Beiträge von KnightOfCydonia

    Ich habe nur einen Vergleich gezogen zu meiner Region mit den Ausführungen von KnightOfCydonia , dessen Beitrag für dich nicht OT war ^^

    Jetzt habe ich noch einmal nachgeschaut, was ich da geschrieben habe. Bei den anfänglichen Ausführungen zu B8 und B3 hatte ich mich auf o2 Telefónica bezogen und das auch so geschrieben. So OT war das nicht. ;)


    In der sich daran anschließenden 'Frequenzübersicht' fehlen tatsächlich einige Relativierungen für mögliche Ausnahmen. Es ging aber letztlich hauptsächlich darum, - wie geschrieben - die technologieagnostische Frequenzausstattung der drei großen Netzbetreiber und damit das diesbezügliche Handicap von o2 Telefónica aufzuzeigen.

    Für deine Korrekturen bzw. Schärfungen bedanke ich mich herzlich! Aber den OT-Vorwurf möchte ich nicht auf mir sitzen lassen. ;)

    Ich meckere ja gern über vieles, was bei o2 Telefónica aus meiner Sicht nicht läuft, insbesondere über den Netzausbau, der in meiner Region fast zum Erliegen gekommen zu sein scheint... bzw. schien: In der Peripherie meiner Homebase wurde ein - nach o2 Telefónicas Sprachregelung - "Greenfield"-Standort in Betrieb genommem, der allerdings einen bereits vorhandene Standort der Telekom nutzt:

    • LTE mit 800 und 900 MHz (eNBID 12048), 5G-NR mit 700 MHz (nicht mit CellMapper geloggt, gNBID müsste 412048 sein) in 24238 Lammershagen (am Sportplatz des TSV Selent) zur Verbesserung/Etablierung der Versorgung der B202 zwischen Selent und Fresendorf, Telekom bereits mindestens seit Mitte 2022 aktiv, Vodafone laut STOB ausstehend

    In der Nähe sind noch drei weitere Standorte ausstehend:

    • wenige Kilometer weiter östlich auf gleicher Breite auf der anderen Seite der "Süd-Nase" in 24321 Giekau (Seekrug) zur Verbesserung/Etablierung der Versorgung der B202 zwischen Selent und Fresendorf, Telekom bereits mindestens seit Ende 2023 aktiv, auch Vodafone laut STOB ausstehend
    • wenige Kilometer weiter südlich auf gleicher Länge in 24238 Mucheln zur Verbesserung/Etablierung der Versorgung der nördlichen L53 zwischen Selent und Sellin, Vodafone bereits seit mindestens Mai 2025 aktiv, auch Telekom laut STOB ausstehend
    • etliche Kilometer weiter westlich auf annährend gleicher Breite in 24211 Rastorf (Rastorfer Kreuz) zur Verbesserung/Etablierung der Versorgung der B202/L211, Vodafone bereits mindestens seit Ende 2025 aktiv, auch Telekom laut STOB ausstehend

    Hoffentlich für Kunden im Telefónica-Netz kommen diese Standorte zeitnah, denn aktuell ist dieser Streckenverlauf Hauptbestandteil der Umleitungsstrecke zwischen Kiel und Lübeck, da die B76 bereits seit einem halben Jahr gesperrt ist und dies noch bis voraussichtlich Ende 2027 bleibt. Dann bleibt 'nur' noch die Strandproblematik mit fehlender Kapazität und Standortdichte direkt an der Küste, die hoffentlich zum nächsten Sommer gelindert oder gar behoben sein wird. Bislang sehe ich dort nur eine STOB-Aktualisierung.

    Dass Telekom und Vodafone ca. 40 % mehr Spektrum haben, merkt man dann halt irgendwann, sofern man nicht mit signifikant höherer Standortdichte arbeitet (was regional/lokal sicherlich vorkommt, aber bei Weitem nicht überall, wo es nötig wäre).


    Signalisiert werden bei o2 Telefónica nach meinen Beobachtungen in verschiedenen Regionen:

    • bei B8 immer 10 MHz
      GSM900 wird inzwischen (fast) immer auf wenige Kanäle an beiden Rändern komprimiert (975-978 und 1020-1023)
      Vodafone macht das analog (allerdings mit 2x 6 statt nur 2x 4 Kanälen: 1-6 und 44-49)
    • bei B3 inzwischen (fast) immer 20 MHz - einzige mir von früher noch bekannte Ausnahme war die "Franzosenschiene" (oder so ähnlich), also der Streifen von 30 oder 50 km entlang der Grenze zu Frankreich, wo tatsächlich nur 15 oder gar nur 10 MHz signalisiert wurden, teilweise mit anderem Mitten-EARFCN 1650 (?)
      GSM1800 wird inzwischen (fast) immer auf wenige Kanäle an beiden Rändern komprimiert (662-665 und 757-650)

    Das dürfte netto nutzbar noch einmal zusammen 6 MHz mehr ergeben, also statt 5 MHz (B8) + 15 MHz (B3) = 20 MHz sind es dann 26 MHz.


