Beiträge von el_emka

    schalt mal einen Gang runter!

    Ob die Schlagzahl angemessen ist, sei mal dahingestellt, aber im Grundsatz hat er Recht. 1&1 hat ihr Netz mit maximaler Wirkung vor die Wand gefahren und macht sich kommunikativ den schlankestmöglichen Fuß.


    Das Angebot der anteiligen Erstattung der Grundgebühr ist da nur die Sahne auf der Kirsche, wenn die gesetzliche Regelung ein vielfaches Mehr vorsieht.


    Und als vertrauensbildende Maßnahme würde ich eine transparente Dokumentation der Ursache und der getroffenen Maßnahmen zur Abwendung derselben für die Zukunft erwarten. Aber das wird wohl nicht so kommen, sondern es wird sich weiter hinter einem fehlgeschlagenen Update versteckt, dem man wie einem Gewitter ausgeliefert ist. Kann man halt nix machen.


    Aber da ich kein Kunde der 1&1 bin, betrachte ich das alles nur von der Seitenlinie und kann derzeit nur jedem davon abraten, hier eine langfristige Vertragsbeziehung einzugehen.

    Letztes Jahr gab es einen halben Tag Komplettausfall bei Optus in Australien.


    https://en.m.wikipedia.org/wiki/2023_Optus_outage


    Wobei da die Kommunikation wesentlich besser und ausführlicher war, es wurde ja sogar hier in den Nachrichten erwähnt. Dafür war der Spuk aber auch am selben Tag noch vorbei.


    So gesehen macht 1&1 es richtig. Wenn sie nur auf Anfrage kommunizieren, bekommen es die Medienhäuser nur zufällig mit und es gibt weniger bis keine schlechte Presse.

    In welcher U-Bahn läuft n78 über aktive Antennen?


    Dass das mit passiven Antennen kein Problem ist, ist klar. Die aktiven bekommen ja nur Glas als Zuleitung und müssten dann intern für jedes Netz ein eigenes Signal auf der jeweiligen Frequenz erzeugen.

    Die kleinen Antennen auf deinem Foto durften die n78-Panels sein. Die großen Antennen sind für LTE (ggf auch noch für GSM) zuständig und von denen hingen am 7.5. auch eine ganze Menge im Westfalenstadion. Eine vergleichbare Bauform habe ich vergangenes Jahr im Stadion von Bordeaux zur Rugby-WM zigfach gesehen. Scheint also eine ganz übliche Bauform für diesen Anwendungsfall zu sein.

    Die extrem lange Ausfalldauer sagt mir, dass die Technik eigentlich läuft. Sie macht jetzt gerade nicht das, was sie soll, funktioniert aber prinzipiell schon.

    Bei aller Liebe, aber da möchte ich widersprechen. Die lange Ausfalldauer zeigt mir (aus eigener Erfahrung), dass es für das vorgebliche Software-Update kein Rollback gab oder das Rollback nie getestet wurde und fehlgeschlagen ist. Im ersten Fall muss man am lebenden Objekt Debuggen im letzteren hat man idR einen dicken Haufen an kaputter Konfig oder noch schlimmer kaputten Daten.


    Alle Systeme auf den Stand von vor dem Update aus Backups wiederherzustellen dürfte auch einen guten Haufen an manueller Arbeit hervorrufen, denn seit dem letzten Backup-Lauf sind mutmaßlich auch schon diverse Transaktionen über externe Schnittstellen gelaufen (bspw. Portierungen).


    Alles in allem dürfte das Arbeitszeitgesetz in Montabaur heute mehr als gedehnt werden...