Beiträge von it-hase

    Nachtrag zum Thema WLAN-Probleme

    Inzwischen habe ich mich intensiver mit der wunderbaren App WiFiAnalyzer beschäftigt und gerade heute festgestellt, dass die Kanäle im Frequenzbereich 2,4 GHz bei mir hier komplett belegt sind (so voll wie vorher noch nie)!


    – Kein Wunder, dass sich die Fairphones nicht mehr am (2,4-GHz-iPhone als) WLAN-Hotspot anmelden können …


    Apple-Geräte haben untereinander höchste WLAN-Priorität, da ist von dem Problem kaum etwas zu bemerken, außer beim Streamen die wenigen Aussetzer, bei denen man dann zuerst glaubt, dass es am Mobilfunknetz liegt (Irrtum!) …


    Gegenprobe:

    Habe das Fairphone 4 als Hotspot aktiviert (5 GHz) und sofort haben sich die iPhones bei ihm eingeloggt.

    Und der vorher steckengebliebene TV-Stream (ARD; Verrückt nach Meer) lief sofort wieder weiter und blieb bis zum Ende störungsfrei, als ich das MacBook ebenfalls vom iPhone 11 Pro auf das Fairphone 4 umstellte. :)

    Fazit

    Wenn die gesamte Nachbarschaft viele WLAN-Geräte nutzt (entweder unwissend mit 2,4 GHz betrieben oder weil deren Router noch keine 5 GHz/6GHz können),

    kann man seine iPhones zwar noch als Hotspot verwenden, aber weil diese als Hotspot leider nur 2,4 GHz anbieten, „sehen” nur noch Apple-Geräte „ihren Apple-Kollegen” und können sich an ihm anmelden und erhalten eine mäßig stabile Internetverbindung.


    Geräte anderer Hersteller bekommen den Apple-Hotspot noch nicht einmal zu sehen, weil a) Kanäle voll und b) die ganzen anderen Geräte stärkeres Gesamt-Signal haben.


    Als ich die App WiFiAnalyzer in Betrieb genommen hatte, waren rein zufällig ein paar Geräte in der Nachbarschaft weniger in Betrieb und deshalb sah es so aus, als ob die App etwas an den Einstellungen in Android OS oder /e/OS verbessert hätte. ^^


    Die App WiFiAnalyzer ist Open Source und gratis, kann ich wirklich nur empfehlen. Die macht die WLAN-Situation vor Ort richtig anschaulich.
    Nicht nur für Nerds geeignet. ;)

    Hallo,

    Weiß jemand, ob Frank bei einem o2 blue all-in XL eine vorhandene multicard gratis auf eine esim umstellen kann?

    Eine vorhandene SIM in eine eSIM zu tauschen ist immer kostenlos.


    Und nur nebenbei erwähnt, weil es ebenfalls viele interessieren wird:

    In einem Tarif, in dem 3 Multicards inklusive sind und für den man bisher nur die zwei Multicards aus dem Startpaket genutzt hat (z. B. ein „o2 Free …”),

    ist die dritte SIM egal ob eSIM oder Triple SIM zum Herausbrechen der richtigen SIM-Größe ebenfalls immer gratis.

    Nicht erschrecken, wenn trotzdem (!) im Bestelldialog 39,99 € angezeigt werden.

    Schon in der Bestätigungsmail nach dem mutigen Antippen/Anklicken des Bestellen-Knopfs wird bestätigt, dass es doch nichts kostet!

    Und es wird auch auf der nächsten Rechnung gar nicht erwähnt.


    – Habe ich selbst vor kurzem so erlebt. :)

    Der Text ist einfach falsch!


    Logik/Eselsbrücke für Berechnung: brauchst Du die neue SIM wirklich zur (Weiter-)Nutzung des Geräts, ist es kostenlos.

    Ist es nur zum Spaß, weil Du auch mit der vorhandenen SIM das Gerät weiter nutzen könntest, wird es kostenpflichtig.


    Also:

    – hast Du ein drittes Smartphone gekauft und brauchst natürlich eine (e)SIM dafür, ist die gratis

    – hast Du jetzt ein anderes Smartphone, welches keine eSIM mehr bietet, bekommst Du die (Triple) SIM gratis.