    Die paar rechnerischen MHz machen aber den Kohl dann auch nicht wirklich fett: Die technologieagnostische Frequenzaustattung von o2 Telefónica ist nun einmal die schlechteste der drei Großen. Ich fasse einmal zusammen:

    • 700: alle 3 mit 10 MHz
    • 800: alle 3 mit 10 MHz
    • 900: Vorteil Telekom mit 15 MHz gegenüber 10 MHz bei Rot und Blau (s. oben)
    • 1500: Telekom und Vodafone mit jeweils 20 MHz, die auch nach und nach immer häufiger genutzt zu werden scheinen, o2 Telefónica hat hier nix
    • 1800: Telekom mit 30 MHz (bislang als 20+10 komplett LTE), Vodafone mit 25 MHz (aktuell 25 komplett 5G-NR, davon 20 per DSS auch LTE), o2 Telefónica 20 MHz
    • 2100: Telekom und Vodafone mit jeweils 20 MHz, o2 Telefónica mit nur 10 MHz
    • 2600 gepaart: alle 3 mit 20 MHz (o2 Telefónica offiziell 30 MHz, aber davon sind 10 MHz an 1&1 'untervermietet')
    • 2600 ungepaart: Telekom mit 5 MHz, Vodafone mit 25 MHz, o2 Telefónica mit 20 MHz (nicht zusammenhängend) - wird das genutzt? Bei Samsung-Geräten ist seit 2024 B38 wegen ausgelaufener Frequenzen deaktiviert
    • 3500: Telekom und Vodafone mit jeweils 90 MHz, o2 Telefónica mit 70 MHz

    Telekom: 215 MHz (ohne 2600 ungepaart), davon 5 MHz fest für GSM exklusiv

    Vodafone: 205 MHz (ohne 2600 ungepaart), davon ca. 2,4 MHz für GSM (s. oben)

    o2 Telefónica: 150 MHz (ohne 2600 ungepaart), davon ca. 2-4 MHz für GSM (s. oben)

    Stromae Erklär doch bitte einmal einem wie mir, der sich beim "Antennenlesen" kaum auskennt, wodurch du auf das Fehlen von 1500 MHz schließt. Ich frage deshalb, weil das der doch recht konsequent verfolgten Strategie bei Neu- und Umbauten widerspricht (alle 700/800/900, 90 % zusätzlich 1500/1800/2100).

    Grundsätzlich bedeutet das meine ich: neue Versorgung. Das kann meine ich sowohl ein komplett neuer Mast sein oder aber bedeuten, dass ein Standort bezogen wird, bei dem schon andere vertreten sind.

    Also im o2 BaseCamp lese ich aus dem drittletzen Absatz tatsächlich spontan eher meine bisherige Interpretation heraus - aber die Definition könnte sich wirklich nur auf das Ländliche beziehen [eben "Greenfield"], nicht auch auf das "neue":

    Zitat

    Nahezu alle neuen Mobilfunkstandorte im ländlichen Raum oder an Verkehrswegen (sogenannte „Greenfield“-Standorte) werden grundsätzlich für die Nutzung durch weitere Anbieter geplant.

    In meinem Fall hat die Telekom vor drei Jahren einen komplett neuen Mast auf die Wiese gestellt, also auch nach meiner Definition damals (als er wirklich neu war) ein Greenfield-Standort. Wenn jetzt nach drei Jahren o2 Telefónica diesen Standort mitnutzt, ist er nicht mehr neu und daher aus meiner bisherigen Sicht kein "Greenfield".


    Aber dann weiß ich jetzt, dass ich - wenn tatsächlich einmal auf teltarif oder hier ein "Greenfield"-Standort in meiner Ecke gemeldet wird - auch bereits in Betrieb befindliche Standorte bei der Suche berücksichtigen muss. ;)

    der Zug ist bereits abgefahren und der Vertrag gekündigt. Aber gerne stelle ich euch die Infos zur Fehlersuche zur Verfügung wenn ich nächste Woche wieder vor Ort bin bevor mein Vertrag mitte August endet.

    Stefanie [1&1] Das klingt ja schon danach, dass das eigene RAN (26223) in diesem Fall zu stark gegenüber dem Roaming-RAN (26202) priorisiert ist. Dagegen würden weniger aggressive Thresholds oder mehr eigener Netzausbau helfen. ;)

    Die Mobilfunkantennen befinden sich nicht auf dem Rundsilo, sondern hinter den oberen, länglichen Fensterscheiben. Diese Scheiben wurden kützlich ausgetauscht und die neue Wärmeschutzverglasung blockiert nun das Mobilfunksignal. Die Scheiben sollen jetzt erneut ausgetauscht werden.


    Das Problem müsste nicht nur die Telekom, sondern auch o2 und Vodafone betreffen?

    Ich komme so selten in Eckernförde vorbei. Ich würde einmal vermuten, dass die Telekom das noch am ehesten mit dem Standort nordöstlich in der Prizenstraße kompensieren kann. Der 240°-Sektor leuchtet ja schön auf die Innenstadt-Nase. Vielleicht fällt der Telekom aber hier auch die gern reduzierte Sendeleistung auf die Füße: zwar kaum Störsignal, aber eben auch kaum Nutzsignal. ;)