Und ohne ausreichende und bezahlbare Lademöglichkeiten keine schnelle Verbreitung von E-Autos.
An Autobahnen und Fernstraßen braucht man Schnellader, aber abgesehen von Samstagen in der Urlaubszeit hab ich aber bis jetzt noch an jeder Raststätte freie Ladesäulen gesehen, von daher ist das aktuell gar nichtmal so der Flaschenhals.
Die meisten Autofahrer sind pragmatischer als Politik und die Elektro-Elite denkt, es muss von den Kosten vergleichbar oder gerne auch günstiger sein und einfach im Alltag ohne Umstände funktionieren. Die "Reichweitenangst" ist i.d.R. nicht die Angst ohne Strom liegen zu bleiben sondern zu einem unpassenden Zeitpunkt oder irgendwo an Arsch der Welt nachladen und eine Stunde totschlagen zu müssen.
Ein überzeugter Petrol Head in meinem Bekanntenkreis hat sich jetzt statt einem 530d einen i5 geleast weil er bei vergleichbarer Leasing Rate damit pro Monat hunderte Euro geldwerten Vorteil spart und ist begeisert davon.
Er kann den im Alltag mit dem Einphasen Laden während der Arbeitszeit weitgehend voll geladen halten und wenn er mal Langstrecke fahren muss nimmt er halt einen Schnellader an einer Raststätte und macht eine Kaffe- und Zigarettenpause.
Der in og. Video hat das ja auch erwähnt, E-Autos lädt man am Besten da wo sie eh stehen. Da braucht man im Alltag auch nichtmal wirklich Schnellader, nicht vorkonditioniert ist die Ladeleistung eh meist begrenzt.
Und wenn ich auf der Arbeit bin hat mein Auto 8-10h Zeit zu laden und ich will auch möglichst gar nicht nach 1 oder 2 Stunden wieder hingehen müssen um mir einen neuen Parkplatz zu suchen.
Dazu noch transparente und etwas niedrigere Preise und am Besten Plug&Charge, dann bleibt nur noch der Anschaffungspreis fürs E-Auto als Hürde, aber der Trend beim Preis/ Leistungsverhältnis geht schon in die richtige Richtung.