Ich wollte damit lediglich aufzeigen, wie leicht es die Behörden, an ein "gültiges Zertifikat" zu kommen.
An das Zertifikat ja.
Das ist aber eigentlich nicht das Problem. Dieses Zertifikat stellt ja nicht die eigentliche Impfurkunde dar. Diese muss zum Zertifizieren ja vorliegen.
Und diese Impfurkunde (in der Regel der Impfausweis) muss in Verbindung mit einem Personaldokument sehr wohl geprüft werden.
Beim Erstellen findet keinerlei Prüfung statt
Wie gesagt, das RKI zertifiziert nur die gemeldeten Daten! Das RKI signiert mit seinem Schlüssel.
Das Zertifikat selber ist recht fälschungssicher.
Die Prüfung des Dokumentes auf Echtheit obliegt zum Beispiel dem Apotheker.
Da sollte/muss schon eine Prüfung stattfinden!
Dass keinerlei Prüfung stattfindet ist nicht richtig!
Hier sehe ich auch einen Skandal. Sowas sind hoheitliche Aufgaben! Die Prüfung hätte eigentlich ein Beamter durchführen müssen. Das Einwohnermeldeamt oder das Standesamt wären da gute Stellen gewesen.
Aber doch nicht der Apotheker!
Irgendwie haben die Apotheker einen guten Draht zu unseren Regierenden......
der Apotheker, der mit 6€ pro Ausdruck bezahlt wird (also 12€ für alle Impfserien mit 2 Impfungen) ist auch nicht motiviert,
Ich meine, es sind 18€. Es würde auch reichen, wenn der Apotheker nur die 2. Impfung der Serie einstellt. Auch damit bekommt man das Zertifikat über die vollständige Impfung.
Gerne laden aber die Apotheker beide Impfbestätigungen hoch.
Dann bekommt er für das erste die 18€ und für die zweite nochmal 6 Euro.
Das sind 24€ für weniger als 5 Minuten Arbeit.
Also, wenn das keine Motivation bedeutet...........
Die eigentliche Arbeit macht der Computer und das Internet.
Der Apotheker trägt nur Name / Geburtsdatum + Impfdatum + Impfstoff in der Maske des Rechners ein und vergleicht Name+Geburtsdatum mit dem Personalausweis.
Eine Prüfung der Impfdaten beim Erstellen des Zertifikats wäre sehr wohl möglich gewesen,
Vielleicht verstehen viele nicht, was das Zertifikat überhaupt bedeutet?!
Das Zertifikat ist doch nur der verschlüsselte und signierte Inhalt der hochgeladenen Daten.
Man kann auch Donald Duck + 01.April 1940 angeben. Dann bekommt man halt zertifiziert, dass Donald Duck gemeldet wurde.
Das Zertifikat ist richtig und gültig!
Das Zertifikat ist auch fälschungssicher!
Allerdings sollte man dann auch den passenden Personalausweis mit eigenem Lichtbild auf Donald Duck, geb. 01.04.40 dabei haben, wenn man sich mit dem Zertifikat Zugang zu einer Veranstaltung schaffen will.
Auch da muss beides geprüft werden: Das Zertifikat + Personaldokument!
Nur Zertifikat reicht nicht.
Ob das auch geschieht oder ob schludrig gearbeitet wird, steht auf einem anderen Blatt und hat mit der Urkunde und mit dem Zertifikat nichts zu tun.
Nicht das Zertifikat muss geprüft werden, sondern die Daten, die zertifiziert werden!
Und eben das muss der Apotheker/Arzt machen, der ans RKI die Daten meldet.
Dafür hat er sich verpflichtet und dafür bekommt er 18 bis 24 Euro!
Für so wenig Arbeit 24 Euro!
Was der Apothekerverband bzw. Ärztevertreter dazu sagen, kannst du hier nachlesen.
Spoiler: Sie halten die 24 Euro für angemessen oder sogar für zu viel!
Da wird schon mal geschätzt, hochgerechnet oder wichtige Daten gar nicht erhoben.
Hier bin ich bei dir.
Deutschland hängt technologisch meilenweit hinterher. Wir packen nichts.
Und ich sehe auch kein Licht am Ende des Tunnels!
Leider.
Manches hängt aber auch mit dem "Datenschutz" zusammen.
Viele Menschen in diesem Land geben zwar bereitwillig sämtliche Daten an Werbefirmen und soziale Medien bekannt, sind aber empört und bekommen vor Verfolgungsvorstellungen zitternde Ohren, wenn sie die Impfung und damit ihre hochsensiblen Gesundheitsdaten einer deutschen Behörde anvertrauen sollen. Aber das ist wieder ein anderes Thema.
Manche Daten werden nicht erhoben, weil sie nicht erhoben werden dürfen!
Das ist Deutschland! 
Wir können nur auf Daten anderer Länder hoffen.