Beiträge von el_emka

    Mal ganz blöd gefragt, weil ich gerade eine über eine entsprechende Mitteilung für meine Ecke gestolpert bin: Was versteht o2 Telefónica bzw. teltarif denn unter "Greenfield"? Mein bisheriges Verständnis (komplett neu erstellter Standort im ländlichen Raum) scheint abweichend zu sein.

    Generell bedeutet "Greenfield" im industriellen Projektkontext eine neue Anlage ohne vorherigen Bestand. Das Gegenstück dazu ist "Brownfield", wo ein Projekt im Bestand durchgeführt wird, also Erweiterung einer bestehenden Anlage.


    Das ganze ist aber nicht binär, sondern hat auch Zwischenstufen, bei denen die Begriffe etwas unscharf werden, wie zum Beispiel der Erstbezug eines bestehenden Senderstandorts durch einen weiteren Betreiber.


    Beides kann sowohl im ländlichen wie auch im urbanen Raum stattfinden und ist auch nicht auf Mobilfunk begrenzt. Ich bin gerade bspw auf einer Inbetriebnahme einer komplett neuen Automatisierungsanlage, die in fast jeder Hinsicht "Greenfield" ist, nur dass das Gebäude bereits vorher stand und der Grundriss damit gegeben war, was zumindest für die mechanische Planung Brownfield-Aspekte hatte.

    Das existiert nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch. Es gibt (sehr wenige) selten befahrene Strecken, wo die Kommunikation dann über das öffentliche Telekomnetz läuft. Ein Beispiel wäre der Gleisanschluss nördlich von Brilon Stadt nach Egger - Thülen.

    Das hilft nur leider nicht, wenn bei einem (mutmaßlich) weggekachelten HLR auch kein Roaming mehr funktioniert.


    Spannende Frage wäre, inwieweit Züge mit deutscher SIM im Ausland betroffen waren, oder ob das Konzept Roaming, wie wir es aus dem öffentlichen Mobilfunk kennen, da überhaupt anwendbar ist, oder ob das dann komplett anders läuft. Denn die Rufnummern der fahrenden Zunft basiert (zumindest in D) auch immer auf der Zugnummer und die sind nur national eindeutig.

    mooglecharm Hast du bei der Wanderung auch mal auf einen Blick auf den Timing-Advance-Wert geworfen? Damit müsste man eigentlich recht gut den Standort triangulieren können.


    Den Kirchturm würde ich tendenziell ausschließen, da der in Ehlhalten (Zelle 5!) nicht realistisch empfangbar ist, sofern das 3D-Geländemodell von Google Maps da die Realität gut wiedergibt.


    Angesichts der hohen Feldstärke der Zelle 0 wäre ich dann doch wieder beim Atzelbergturm. Wilde These: Ist da evtl. ein weiterer Standort mit stärkerem Downtilt dazugekommen? Ggf. auch nach und nach, da die Sektornummerierung nicht ganz stringent ist.