Beiträge von hrgajek

    Mir jetzt keiner aufgefallen. Möglich, dass da InterSite-Anchoring unter bestimmten Voraussetzungen bzw. im höheren Bereich des Ortes von mehreren / einer Nachbarzelle n28/n78 empfangen werden kann.


    Zellen, die entsprechend viele Bänder zur Verfügung haben oder eben auch welche mit ein bis 2 Bändern, laufen einwandfrei bzw. einwandfrei nachts.

    Fahr mal in Berlin mit der U-Bahn (Linie 9) und beachte die 5G-Anzeige auf Deinem Handy.
    Zur Beruhigung: bei Vodafone erlebe ich den Effekt auch immer öfter.

    kommen wir mal wieder zum Thema zurück:

    Netzausbau 5G bei Telefónica.


    Sie bauen sehr viel NR 700 (5G auf Band n28) in die Fläche, was mit Band 20 (LTE 800) "verankert" wird.


    Es gibt aktuell noch wenige, oft eher teure Endgeräte, die n28/B20 bereits auf die Reihe bekommen. o2 sollte diese Geräte viel mehr herausstellen und bewerben und mehr Hinweise geben, was die User tun können, um das zu nutzen. Vielleicht - analog zu big T - ein o2-gebrandetes Gerät auflegen, was genau das kann? :-)


    Telefónica baut in Ballungsgebieten viel n78 und hier und da wohl auch schon außerhalb auf. Telekom ist seit einigen Wochen dabei massiv den n78 Ausbau in der Provinz zu bewerben. Da muss sich o2 gewaltig ran halten. In Ballungszentren z.B. Berlin sind sie schon ganz gut mit 5G unterwegs, in der Provinz fehlt noch vieles. Und es gibt immer noch zu viel weiße Flecken, wo o2 gar nicht präsent ist.


    Und: Es gibt noch viele ULI-Standorte, wo 5G "angezeigt" wird, aber gar nicht tut (auch mit n28/B20 Geräten nicht).


    Es gibt ein weiteres Mega-Problem bei o2 und das heißt "Backbone". Die Zuführungen zu den Sendestationen sind IMHO oft "unterdimensioniert" .Das bedeutet, wenn die User richtig "loslegen" kommt es zu Überlasteffekten. Da muss o2 viel Glas legen oder mieten, das kostet viel Geld. Es kann auch mit neuestem Richtfunk gelöst werden, aber der muss auch erste gekauft und gebaut werden.

    Der Verkauf der "Lizenzen" ist wie schon bei 3G, nicht erlaubt.

    Mööp! Doch.


    Zitat

    Sonst hätten Quam und Mobilcom-Multimedia das gemacht.


    Nein. Damals war das noch verboten.


    Inzwischen können die Frequenzen mit Zustimmung der BNetzA verkauft werden. Definitive Aussage des BNetzA Vize im persönlichen Gespräch :-)


    Ich glaube, 1&1 versucht weiterhin so "günstig wie möglich" seinen Netztraum zu verwirklichen. Der Schwerpunkt dürfte beim FWA (Fixed wireless Access) liegen, weil sich damit die hohen "Last Mile" kosten im Festnetz umgehen lassen.

    Wo für Herrn Dommermuth die Schmerzgrenze beim Netz-Nicht-Aufbau-und-Ausstieg erreicht ist und was dann passiert, können wir nur spekulieren.

    Ich widerhole mich: Es braucht Sender - Sender - Sender - Sender. 3.6 GHz ist eine "eklig" hohe Frequenz, d.h. die Zahl der Sendestationen muss weiter verdichtet werden.


    Bei 6G (ab ca. 2030) sollen Frequenzen bei 300 GHz bis 1 THz (1000 GHz) zur Anwendung kommen. D.h. jeder Straßenbegrenzungspfosten, jede Straßenlaterne, jede beleuchtete Hausnummer müssten senden, damit es ein brauchbares Netz gibt :-)


    Mal schauen... :-)