Beiträge von philofax916

    Die neuen um 200000 höheren eNB-IDs konnte ich im Nokia-Gebiet schon bei einigen Sendern im Rahmen des 5G-Upgrades beobachten.

    Das ist meist der Indikator für SRAN Standorte.

    Die ersten zwei Ziffern um 20 erhöht, wenn die eNB ID sechsstellig ist: 21,23,24,32,34 usw

    Diese Standorte werden wahrscheinlich 5G NR auf n28 bekommen, wenn sie eher ländlich sind. Innerhalb der größeren Städte wahrscheinlich mehr n78.

    Keine Ahnung,gehe aber auch stark von überlasteten B20 aus . Ein Test kurz darauf mit Lte Anzeige brachte auch diese katastrophalen Werte .

    Das dachte ich mir ,aber 5G wurde bisher hier noch nie im TEF Netz angezeigt .

    Seit gestern ist eine n78 in 97080 Würzburg, Oberdürrbacher Str on Air. Anker LTE ist eine SRAN mit der eNB ID 381560 (B1 + B3)

    Ich stelle die Frage mal so: Ist bei komplett umgerüsteten Stationen sagen wir mal innerhalb der letzten 12 Monate in der Nokia-Region die Hardware schon SRAN-fähig?

    Speziell bei Nokia sind wahrscheinlich nur wenige Standorte schon SRAN fähig. D.h. es werden in Zukunft dann wieder komplette Umbauten stattfinden.

    Weil wir hier gerade bei SRAN-Ausbau sind: Erste Standorte wurden ja auch in der Nokia-Region schon damit ausgerüstet. Wie muss man sich den Umbau vorstellen genau dort vorstellen: Wird da am Standort die ganze Technik getauscht oder geht es hier mehr um den Umbau der dahinter liegenden für den Endverbraucher nicht sichtbaren Infrastruktur. (Core-Netzwerk) Es wurden ja schon vor kurzer Zeit Technik sowohl im GSM als auch für LTE getauscht. Steht das dann gleich wieder an?

    Um SRAN zu verwenden muss die Technik vor Ort getauscht werden, falls nicht noch weitere Bänder hinzukommen, dann auch die Antennen und was noch dazu gehört. Weitere Voraussetzungen sind die Software auf dem RAN Equipment und auch in den Management Systemen. Im Core muss nicht zwingend etwas geändert werden, aber wird meistens sowieso gemacht, um auch up-to-date zu sein und für kommende Standards.


    SRAN kommt meist an komplett neuen Standorten und eher nicht dort wo schon vor kurzem etwas gemacht wurde. Oder an Standorten wo sehr altes Equipment steht, wo sich nur der komplette Austausch lohnt.


    Außerdem kann man annehmen, dass dort wo bald 5G NSA/SA aufgebaut wird, auch die Voraussetzungen für SRAN geschaffen werden. (Shelf für mehrere Module, um nicht wieder etwas neues hinhauen zu müssen)


    Aber dadurch wird ja nicht die Anzahl der Standorte größer / kleiner

    Im Idealfall werden die vorhandenen Cell-IDs weiterverwendet. Hier kann es wirklich sein, dass neue 2G Standorte dazu gekommen sind.

    Neu aufgetaucht bei Cellmapper: eine eNodeB in Elstra bei Kamenz. Standort muss der Turm der ev luth Kirche sein. GSM1800 hatt dort 4 Sektoren. Beim L18 kennt cell2gps nur 3 Sektoren. Wäre interessant, wann der in Betrieb gegangen ist.

    Wenn du die

    eNB 34098 (B3 15 MHz)

    in 01920 Elstra

    ( 64CJ+GQ Elstra )

    meinst, dann ist diese seit ungefähr 21.04.2021 on air.

    Und an jeder UMTS-Station wird noch das System Modul getauscht werden müssen, denn die alten UMTS2100-Module können bestimmt kein L21. Also nichts nur mit Schalter umlegen.

    Wie kommst du zu dieser Annahme?

    Bei der letzten Flexi Systemmodul Generation lässt sich per lokalem Firmware Upgrade von UMTS auf LTE switchen. Nur bei noch älteren Systemmodul Generationen muss ein Austausch stattfinden. Deshalb konnte letztes Jahr zur schnelleren Erfüllung der Auflagen relativ schnell viele Standorte von U21 in L21 umgewandelt werden, ohne bauliche Maßnahmen.

    Ist das nicht eigentlich kontraproduktiv, selbst wenn es ein Schnellausbau war, das B8 abzuschalten? Man hätte auch einfach alle 3 Bänder laufen lassen können. Die Gedanken der Netzplaner sind unergründlich

    Aufgrund der Nähe zu GSM900 ist das B8 mit 5 MHz immer ein weiterer Berechnungsfaktor bei der Frequenzplanung für alle GSM900 Bereiche. Daher lieber auf die B20 und B28 Bänder bei LTE setzen, wodurch weiterhin die Kapazitäten für GSM900 bestehen bleiben. Man kann halt mehr Träger bei GSM900 verwenden, um dort die Basis für Sprachtelefonie sicherzustellen, nachdem UMTS im Laufe des Jahres abgeschaltet wird.