Beiträge von tobmobile

    Auf gut Deutsch, nichts Genaues weiß man nicht.

    Wie soll ich bei unvollständigen Statistiken recherchieren?

    Mit absoluter und exakter Genauigkeit weiß man oft so gut wie gar nichts. Ist nicht nur beim Covid-19 Thema so.


    Wieviele Kängurus gibt es in Australien? (Nicht, dass eine absolut exakte Antwort momentan irgendeine Relevanz für irgendetwas von Bedeutung hätte.)

    Das lässt sich nicht beantworten. Denn würde man sehr schnell zählen, unbemerkt stirbt derweil doch eins, und zwei werden geboren, und das Ergebnis wäre wieder ungenau.

    Aber die Zeugen des weisen Kängurus wissen, es sind 144.000 die Morgen heute am Tag X in den Känguru Himmel kommen. Deshalb müssen es auch genau soviele sein. Exakt! Kein einziges weniger, und keines mehr.


    Ich denke, wenn man diese Unsicherheiten nicht aushält, ist es verlockend zum Querdenker (bzw. Alternativ-Faktler, Scheibenerdler, ect. pp.) zu werden. Nur da gibt es eine bis in letzte Detail exakte Vorstellung der Realitäten, und einfache Erklärungen für einfach alles. (Und wenn nicht, erfindet man schnell was, ähm.. man querdenkt sich etwas aus.)


    Dass diese oft schon in sich widersprüchlich sind, und einer Überprüfung an der Realität nicht standhalten... geschenkt, das muss Religion ja auch nicht. Der Glaube reicht da ja auch.

    Und dann ist die Menschheit nur 6046 Jahre alt, die Evolutionstheorie eine satanische Irreführung, Covid19 eine Strafe Gottes, und Impfungen Teufelswerk, und Bill Gates ist eben der Handlanger des Teufels.

    Vegane Hobbyköche, sonstwie per Funzellicht Erleuchtete, sowie selbsternannte Sprachrohre Gottes und des weisen Känguruhs, deren Autorität allesamt niemals angezeifelt werden darf, usw., u.a. auch nur exklusiv auf geheimen Telegram Gruppen mitteilend, haben mir das alle soeben nochmals bestätigt. ;)

    Die Leute, die mit anderen Absichten in die Sauna gehen, scheuen die Menge.

    Gibt auch noch andere Gründe, die Menge zu scheuen.


    Wer immer zu hören bekommen hat, das er/sie einen ekelhaften Körper hätte, und/oder ein minderwertiger Mensch wäre.

    Oder wer nur seine Ruhe haben will, die man sonst nicht findet, und in der "Menge" dann auch nicht hätte.

    Ich nicht und in meinem Umfeld auch keiner. Das klingt für mich eher nach Assis.

    Asis? Ich mag da nicht widerprechen. Da gibts echt viele von. Fällt ja richtig auf, wenn einer mal keiner ist.


    Ein Nicht-Asi verstieße in einer Asi-Gesellschaft gegen die Asi-Regeln der Gesellschaft, und wäre damit ein Aussenseiter der Gesellschaft, und damit definitorisch ein Asi.

    Ach, da zerbricht jetzt aber fast mein Hirn dran ...:rolleyes:

    :huh: Wo lebst du denn?

    Aber das ist doch noch einer der netteren Standardsprüche, den schon ich als Kind früher (in den 80ern) öfters mal bekommen hab.


    Ich behandele jeden Menschen mit Respekt. Ob jung oder alt, arm oder reich. Und egal der Herkunft.

    Das hat mir auch schon viele Feinde eingebracht, aber auch Freunde, echte Freunde.

    Denkt denn da niemand an die Kinder?

    Doch ich.


    Also: Bitte nicht auf Kinder im Kneippbecken legen. Vorher gucken wer oder was im Wasser ist. ;)


    Und Kinder nicht als Kleiderständer nutzen. Kein "Ey du, du stehst hier so nichstnutzig rum, du scheiß verzogende Drecksgöre. Mach dich nützlich und halt mal!". - (Sorry, so reden ältere Erwachsene mit Kindern halt. Ist wohl so ein Respekt-vor-dem-Alter-Ding.)