    – ist Deine SIM defekt oder uralt und funktioniert im neuen Smartphone nicht mehr, ist Ersatz gratis

    – magst Du einfach mal eine SIM tauschen, obwohl die alte noch funktioniert, wird das berechnet


    Trotzdem sollte man auf Nummer sicher gehen und für echt benötigten Ersatz bei Telefónica auch das richtige Menü nutzen.

    Denn es gibt das Menü für Neubestellung von SIMs/eSIMs und das Menü für die Ersatzbestellung.

    Kurzer Nachtrag bezüglich WLAN-Problemen:

    Auf der Suche nach Cell Mapper oder anderem NetMonitor fand ich bei F-Droid diese zwar nicht, aber dafür WiFiAnalyzer. :D


    Und nachdem ich diesen installiert hatte, fand mein Fairphone 4 plötzlich wieder das iPhone Xs, welches „gerade zum Hotspot-Dienst eingeteilt” war. :)


    Das kam mir wie Zauberei vor …

    Also auch gleich auch auf dem Fairphone 3+ installiert, welches seit dem Update auf die letzte Version von /e/OS (Basis: Android 10) ebenfalls ums Verrecken das ihm bestens bekannte iPhone Xs nicht mehr finden wollte.

    Plötzlich geht es wieder! :)


    Außerdem hatte geholfen, dass ich in KeePassDX die Eingabemaske für die WLAN-Passwörter von „Standard” auf „WLAN” umgestellt habe.

    Denn dann kann man unter dem Feld „Passwort” auch einstellen, für welchen Standard es sein soll (hier: WPA3).


    Fazit: iPhone Xs und iPhone 11 Pro (Max) bieten als WLAN-Hotspot nur 2,4 GHz, aber leider kein 5 GHz an.

    Das können beide Fairphones besser, die kann man wahlweise auf 2,4 oder 5 GHz einstellen!


    Das wird durch die App WiFiAnalyzer sehr schön sichtbar. 8)

    Schönes Wochenende allen Lesern!

    Marketinggeschwurbel von Vodafone. Nicht verkehrt, nicht gelogen, aber nicht ganz neu. ;)

    Das konnten Hersteller auch schon mit der eSIM realisieren (Software-Enklave, siehe unten, Wiki-Autor hat es falsch übersetzt, aber sonst okay).


    Auszug aus dem Wikipedia-Artikel zur eSIM:

    eSIM ist ein Verfahren zur Identifikation des Nutzers im Mobilfunknetz ohne eine auswechselbare SIM-Karte. Die Teilnehmerinformationen sind in einem nicht auswechselbaren Modul des mobilen Endgeräts gesichert eingebettet. Dieses Modul ist entweder ein kleiner physischer integrierter Schaltkreis oder eine Software-Enclave des System-on-a-Chip. Das soll die klassische SIM-Karte in Zukunft ersetzen. Das Akronym „eSIM“ wird als Abkürzung für embedded subscriber identity module (engl. für „eingebautes Teilnehmer-Identitätsmodul“) interpretiert.


    Aber klar, dass sich Vodafone als globaler Handlanger der Schlapphüte dieser Welt wie ein Honigkuchenpferd über diese Technik freut.

    Denn so kann niemand einfach seine SIM-Karte aus dem Telefon nehmen, um der Überwachung zu entgehen.


    Jede Technik hat zwei Seiten – ich nutze selbst gern die eSIM und möchte Kunststoff vermeiden, wo es geht. Aber man muss wachsam bleiben. ;)

    kues: Ja, das lässt sich wie alle anderen Optionen (WLAN-Call [bevorzugt], Daten nur während Anrufen) für beide SIM-Karten = „Leitungen” getrennt einstellen.

    Habe das jetzt extra nochmal ausführlich für Dich getestet, indem ich VoLTE auf jeweils einer der beiden Leitungen abgeschaltet und dann die Zeitansage angerufen habe.

    Auch habe ich dabei einmal die Mobile Datennutzung auf die Telekom-SIM umgestellt (Backup-SIM – als Hauptanschluss dient die Telefónica-eSIM).

