Beiträge von DUS-Tim


    Du musst zuerst einen Pass unter datapass. de buchen, damit kostenpflichtige Datenverbindungen aufgebaut werden.

    Hochachtung, Respekt, so werden sich die wenigsten verhalten die das Angebot bekommen und nicht in den betroffenen Gebieten wohnen. Du hast Recht das Angebot ist für die betroffenen Opfer der Katastrophe und nicht für alle gedacht. Ich habe einen Datenvertrag Telekom bei Mobilcom Debitel gekündigt zum 08.09.2021, bin kein direkter Telekom Kunde.

    Ich konnte mir das bei Fraenk noch nicht einmal aussuchen. Die Flat ist ungefragt aufgebucht worden. Denke nicht, dass das irgendjemandem etwas ausmacht, wenn ihr sie bucht. :-)

    Vodafone hat noch nicht umgebaut und deshalb läuft auch weiter 3G im Untergrund, Vodafone ist über ganz Dortmund gesehen auch keine sinnvolle Wahl.

    Ob jetzt die Telekom Netz über das ganze Stadtgebiet gesehen das beste Netz ist, kommt auf die Parameter an. Da muss ich etwas widersprechen, denn bei der LTE-Abdeckung ist o2 in Dortmund führend, aber Telekom hat die schnelleren Datenraten (nicht verwunderlich bei der hohen Kundenanzahl im o2-Netz). o2 baut auch im gesamten Stadtgebiet fleißig aus, auch N78. Der L21 only in Hacheney ist aber in der Tat zu wenig und ein Problem (auch wenn ich dort letztens an der U-Bahn 100 MBit/s hatte), mal sehen wann dort der Umbau erfolgt. Südlich davon in Richtung Kirchhörde hat man letzte Woche noch die eNB 52715 umgebaut und mehr Kapazität/Abdeckung geschafffen

    Das sehe ich auch so. In Brücherhof gibt es mit der Telekom Indoor Edge oder maximal schwaches Band 8, während o2 dort stark ist.

    Entscheidend für ein wirksames Alarmierungssystem ist dessen Verbreitung und gesellschaftliche Akzeptanz. Im Katastrophenfall verfällt nahezu jeder in angelernte Verhaltensweisen - ein Amber-Alert benötigte sicher mehr als nur eine Generation, um irgendeinen Effekt zu erzeugen.


    Beispiel:
    Viele Senioren tragen einen Hausnotrufmelder am Handgelenk oder einer Halskette. Bonusfrage: Wie viele von ihnen denken im Ernstfall (etwa nach einem Sturz) gar nicht daran, den Button zu betätigen? Antwort: Erschreckend viele.


    Fazit:
    Alle Theorie ist grau... selbst eine noch so gute Vorbereitung auf denkbare Krisensituationen wird niemals den im Nachhinein diskutierten Anforderungen gerecht werden können. Leider ist das so. Im Ergebnis wird man alles daran setzen müssen, unvorhersehbare Situationen nach deren Eintritt bestmöglich zu bewältigen. Rein persönlich würde ich dabei nicht unbedingt auf komplexe Technik wie etwa Mobilfunk setzen - unabhängig von nationalem Roaming oder nicht.

    Ein sehr interessanter Punkt, den du da ansprichst und den würde ich sogar noch weiter ausführen wollen: In einer Evakuierungssituation (z.B. bei einer Bombenentschärfung) wollen viele Menschen ihre Häuser gar nicht verlassen. Als Einsatzkraft steht man bei jedem Einsatz vor der Herausforderung zunächst einmal alle noch im Radius befindlichen Personen zu entdecken und dann teilweise zwangsweise aus dem Gebiet zu entfernen. Das Problem ist, dass sich viele der unmittelbaren Gefahr nicht bewusst sind.


    Aus dem gleichen Grund würde ich die Diskussion um die Frage ob ausreichend vor dem Hochwasser gewarnt wurde auch etwas relativieren: Sicherlich haben viele Menschen nichts mitbekommen und sind vom Wasser überrascht worden. Aber andererseits wird es auch eine nicht unerhebliche Anzahl von Opfern gegeben haben, die gedacht haben, dass es schon nicht so schlimm werde und die lieber (verständlicherweise) ihr Hab und Gut bewachen wollten. Eine verschärfte Warnung auf allen Kanälen hätte hier nicht bei jedem gefruchtet. Die effektivste, aber zeitaufwändigste Evakuierungsmethode ist die Kontrolle von Tür zu Tür und die Mitnahme auch gegen den Willen der Bewohner.

    Das ist ja mal richtiger Schwachsinn. Natürlich benötigt der Digital- bzw. Analogfunk Funkmasten. Wie soll den sonst eine Kommunikation möglich sein? Was du meinst wären Mobilfunkmasten - das ja.

    Wenn man mal von DMO/2m Einsatzstellenfunk absieht. Aber grundsätzlich natürlich richtig und erst recht über größere Distanzen. Da muss mindestens ein Relais auf dem Berg aufgestellt werden, wenn die sonstige Infrastruktur kaputt ist.

    Das Mobilfunknetz halte ich in Krisensituationen für denkbar ungeeignet. Dessen gesamte Infrastruktur ist abhängig von etlichen Faktoren, wobei schon der Ausfall einer dieser Bausteine zum Zusammenruch eines gesamten Netzes führen kann. Eine Netzüberlastung dürfte zudem alle Netze gleichermaßen betreffen, so dass ich im nationalen Roaming kaum einen Vorteil sehe. Fällt ein Netz aus, erhöhte sich durch Roaming nur die Überlastung der anderen.


    Die Koordination der Rettungsmaßnahmen unter den Hilfsdiensten erfolgt glücklicherweise via BOS-Funk, dessen Infrastruktur nötigenfalls durch kurzfristigen Einsatz (vorgehaltener) mobiler Kommunikationszentren aufrecht erhalten werden kann. Ich kann mich noch gut an die Diskussion erinnern, wo "Schlauberger" die Rettungsdienste aus Kostengründen auf priorisierten Mobilfunk (hier erinnere ich VF) verweisen wollten. Glücklicherweise konnte das verhindert werden.


    Ich kann mir kaum vorstellen, dass eine wirkliche Funktionalität des Mobilfunknetzes in Katastrophenfällen aufrecht erhalten werden kann. Schon beim seinerzeitigen (lokal beschränkten) Loveparade-Unglück in Duisburg ging bei der Polizei, die seinerzeit vielfach auf Mobilfunk gesetzt hatte, fast nichts mehr.


    Blöd nur, dass man an vielen Stellen auch im KatSchutz auf SMS oder T-Mobile-Alarmierungen der Helfer setzt. Digitale Meldeempfänger sind dort Mangelware. Und es wäre sicher nicht schlecht gewesen, wenn man die 2/4m-Geräte nicht sofort aus allen Fahrzeugen verbannt hätte. In NRW gibt es immer noch Stellen an offener Straße, auf denen kein TETRA zu empfangen ist. Das kann doch bei den verwendeten Frequenzen nicht wahr sein! Die analogen Funkgeräte sind kriegssicher und ein Relais kann man überall hinstellen.