Bei Backups in der Cloud ist es z.B. umgekehrt. Und der »Kunde« soll dann auch den ganzen Traffic der KI-Crawler etc. mitzahlen? Das Internet funktioniert nicht nach dem Schema Hersteller und Verbraucher, und man sollte auch nicht versuchen, das vollends in diese Richtung zu transformieren.
Nicht ganz falsch aber verkürzt und etwas durcheinander…
Der wichtigste Punkt ist korrekt:
„Das Internet funktioniert nicht einfach wie Hersteller —-)Verbraucher“
Das ist genau der Kern der Peering-Debatte.
Wo deine Aussage unsauber wird
„Kunde soll Traffic der KI-Crawler mitzahlen“
Emotional völlig verständlich, technisch aber nicht sauber.
Google oder AI verursachen Traffic vom Rechenzentrum zum Seitenbetreiber
Genau das ist der Punkt, denn dieser Traffic läuft über verschiedene Netze und werden durch bestehende Peeringverträge geregelt.
Der Endlunde zahlt das nicht einzeln direkt, sondern pauschal über seinen Internetanschluss.
Die Telekom möchte aber das die Anbieter denen hilft beim Ausbau, die Anbieter sagen, wieso, die Kunden von Euch zahlen doch schon.
Du vermischt hier verschiedene Traffic Arten, Backups, KI Crawler, Streaming…
Die Aussage:
„Bei Backups ist es umgekehrt“
klingt logisch, ist aber kein gutes Argument im Peering, da kleine Datenmengen vom Endkunden und nicht regelmäßig.
Peering und Probleme entstehen durch asymmetrische Datenmengen, nicht durch Uploads von Usern.
kI Crwaler
Erzeugen Traffic zwischen Rechenzentren und laufen über Backbone und Transit Netze. Das ist mehr Emotional von Dir.
Die Aussage nicht für Mails anderer zu zahlen…
So gesehen wäre E Mail auch ein Thema, denn indirekt bezahlt man für Mails anderer. Hier auch asymmetrisch
„Das Internet funktioniert nicht nach Hersteller und Verbraucher“
Ist richtig aber dieser Satz wird in der Regel jegliche Form der Kostenverteilung blockieren.
Meine Meinung:
Die Telekom ist eine Datenschleuder. Auch wenn sie gerne erfolgreicher Conntentanbieter wäre. Ist sie nicht, wird sie auch nicht. Das ist deren Aufgabe.