    Zwar lässt sich auch getrennt pro Leitung einstellen, dass die mobile Datennutzung ggf. nur bei Anruf aktiviert werden darf – eben für VoLTE-Nutzung auf der gerade nicht für mobile Daten eingestellten Karte/Leitung – aber ich habe wirklich alle Varianten nacheinander und für beide Leitungen einmal durchgespielt.


    Fazit: bei abgeschaltetem VoLTE dauerte der Gesprächsaufbau länger, die Klangqualität war ein wenig schlechter und das „LTE” verschwand natürlich aus der Netzstatusanzeige, da auf GSM heruntergeschaltet wurde.

    Und der Telekom-SIM-Karte lässt sich einfach keine HD-Anzeige entlocken, obwohl sie HD(+) wirklich (hörbar) unterstützt.


    Der einzige winzige Unterschied für die VoLTE-Einstellung im Menü ist ein Fehler in der Rechtschreibung im Menü für die eSIM:


    Zitat aus dem Menü für die eSIM (bei mir Telefónica o2 Free S m. Option my Data unlimited):

    Volte verwenden

    Zur Verbesserung von Sprache und Kommunikation 4G-Dienste verwenden (empfohlen)


    Zitat aus dem Menü für die Nano-SIM (bei mir Telekom MagentaMobil S):

    VoLTE verwenden

    Zur Verbesserung von Sprache und Kommunikation 4G-Dienste verwenden (empfohlen)


    Danke für Deine Frage und danke allen für ihr Interesse!

    Ich werde hier auch proaktiv weiter Ergänzungen veröffentlichen, wenn mir etwas Wichtiges auffällt, freue mich aber auch auf weitere Fragen von TT-Mitgliedern. ;)

    Etwas später als geplant, aber dafür bereits mit viel Erfahrung aus der täglichen Praxis:

    Erfahrungsbericht: Fairphone 4 5G

    8 GB RAM und 256 GB interner Speicher. Farbe: Grün Speckled


    Vorbestellung: 30.09.2021 (Tag der Vorstellung)

    Gerät erhalten: 10.12.2021

    Ein paar Daten zur Hardware

    Alle Details sehr versteckt unter https://shop.fairphone.com/de/buy-fairphone-4#tech-specs


    Varianten:

    6 GB RAM und 128 GB interner Speicher. Farbe: Grau

    8 GB RAM und 256 GB interner Speicher. Farbe: Grau, Grün und Grün Speckled


    Design:

    Einzigartige modulare Konstruktion mit IP 54

    • Länge: 162 mm

    • Breite: 75,5 mm

    • Dicke: 10,5 mm

    • Gewicht: 225 g

    • Falltest nach MIL810G Prüfnorm


    Prozessor (System on a Chip, kurz: SoC):

    Qualcomm Snapdragon 750G (SM7225)

    64-bit Octa-Core Prozessor

    Prozessortakt bis zu 2,2 GHz

    GPU: Qualcomm Adreno 619


    Dual-SIM, beide 5G-fähig

    Ein physischer Nano-SIM-Steckplatz (4FF), 5G-fähig* | Eine eSIM, 5G-fähig*

    * Es kann jeweils nur ein SIM-Kartensteckplatz mit 5G-Funktechnologie aktiv sein

    Klartext (was bedeutet das in der Praxis?):

    Mein Haupttarif ist Telefónicas Tarif o2 Free S Boost mit Option Data unlimited (z. Zt. ohne 5G), als eSIM und im Netzmenü auf LTE eingestellt.

    Als Backup nutze ich Telekoms Tarif MagentaMobil S (mit 5G), also die alte Nano-SIM in Slot #1 gesteckt und im Netzmenü auf 5G eingestellt.


    4G (LTE)

    Downlink: Cat. 18 / 1.2 Gbps Uplink: Cat. 13 / 150 Mbps

    MIMO - 4x4

    4CA Träger-Aggregation

    VoLTE + VoWiFi (abhängig vom lokalen Netz)

    Unterstützte 4G Bänder: 1/2/3/4/5/7/8/12/18/19/20/28/32/38/40/41/71

    Maximale Download-Geschwindigkeit 1.2Gbps

    Maximale Upoad-Geschwindigkeit 150Mbps


    5G

    Downlink: 2.3Gbps Uplink: 200Mbps

    5G unterstützte Bänder

    Sub 6 NSA Bänder: n1/n3/n5/n7/n8/n20/n28/n38/n41/n71/n77/n78

    Ein paar Daten zur Software

    Ausgeliefert wird das Fairphone 4 mit Android-OS-Version 11.