    Heute haben ja auch viele "Hunger auf Pizza", obwohl sie vor wenigen Stunden gefrühstückt haben, wohlgenährt sind und eigentlich Appetit spüren und auch meinen.

    Kaum jemand weiß heute wirklich, was Hunger ist. Sie haben also keinen Hunger, wissen es nur nicht. ;-)

    Oder mal zwei Wochen kompletter Essensentzug als Strafe. ;)

    (Hatte ich öfters mal, so mit 12 oder 13 J.)

    Akutfälle?

    Wenn du so was wie Herzinfarkt oder andere lebensbedrohliche Erkrankungen meinst: 112 (Telefonnotruf). Da brauchst du dich ansonsten nicht weiter zu kümmern.

    Der Mensch wird umfangreiche Hilfe bekommen. Auch bei eventueller Nachversorgung.

    Solche Akutfälle meinte ich absolut nicht. Weiß nicht, warum du das im gesundheitlichen Kontext verstehst? 112 Kennt ja wohl jeder ;-)


    Es ging ursprünglich ja um akuten Bargeldmangel. Für mich der offenkundigste Grund, um nach Geld zu fragen. (So denke ich jedenfalls.)

    Alles andere sind normalerweise keine Akutfälle. Die bahnen sich immer an. Teils Monate oder gar Jahre vorher!

    Da muss angesetzt werden. Bildung wäre ein guter Punkt.

    Und eben psychologische Betreuung.

    Ganz wichtig wäre eine betreute Lebensführung.

    Das setzt aber den Willen des Betroffenen oder eine richterliche Entscheidung voraus. Erster ist oft nicht vorhanden und letzter ein einem Rechtsstaat nicht so einfach (zum Glück) zu bekommen.

    Bildung schützt vor Fehlern nicht.

    Psychologische Betreuung? - Diese "Schiene" meinte ich auch nicht. Und ich weiß auch, das es sowas gibt.


    Nein nein,

    Ich dache eher an folgende "Akutfälle", der Begriff "akute Notlagen" träfe es wohl besser.


    • Tasche mit Geld, Ticket und Handy (und Ausweis) unterwegs verloren, und jetzt z.B. 200 km von zu Hause (zumindest weiter weg, als noch fußläufige 20 km) "ohne alles" dazustehen. - Wie kommt man ohne Ticket, Geld und Bankkarte nach Hause?


    • Oder auch die Bude brennt mit allem Hab und Gut ab. Wo bekommt man Klamotten zum wechseln? Wo übernachtet man? (Bzw. wie kommt man dahin?) Wie bekommt man wieder Zugriff aufs Bankkonto, und an Bargeld? - Dieser Fall ist bei mir aktuell gut beherrschbar, da 2 Wohnungen. Muss halt nur die Sachen sinnvoll aufteilen. Aber der Zustand ist ja nicht in Stein gemeißelt, und ich kenne viele, mit nur einer Wohnung/Haus. Und zu Freunden Kontakt aufnehmen wird sehr kompliziert, wenn die Telefonnummern in der Wohnung sind (auf dem Handy/PC dort), aber nicht im Kopf.


    Du sagt Bildung? Ja, vielleicht hilft die dabei auch. Nämlich, solche möglichen Szenarien zu analysieren. Um dann Vorkehrungen treffen zu können, die die Folgen solcher Ereignisse abzumildern vermögen.

    Dazu hat sicherlich jeder seine eigene Meinung. Fest steht, dass es in Deutschland im Gegensatz zu vielen anderen Ländern viele mögliche Hilfen gibt.

    Ich wüsste in den mir denkbaren Akutfällen nur nicht, welche das wären. Aber gut. Dann hoffe ich mal, es im Falle eines Falles in Erfahrung zu bringen.