Beiträge von hrgajek

    Vodafone versorgt jetzt die "komplette" Bahnstrecke Kaiserslautern <-> Neustadt adW per 5G.

    Das ist so besonders weil die Strecke mitten durch den Pfälzerwald geführt wird und extrem anspruchsvoll zu versorgen ist.

    Durchgehend guten Datenraten oder Telefonate ohne Abbruch sollte man trotzdem nicht unbedingt erwarten, die vielen Tunnel, Kurven und Schluchten sorgen trotzdem in allen Netzten immer mal wieder für schwachen Pegel.

    Vor einigen Jahren war selbst GSM auf der stark befahrenen ICE Strecke oft nicht verfügbar.

    Das ist eine gute Nachricht. In diesem engen kurvigen Tal war / ist das eine Herausforderung. BTW Auch eCityruf (Paging) funktioniert dort hinten nicht.

    Eigentlich hat 1&1 ja via Vodafone-Roaming bundesweiten Zugriff auf Lowband - wo Vodafone überhaupt versorgt (das ist die tatsächliche Krux IMHO, denn die haben gefühlt / tatsächlich noch viele Funklöcher)


    Ich denke, die Diskussion würde erst "richtig hochkochen", wenn 1&1 jetzt zügig das Land mit eigenen Stationen überzieht. Dann kämmen die etablierten drei (T, V und o2) in Zugzwang, Frequenzen herauszugeben. Vielleicht gibt es aber bis dahin ein neues Betreibermodell, was die Kooperation zwischen alle Anbietern verstärkt, sei es MOCN (ein Sender, mehrere Kennungen) oder MORAN (Mischsignal aller Anbieter über einen Sender).

    Hier schreibt sich aktuell ein Redakteur den Frust von der Seele (aber zumindest konnte er einen Artikel platzieren):


    https://www.faz.net/aktuell/rh…stahl-accg-200419118.html

    Das ist leider kein Einzelfall. Da fehlt einfach eine "Überwachung" beim TK-Anbieter, der alle Vorgänge, Dienstleister etc. unter Kontrolle hat. Das würde aber extra Geld kosten, das unbedingt gespart werden muss. und je mehr ich mir das überlege, brauchen wir eine bundesweite Ausschreibung für einen Glasfaser Vollausbau und zwar vollständig des ganzen Landes (Fläche) ohne Rücksicht auf angeblichen Bestand oder Bedenkenträger. Wird aber wohl ein frommer Wunsch bleiben.

    Koaxkkabel funktioniert, wenn der Anbieter sein Netz penibel wartet. Ist das der Fall, ist das ok, aber in vielen Fällen sind die Netze uralt, vergammelt und damit störanfällig. Auch Glasfaser könnte nach ca. 30-50 Jahren "ermüden" ("erblinden"), aber das "verdrängen" wir erst mal :-)

    Heute in 61200 Wölfersheim empfand ich die Telekom als ziemlich langsam. Wundert mich eigentlich etwas, da recht ländlicher Standort, aber: Der Standort dort hat noch kein 5G, erschwerend kommt hinzu, dass der benachbarte Sender in Södel noch über die UMTS-Antennen mit B1/B8/B20 läuft und wegen des extremen Steering nach B3 im Telekom-Netz die Kunden von dort ebenfalls alle im Wölfersheimer Sender landen, während Södel überwiegend nur heiße Luft in den Äther pustet.

    Schreib mir doch mal ein paar technische Details per E-Mail. Dann frage ich bie "T" mal nach. (gajek (at) teltarif . de) Danke.

    Ich frage mich, abgesehen von den irren Kosten, ob es nicht möglich wäre, die Sender so dicht zu stellen, dass 2,6 und 3,5 GHz alleine ausreichen können. Ist eher eine funktechnische Frage, schon klar. :-)

    Ich hab noch nie eine Anrufweiterleitung ausprobiert.


    Wenn ich alle Anrufe von meinem Handy aufs Festnetz umleite: sehe ich dann auf dem Handy welche Anrufe umgeleitet wurden?

    Wie sehe ich das? Bekomme ich vom Netz eine SMS?

    Du kannst Dich mit einem Trick behelfen. Leite nicht sofort (**21*Ziel# ) sondern nach 5 Sekunden (= 1x mal klingeln) um. dann klingt das Handy einmal (kannst es ja lautlos stellen) und danach geht die Umleitung aufs Festnetz. **61*0234-5678 **05# (wenn das Anrufziel 0234-5678 wäre)


    In der Liste der verpassten Anrufe siehst Du dann auf dem Handy wer angerufen hat. Unterstellung ist dabei, dass das Handy an ist und Netz hat / eingebucht ist.