    Diese Version hat massive Probleme mit Dual-SIM, sollte also gleich nach der Inbetriebnahme auf die dann angebotene neuere Version aktualisiert werden.

    Ansonsten kommt man kaum ins Internet und kann dem Gerät zuschauen, wie es den Akku in Rekordzeit leermacht (weil die SIM-Karte keine ordentliche Internetverbindung aufbauen kann, das aber trotzdem pausenlos versucht).

    – Dieses wichtige Update hat die Build-Nummer FP4.FP3N.A.091.20211118.


    Mit dieser Version funktioniert WLAN prima. Man kann sich mit Routern/Smartphones mit WPA2 und WPA3 verbinden oder das Fairphone 4 selbst als WLAN-Hotspot verwenden.


    Danach gab es ein weiteres Android-Update (weiterhin Version 11).

    Dieses Update hat die Build-Nummer FP4.FP3Q.A.094.20211213.


    Vorteil dieser Version:

    Endlich ist auf Wunsch auch „Touch unlock” möglich!

    Der Einschaltknopf muss also nur noch berührt werden, um das Display zu entsperren – das verlängert bestimmt auch dessen Lebensdauer.


    Nachteil dieser Version:

    WLAN-Verbindung zum eigenen Router/WLAN-Hotspot mit WPA3 praktisch nicht mehr möglich.

    Funktionierende Workarounds gibt es nur für Router, denen man mittels Admin-Menü beikommt.

    Wer wie ich keinen Router, sondern ein iPhone oder das Fairphone 3+ als WLAN-Hotspot nutzt, hat momentan keine Chance auf WLAN.

    Bei mir nicht tragisch, da ich die Option „o2 my Data unlimited Flatrate” gebucht habe, aber wer auf WLAN angewiesen ist, soll hiermit vorgewarnt sein.


    Das Problem besteht übrigens auch bei /e/OS, obwohl das noch auf Android OS 10 basiert:

    Build-Nummer: e_FP3-userdebug 10 QQ3A.

    200805.001 eng.root.20211027-184504 dev-keys,stable-release.

    Praxistest

    Qualität Hardware:

    Die Verarbeitungsqualität ist herausragend gut, alles ist solide und selbst die Rückseite aus 100 % Recycling-Kunststoff fasst sich gut an.


    Akkuleistung:

    Der nach vorsichtigem Abnehmen des Kunststoffdeckels herausnehmbare Akku ist stark genug für über 50 Stunden Wenignutzung (auch mit 5G).

    In den ersten 1–2 Wochen wird der Akku vielleicht keine 10 Stunden halten, weil Neugierde und Spieltrieb das Gerät nicht zur Ruhe kommen lassen. ^^

    Sobald Routine eingekehrt ist und das Fairphone nur noch in die Hand genommen wird, wenn es wirklich nötig ist, hält der Akku 14–20 Stunden Normalbetrieb.


    Bei Vielnutzung z. B. als WLAN-Hotspot mit 5G zum Streamen von TV-Serien am Notebook hielt der Akku meines Geräts zwischen 3,5 und 6 Stunden.

    Das ist aber auch sehr von der Empfangslage vor Ort abhängig. Meine Telekom-SIM mit Marketing-5G (DSS anstatt echtem 5G) bekommt Telekom-typisch inhouse nicht den besten Empfang, also geht das auf den Akku.


    Vielnutzung ohne Streaming z.B. für Vieltelefonierer wird den Akku bei gleicher Empfangssituation vermutlich kaum belasten und somit locker einen Arbeitstag halten.


    Telefonieren:

    Die Gesprächsqualität habe ich leider noch nicht richtig testen können, da ich eher „nachtaktiv” bin und dann keine Freunde anrufen (kann).

