Beiträge von thomasGr

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    Original geschrieben von NadFL
    Ich habe mit keinster Silbe von irgendeiner Opferrolle oder ähnlichem gesprochen. Du verstehst offesichtlich nichtmal das geschriebene, packst aber aggresiever Weise deine Nazikeule aus, ohne Sinn und Verstand!
    :mad:
    Aufgabe der Souveränität hat auch auch nichts mit Versklavung der Bevölkerung zu tun, wie du es versuchst darzustellen!
    Offensichtlich hast du außer zu provozieren nichts gelernt!


    :top:


    Dieser saintsimon redet wirklich nur Unsinn und interpretiert gleich aggressiv irgendwelche Dinge rein, die nicht gesagt wurden.


    Aber hier nochmal deutlich zum Mitschreiben:


    Der ESM etabliert diktatorische Strukturen.


    - Die Mitarbeiter des ESM genießen Immunität, die Geschäftsräume / Archive und Dokumente sind unverletzlich.


    - Im ESM entscheiden NICHTGEWÄHLTE Personen. Die Parlamente werden ausgeschaltet.


    - Die Tätigkeit ist nicht öffentlich und nicht transparent.


    - Das Direktorium kann das eingezahlte Grundkapital nach eigenem Ermessen veranlagen.


    - Keine Prüfung durch den EU-Rechnungshof


    - Der ESM-Gouverneursrat kann letztlich unbegrenzt hohe Kreditsummen bewilligen


    - Die Steuerzahlerbürgschaften sind damit unbegrenzt


    - Kein Austrittsrecht für ESM-Mitgliedstaaten


    - Wer nicht mehr zahlt (innerhalb von 7 Tage übrigens) verliert sein Stimmrecht


    Dieser Simon ist schon ein lustiger Kerl, er kritisiert hier - natürlich völlig zu Recht - die deutsche Geschichte 1933-45.
    Und nun soll eine derart diktatorische Institution geschaffen werden und er kritisiert die Leute, die das kritisieren :mad: :mad:

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    Original geschrieben von autares
    Und da macht es für dich keinen Unterschied, ob es eine Besatzungsmacht ist oder aber Deutschland, als stärkstes Mitglied eines Verbunds einen Grossteil der Bestimmungen vorsetzen wird anstatt vorgesetzt bekommt?


    Naja, aber wirklich positiv kann man das ja nicht sehen. Wir sind zwar momentan diejenigen, die die Bedingungen setzen können. Wozu das führt, hat man ja in Griechenland gesehen.
    Und andere Länder lassen das sicher auch nicht mit sich machen.


    Wie gesagt: Guck dir die Geschichte der Währungsentwicklung in den versch. europäischen Ländern an. Deutsche hatten eine Hartwährung, viele um uns herum Weichwährungen. Mit den Ländern gemeinsame Kasse zu machen funktioniert einfach nicht.

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    Original geschrieben von autares
    Mal abgesehen davon, dass Japan ein Problem hatte, dass Europa noch nicht hat (Schattenbanken), würde mich jetzt interessieren, wieso du bei Annahme von Deflation so auf Gold setzt?


    Zu Gold: Ich habe gesagt, dass Gold eine Absicherung im Fall der Fälle sein kann, weil es noch nie wertlos wurde. Daher kann ein Portfolioanteil von 10-20% Sinn machen, da man das eben immer hat, egal ob es die Währung zerhaut oder nicht. Daher ist der Kaufkurs auch relativ egal, auch wenn es bei Deflation natürlich kräftig zurückkommen wird.


    Zum LTRO: Es sind letztlich aber wieder nur neue Kredite; zwar zum Zins von (bald?) 0% aber irgendwann werden die Kredite zurückgezahlt / abgeschrieben werden müssen (die Anfänge sehen wir in GR, dann kommt PT, usw.)
    Und schau doch nur auf die Grafik der USA: Das Problem ist für die USA unlösbar. Es sei denn man setzt eine logarithmisch wirkende Steuerkurve an. Das Problem ist: Keine Partei wird so etwas durchsetzen können und ich glaube kaum ein Politiker versteht wirklich, dass er sich mit der Ideologie des Steuerrechts gegen eine Mathematik stellt, die er nicht besiegen kann. :rolleyes:


    :cool:

    Guckt euch einfach folgende Grafiken an.


    autares: Wie gut "dein" Ansatz funktioniert, hat man ja in Japan gesehen / sieht man noch. Langanhaltende Deflation.


    Mit einer seichten Inflation ist dem Problem ganz sicher nicht beizukommen. Das ist doch der größte Irrglaube, der hier existiert. Es gibt genug wissenschaftliche Publikationen die sich damit befasst haben, Inflation löst das Problem nicht. Zudem ist sie nicht so steuerbar, wie du dir das vorstellst.


