Beiträge von xrw

    Bin auch grad im Data S bzw. jetzt den 10 GB gratis und hab gut 4 Tage nach dem Tarifwechsel das als SMS gekriegt (bei gut 27 € Guthaben):

    Zitat

    Dein Tarif Smart S 5G ist derzeit nicht aktiv! Einfach mindestens 10 EUR Guthaben aufladen, dann verpasst Du nicht weiter die 25 GB mit Highspeed Internet und Deine Flat [...]

    Bezweifle zwar, dass es hilft, aber falls du das auch gekriegt hast, könntest du versuchen, dich drauf zu berufen. Generell scheint bei Lidl Connect alles eher zufällig zu sein, aber Tarifwechsel nur zum Laufzeitende ist im Prinzip wohl schon Absicht.


    Kurz vor dem Tarifwechsel in den Data S haben sie mich übrigens noch angepflaumt, dass ich gefälligst endlich den für mich vorgesehenen Tarifwechsel in den Smart M bestätigen soll.

    Es ist doch offensichtlich ein Schneeballsystem, das halt naturgemäß nicht ewig funktioniert. Ein paar Blöde finden sich immer, aber an sich ist es einfach in einem Stadium, wo es eben drum geht, den Bestand zu halten, soweit er sich rentiert. Und bei den dafür geeigneten Methoden wird ihnen auch keiner reinpfuschen, während bei den Fremdmarken auch deren Inhaber was mitzureden haben werden.

    Muss man denn wirklich so lang warten? Nach Wechsel in den Start endet es doch, und danach bin ich wieder Neukunde beim Datenpolster. Falls es praktisch nicht so ist, bräuchte man halt eine frische SIM. Alle 8 Wochen eine neue in Rotation zwischen den Marken würd im Prinzip reichen, um 37.5 GB ohne weitere Kosten aus der Portierung zu finanzieren. Drum würd ich eigentlich erwarten, dass sie dem Klientel keine so großen Hürden zur Weiternutzung bestehender Karten in den Weg legen. (Permanent grob 50 GB im Smart S waren glaub ich auch mit jährlicher Datenreserve bei der letzten 5GB-Aktion bei Kaufland mobil durch Investition in 5 Karten mit 4 Selbstwerbungen möglich (je 1-mal jährlich 55 GB bei den Satellitenkarten und sonst im Schnitt gut 47.5 GB bei der Hauptkarte).)

    Weil ich mit dem Proxy doch noch skeptisch geworden bin: Es scheint so zu sein, dass die Verbindungen zu den mit den APNs beschriebenen Gateways völlig unabhängig von dem Proxy aufgebaut werden. Bloß der Traffic danach muss dann durch den Proxy, und der wird dann mit dem Fakeproxy vor dem Netzwerk abgefangen. Eine Dayflat könnte zu dem Zeitpunkt also bereits getriggert sein, und für die Verbindung könnten ein paar Daten fließen, die bei Aldi Talk jeweils auf volle 10 KB aufgerundet würden (ich weiß nicht, auf welcher Protokollebene die Daten berechnet werden, aber vermutlich auf IP-Ebene).


    Die Aussagen der KI sind da aber nur mäßig plausibel, und insbesondere sind die angegebenen Links nicht geeignet, die Behauptungen zu belegen. Vorallem arbeitet ein Webproxy normalerweise auf der HTTP-Ebene, und abgesehn von ganz anderen Daten ist er schon für HTTPS ungeeignet, das inzwischen gerade drauf designt ist, als Ende-zu-Ende-Verbindung Proxys (aka Man in the Middle) auszuhebeln (unter Anderem deshalb ist das jenseits der sinnvollen Anwenungsbereiche auch eine ganz üble Sache, wobei zumindest tunneln durch den Proxy u.U. noch möglich ist). Man sollt sich also besser nicht allein darauf verlassen.

    Nach ausführlicherer Recherche sind meine Vermutungen grob richtig. Der APN besteht an sich wirklich nur aus dem Namen; der Rest von den Einstellungen ist primär clientseitig. Der Typ wird aber wohl beim jeweiligen Verbindungsaufbau nochmal übermittelt (so dass die Gegenstelle danach sortieren kann).


    Fehlender APN oder APN ohne Typ "default" ist nicht ganz sicher, weil das Betriebssystem einen hart als Fallback kodiert haben könnte. Mit etwas Nachhilfe kommt die Google-KI auf den Tipp, den regulären APN (mit "default", aber ohne "ims", falls das noch funktionieren soll) dadurch unbrauchbar zu machen, dass man als Proxy:Port 127.0.0.1:8080 einträgt. Ich probier es nicht aus, solang Fehler bei mir kostenpflichtig sind, aber die Methode leuchtet mir schon ein.

    Sobald es dann soweit ist

    Bei den Telekomdiscountern kommt man glaub ich auch vor Ende der Laufzeit in den Basistarif zurück und kann dann neu buchen. Dann ist der genaue Zeitpunkt unkritischer. Die Voucher sind meines Wissens nur dann sicher, wenn der Tarif nicht bereits aktiv ist.


    PS: Möglicherweise gilt das aber nicht für die Halbjahrestarife, weil die nicht jederzeit kündbar sind (auch nach Verlängerung nur mit Monatsfrist).

    Sag ich ja, dass es vom Gerät abhängt. Und das kann zumindest nicht in jedem Fall wissen, was der Netzbetreiber mit den übermittelten Daten macht, und muss dann damit rechnen, dass der APN nicht egal ist, und sich entsprechend verhalten. Wie es auf der anderen Seite technisch realisiert wird, ist aus der Sicht des Geräts belanglos (jedenfalls dann, wenn es älter ist als zwischenzeitlich möglicherweise zusätzlich eingeführte Mechanismen).

    Ich habe soeben den APN Typ beim Moto 54 5G auf (nur) MMS gesetzt, und schon gab es keine Daten. Alditalk. Trotz richtigem Namen.

    Das ist ja ein ziemlich starkes Indiz dafür, dass meine Vermutung richtig war. Das sind teilweise verschiedene Protokolle, und wenn der Client die Verbindung initiiert, muss er das vorher routen können. Die Frage ist da eigentlich bloß, was noch an im Userinterface unsichtbaren Konfigurationen existiert.


    Eventuelle Geschwindigkeitsunterschiede werden mindestens zum Teil auch nur daran liegen, dass der Scheduler im Client Traffic anders priorisiert, wenn er für gewisse Sachen einen speziellen APN zur Verfügung hat. Und wenn er garkeinen APN für was hat, dann sollten auch keine entsprechenden Daten rausgehn. Die Frage, was in jüngeren Geräten automatisch konfiguriert wird, ist eine andere.