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- An den neuen N78-Standorten gab es gar keinen Geschwindigkeitsunterschied im Download zu den restlichen Standorten, wo nur N3 läuft.
- Ich habe in Speedtests nie mehr als 300 MBit/s im Download erreicht.
- Im Upload erreichte das Endgerät Pixel 6 mit aktiviertem 5G bei allen Tests mehr als 100 MBit/s, mit Begrenzung auf 4G nicht mehr als 65 MBit/s, also quasi die halbe Geschwindigkeit wie mit aktiviertem 5G.
Von Gigabit-Geschwindigkeit kann bei bis zu 300 MBit/s nicht die Rede sein. Wo liegt dann der sichtbare Vorteil von dem aufgebauten N78? Höchstens dass man mehr Bandbreite für mehr Nutzer gleichzeitig schafft. So wie es aussieht, sind die Standorte alle noch mit Richtfunk angebunden. Die Latenzwerte liegen so um die 35 ms. Mit Glasfaser müssten doch noch kürzere Latenzwerte möglich sein.
Wenn die Anbindung limitiert, bringt n78 nicht mehr nutzbare Kapazität (von speziellen Inter-Site-Szenarien abgesehen). Allerdings sind auch mit leistungsfähigem Richtfunk unter 10 ms Latenz möglich.
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Auch bei n28 läuft das bei der Telekom
Genau, ich wollte nur verdeutlichen, dass das nicht nur n78 betrifft.
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Ich beziehe mich auf meine ersten "Gehversuche" in Darmstadt am Hauptbahnhof (dort ist n78 von T auf dem "Postscheck-Amt" 
Da musste man sich sehr genau bewegen, um Empfang zu bekommen. Ist schon ein paar Tage her, vielleicht hat sich zwischenzeitlich einiges getan.
Auch der Standort hat deutlich mehr Reichweite. Dass du damals Probleme hattest, lag wahrscheinlich an fehlendem Inter-Site-ENDC; das heißt, du musstest damals mit der eNB vom 5G-Standort verbunden sein, um 5G zu nutzen. Da die Telekom auch vom Maritim-Hotel ein Stück südlich sendet - und dadurch sehr gut versorgt - ist man auf der Ostseite des Hauptbahnhofs schnell mit dieser eNB verbunden. Das hat aber nichts mit der Reichweite auf 3,6 GHz selbst zu tun, die im Downlink in etwa auf dem Niveau von passiven Antennen auf 2,1 GHz liegt.
Inter-Site-ENDC (also 5G auf n1 oder n78 von einem anderen Standort als LTE) ist bei der Telekom heute in aller Regel kein Problem mehr.
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Ländlich auf Mikro- oder Makroebene ist ein Unterschied.
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Hier die 5G-(Band)-Aktivierungen, die vom 28.05. bis 03.06. reingekommen sind:
65207 Wiesbaden, Igstadt (n28+n3+n78)
Daran zeigt sich wieder, wie sehr Telefonica sich beim Ausbau auf bestimmte Städte konzentriert. Wiesbaden-Igstadt ist ein Dorf mit 2300 Einwohnern. Dagegen gibt es in der Region bei Telefonica an Standorten mit deutlich mehr Nutzern und Auslastung nur sehr wenig n78.
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Inter-Site funktioniert bei allen drei etablierten Betreibern seit langem.
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Nie aufgefallen. CA habe ich immer mit der aktuell verbundenen Site. Allerdings habe ich auch ein J5 Firmenhandy, welches ja nichtmal CA bei Band 1 und 3 beherrscht.
Ansonsten halt per "5G" im Band 1, klar, das ist mir aufgefallen, wenn ich die SIM woanders reinlege z.B. in mein A52s und sehe, dass ich mit einer Site verbunden bin, die nur Band 3 aktiviert hat und trotzdem n1 verbunden ist.
Telefonica hat in Frankfurt vor ein bis zwei Jahren mal an ein paar Standorten Inter-Site-LTE-CA aktiviert/getestet, inklusive 5G konnte man so eine Datenverbindung über drei verschiedene Standorte nutzen. Das wurde aber wieder abgeschafft.
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So ist es mir aus Versehen passiert, dass ich einen Decomissioned Tower also einen Standort mit 200000-er eNB gelöscht habe.
Echte eNB-IDs gehören einfach nicht gelöscht. Stumpf alte Zellen zu löschen, wenn neue Sektor-IDs vergeben wurden, ist allerdings ähnlich *klug*.
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Es gibt ein weiteres Mega-Problem bei o2 und das heißt "Backbone". Die Zuführungen zu den Sendestationen sind IMHO oft "unterdimensioniert" .Das bedeutet, wenn die User richtig "loslegen" kommt es zu Überlasteffekten. Da muss o2 viel Glas legen oder mieten, das kostet viel Geld. Es kann auch mit neuestem Richtfunk gelöst werden, aber der muss auch erste gekauft und gebaut werden.
Das scheint bei Vodafone inzwischen ein viel größeres Problem zu sein, da kommen ständig n78-Sender mit starker Anbindungslimitierung.