    Meine ersten Tests machte ich deshalb eher einseitig mit der Zeitansage. :huh:

    Sobald ich ein paar Telefonate geführt habe, kann ich dies wirklich beurteilen. ;)

    Daher vorerst nur die Randbemerkung: die Akustik des Vorgängers Fairphone 3+ ist prima, da hatte ich ein sehr langes Telefonat mit einem guten Bekannten geführt, dessen Stimme ich in natura kenne und deshalb beurteilen kann. Das war wirklich in HD-Qualität.

    Apropos: HD-Telefonate werden von Fairphone 3+ und 4 korrekt angezeigt, sofern vom Provider unterstützt.

    Telefónica Germany macht das :thumbup:, aber die Deutsche Telekom mag das immer noch nicht anbieten (Premium-Netz?). :thumbdown:


    Akustik beim Musik hören:

    Smartphones dienen mir schon immer auch als Jukebox und so habe ich auch die HiFi-Qualität dieses Fairphones von Anfang an auf die Probe gestellt.

    Es nutzt Qualcomms aptX HD. Dieser verbesserte Codec unterstützt 24-Bit-Musikqualität über Bluetooth. Das bedeutet, dass Hörer selbst die kleinsten Details in ihrer Musik hören können.

    Habe meine Musik unverfärbt und glasklar hören können, bin absolut begeistert!

    Zum Testen nutze ich gern die Hörtest-CD „Stakkato” der HiFi-Fachzeitschrift Audio. Musikinstrumente: Bösendorfer Imperial-Flügel, Steinway-Flügel, Fagott, Saxophon, (Kirchen-)Orgel, Kesselpauken, Kontrabass, Vibraphon etc. helfen bei objektiver Beurteilung der Klangqualität.

    – Diese CD habe ich damals nach dem Kauf zu MP3 in höchster Qualität gewandelt und sie ist fester Bestandteil meiner Musiksammlung.


    Fingerabdrucksensor:

    Bevor ich die neueste Android-Version installiert hatte fand ich es nervig, dass der Einschaltknopf zum Entsperren des Telefons immer gedrückt werden musste, obwohl er doch den Fingerabdrucksensor enthält.

    Mit der letzten Softwareaktualisierung wurde das Problem gelöst: alles funktioniert wie gewünscht. :-)


    Kamera:

    Habe ich noch nicht ausgiebig testen können, aber der erste Eindruck ist sehr gut.

    Wird jedem normalen Hobby-Knipser genügen, welcher sonst mit einer Mittelklasse-Kompaktkamera fotografieren würde.

    Ein iPhone 11 Pro (Max) ist bei schlechten Lichtverhältnissen besser, aber wenn die Kamera allein nicht der Kaufgrund ist, wird man sehr zufrieden sein.


    Datenschutz: Android 11 durch /e/OS ersetzen?

    Diese Entscheidung ist auch von unverzichtbaren Apps abhängig …

    Als ich auf das vorbestellte Fairphone 4 wartete und den Vorgänger Fairphone 3+ nutzte, waren drei dringend benötigte Apps nicht ohne Google-Dienste lauffähig.

    Am 16.11.2021 brachte die Deutsche Post ein Update ihrer App „Post & DHL” heraus, welches seitdem sogar auf dem Google-freien Fairphone 3+ läuft!

    – Bleiben leider noch zwei Apps, die vermutlich niemals ohne Google-Dienste laufen werden: die Banking-App meiner Hausbank und die Einreichungs-App meiner Krankenkasse.

    – Das beantwortet also auch vorerst die Frage, ob ich das Fairphone 4 auf /e/OS umstellen werde …


    – Es heißt aber nicht, dass der Datenschutz bei mir nicht trotzdem oberste Priorität genießt:

    Ich nutze Private DNS – meine Mobilfunkprovider sehen also nicht, was ich wann online besuche. Ich vertraue da lieber auf dnsforge.de.

    Seit ein paar Tagen nutze ich die App „RethinkDNS” als Werbeblocker und Firewall gegen asoziale Netzwerke etc.

