Bei der aktuellen Flüchtlingswelle seit 2015 ist ja das eine Problem die Kulturferne, und das andere Problem der enorm hohe Anteil von 16-30 jährigen Männern.
Es gibt keine Flüchtlingswelle SEIT 2015, es gab welche 2015/2016 sowie 2022. Erstere vor allem getrieben durch den syrischen Bürgerkrieg und letztere durch den Krieg Russlands gegen die Ukraine.
https://www.bpb.de/themen/migr…suchenden-in-deutschland/
Und die gut 200 bzw. 300 Tsd Asylbewerber 2022 bzw. 2023 sind nur gut halb so viele wie die etwa 1,1 Millionen ukrainische Kriegsflüchtlinge, die größtenteils innerhalb eines Jahres nach Deutschland kamen- und die Kommunen völlig überlastet haben.
Der große Anteil an muslimischen Flüchtlingen (Bosnien) war auch nicht ‚kulturnah‘ (was auch immer das bedeuten soll).
Btw: die 0-15 jährigen Flüchtlinge/Asylbewerber machen meist die größte Gruppe aus und sind nahe 50% männlich/weiblich.
Arbeitslosigkeit war natürlich ein Problem, aber wenn man es geschafft hat einen Job zu bekommen war das dann wenigstens auch ein wirklicher Aufstieg. Aber auch wenn man Pech hatte, Arbeitslos wurde, und nach dem Arbeitlosengeld in die Arbeitslosenhilfe die es damals noch gab gerutscht ist, hatte man damals selbst mit Arbeitslosenhilfe mehr Kaufkraft als wie wenn man heute für so 13€ ... 13,50€ in Vollzeit beschäftigt ist.
Arbeitlosenhilfe zahlte 53 bzw 57% deines vorherigen Nettoeinkommens. Das hat dir nur mehr als Sozialhilfe gebracht, wenn du zuvor gut verdient hast.
Und verändert hat sich bei der Kaufkraft vorallem was du fürs Geld bekommen kannst. Z.b. weiße Ware (Waschmaschine, Herd, Kühlschrank etc) und Haushaltskleingeräte kosten heute maximal (wenn nicht weniger) so viel wie vor 25 Jahren. Die alte Miele Waschmaschine meiner Mutter kostete vor 25 Jahre um 1200€, die neue Bosch/Siemens knapp unter 800€ (eine gute Miele kostet immer noch ähnlich viel). Für die Grundgebühr eines Festnetzanschlusses (ohne ein einziges Gespräch) aus den 90ern bekommst du heute einen Mobilvertrag (Prepaid/Postpaid) inklusive Sprachflat und reichlich Internetzugang.
Und bei einem Vollzeitjob mit 13€/Stunde (knapp über Mindestlohn- den gab es in den 90ern nicht) hat man als Single mindestens 911€ netto nach Abzug von Miete und Heizkosten (Untergrenze Aufstocker Bürgergeld). Reich wird/ist man da nicht, aber das dürfte kaufkräftiger sein als mit Niedriglohn in den 90ern.