    Es ist letztlich einfach: Einem exponentiellen Problem kann man nur begegnen, indem man den Logarithmus anwendet.


    Wir brauchen letztlich eine Steuerkurve, die ab einem bestimmten Betrag nachinflationärer monetärer Profite 100% beträgt!


    Es ist klar, dass das gegen jegliche Ideologie verstößt, denn Steuerrecht ist immer Ideologie (siehe insb. FDP Slogans). Aber gegen die Mathe kommt man eben nicht an.



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    Original geschrieben von murmelchen
    Nunja, ich behaupte jetzt einfach mal die letzten (2?) Bundespräsidenten hatten kaum einen Plan von dem was sie da tun :D


    Köhler kam vom IWF, der hat die Mechanik natürlich verstanden und ist auch just zurückgetreten, als der Damm mit der ersten Griechenland-Resolution gebrochen war.


    Weil er ganz genau wusste, dass die EU Verträge gebrochen wurden (No Bailout) und sich da weitergehend lieber nicht mehr beteiligen wollte.


    Für die Regierung ist es natürlich positiv, sie können Gesetze verabschieden wie es ihnen in den Kram passt, wenn da am Ende sowieso die Signatur drunterkommt.

    Also, dass die meisten sich hier über Gauck freuen, finde ich schon bemerkenswert.


    Er hat zum einen eine fragwürdige Stasi-Vergangenheit (IM Larve);


    zum anderen, in einer Zeit wo wahrscheinlich der bedeutendste Vertrag in der Nachkriegsgeschichte unterschrieben werden muss (ESM-Vertrag) - haben wir dann einen Pfarrer als Bundespräsident, der von Ökonomie Null Ahnung hat.


    Und dieser soll dann den ESM Vertrag absegnen. Da kann man nur noch in schallendes Gelächter ausbrechen...

    Zitat

    Original geschrieben von mostwanted
    Das Verhältnis der Presse zu Wulff war derart gestört, das Tagespolitik in die zweite Reihe gerutscht ist. Hat man doch bei der Italien Reise gesehen. Somit ist es politisch. Es ist schon in dem Moment politisch, wenn Spitzenpolitiker den Rücktritt fordern und somit das Amt Spielball von Interessen wird.
    Das irgend ein Staatsanwalt irgend etwas ermittelt beweist noch gar nichts, die Unschuldsvermutung gilt auch für Wulff.


    Hätte er Verstösse in seiner Amtszeit begangen, die geahndet worden wären - dann wäre es keine Frage gewesen. Hat er aber nicht. ;)


    Wenn man will findet man bei jedem Politiker etwas, Kurt Beck ist ja scheinbar auch mit dem Privatjet von Manfred Schmidt geflogen. Hört man komischerweise nichts von?


    Wulff hat einfach den Fehler gemacht, der Springer-Journallie mit Gefängnis zu drohen. Aus Angst davor, dass zu viel aus seiner unglamourösen Vergangenheit aufgedeckt wird.


    ;)


    Ach, ich finde das ja schon lustig, wie du dir selbst auf die Schulter klopfst.


    Ich empfehle dir im allgemeinen etwas mehr Zurückhaltung, auch wenn du denkst du hast die Weisheit mit Löffeln gefressen.


    Du kennst mich überhaupt nicht, was ich hier darstelle ist allenfalls ein ganz kleiner Ausschnitt meiner Anlagestrategie und meiner "Denke". Und in einem Telefon-Forum formuliere ich meine Thesen eben provokant.


    Ich erwarte im Übrigen überhaupt keine Inflation, wieso auch? Wir werden eine massive Deflation erleben, weil die ganzen Schulden/Kredite nicht mehr zurückgezahlt werden -> Siehe Griechenland, siehe Spanien (Private mit ihren Immoschulden).


    Die EZB druckt ja in dem Sinne überhaupt kein neues Geld, wie es der Maxi auf der Straße immer so herplappert, sie rollt nur alte (faule) Kredite und überträgt die Ausfallrisiken z.T. auf den Steuerzahler.


    Eine Rückkehr zur DM favorisiere ich nicht und will ich auch gar nicht. Ich will einen stabilen Euro mit ehrlichen Ländern, die ihre Hausaufgaben machen und solide haushalten.


    Und Deutschland hat angeblich so vom Euro profitiert:


    Haben wir das wirklich? Oder haben wir jetzt ein Target2 Kontostand von 500 Mrd., dieser wird uns leider nur nie ausgezahlt werden? Weil die Gegenposition - die diesen Stand ausgleichen müsste - Notenbanken von Pleitestaaten sind.