    Da ist standardmäßig Cloudflare hinterlegt, was mir nicht gefällt, aber man kann das auf einen eigenen Service umstellen – also dnsforge.de hinterlegt. 8)

    Und als Standard-Browser nutze ich Firefox mit der Erweiterung NoScript, was ebenfalls sehr wirksam schützt.


    Backups/Datenabgleich:

    Gerade wenn man dabei ist, das Ökosystem zu wechseln oder zumindest ein zweites zu nutzen, ist dieses Thema sehr wichtig:

    Ich meide seit Jahren jede Cloud und mache Backups nur lokal.

    Das geht per USB-Kabel oder mit den iPhones dank Software iMazing auch vollautomatisch im WLAN.

    Datensicherung meiner beiden Fairphones mache ich, wenn eines sowieso zum Akkuladen mit dem MacBook Air 2020 verbunden ist.

    Und dabei gleiche ich auch die KeePass-Datenbank ab, falls die sich auf einem der Geräte geändert hat.

    Auf MacBook und iPhones nutze ich dafür als Passworttresor Strongbox und auf den Fairphones KeePassDX. Gleichwertig und voll kompatibel. Must have!


    Zukunftssicherheit:

    Das Fairphone 4 5G unterstützt außer Mikrowellenempfang alle zukünftig wirklich wichtigen Empfangstechniken.

    Der Qualcomm Snapdragon 750G ist leistungsfähig genug, um einige Jahre Spaß mit dem Gerät zu haben und dabei nicht unnütz Energie zu verheizen wie sein großer Bruder Snapdragon 888.

    Dual-SIM hilft dabei, tarifmäßig flexibel zu bleiben, egal wie die Preise sich entwickeln.

    Fairphone bietet 5 Jahre Garantie (2 Jahre gesetzlich + 3 Jahre freiwillig zusätzlich).

    Das bedeutet: mind. 5 Jahre lang SW-Updates + Sicherheits-Patches, evtl. noch länger möglich (abhängig vom Hersteller des SoCs).


    Zufriedenheit:

    Würde ich das Fairphone 4 nochmal kaufen? – Ja, sofort! Habe den Kauf nicht bereut! :-)


    Wenn jemand etwas wissen möchte, was ich noch nicht erwähnt habe, bitte einfach hier fragen – ich antworte möglichst zeitnah.

    tobmobile:

    Ja, das kann man so interpretieren, auch wenn die DKB das bestimmt nicht so gemeint hat.


    Unglückliche Formulierung.

    Blöd, wenn die meinen, solch technische News in einer Zeile unterbringen zu müssen.


    Freundlicher, persönlicher und weniger missverständlich wäre gewesen:

    „Für unsere Kunden mit iPhone/iPad: bitte die neue Version der bewährten DKB-Banking-App installieren.

    Dieser App haben wir einen Feinschliff verpasst / Es war eine kleine Anpassung an die neueste iOS-Version nötig.

    Dankeschön.”

    Gilt auch für das Einloggen über Drittapps (alle 90 Tage) bzw. jedes Mal für die Visa KK. Hat sich also nix geändert.


    Leider als vertrauenswürdiges Gerät nur ein einziges Gerät möglich.

    … oder eben auf anderen Geräten als dem Hauptgerät mit TAN2go legitimieren, was man für mehrere Geräte anmelden darf.

    Sehe ich nur dann auch so, wenn o2 TEF die nachträglich verkürzte Mindestlaufzeit bei meinen grundgebührfreien Verträgen nicht dazu nutzt, sie mir früher als bisher möglich aufzukündigen.

    Bin zwar nicht mehr selbst betroffen, da ich meinen o2 o40 längst umwandeln ließ, aber ich finde das spannend genug, um entsprechende Rubriken hier im Forum zu beobachten.

    Ist das erste Mal, dass Telefónica Germany hier vorbildlich vorgeprescht ist und freiwillig früher als gesetzlich nötig kundenfreundlich vorgeht, aber ob sie in Zukunft alles so kundenorientiert entscheiden werden, wird sich noch zeigen …


    Nur ein Negativbeispiel zur Erinnerung: damals bei Euroumstellung die Rundung zuungunsten der Kunden …


    Aber ich bin weder Troll noch nachtragend, sondern kritischer Stammkunde. ;)