Beiträge von kues

    Gestern bin ich einen Mercedes eVito in der Stadt gefahren. Sehr angenehm im Vergleich zu meinen Erinnerungen an irgendwas aus der Diesel Sprinter Klasse von vor 6 Jahren. Butterweiches anfahren und ordentlich Zug beim Beschleunigen an der Ampel. Nur beim vom Gas gehen fand ich die Bremswirkung/Rekuperation etwas stark- keine Ahnung, ob es vielleicht irgendwo Einstellmöglichkeiten gibt. Und dazu die modernen Annehmlichkeiten wie Rückfahrkamera und Abstandswarner machen das Rangieren/Einparken zu einer recht entspannten Übung.

    Wenn bei einem passivenergiehaus aber keine Kosten entstehen....,was willst du dann verbrauchsmässig anteilig verteilen ?


    Verteilt werden können nur sie höheren Baukosten.....über eine entsprechend höhere Qm.Bruttomiete.....und am Ende kommt eine komplettmiete ohne weitere Nebenkosten heraus.

    Wenn keine Kosten anfallen, sind halt keine Kosten zu verteilen- das ist nun aber keine besonders überraschende Erkenntnis.

    Aber auch in einem Passivenergiehaus wird Verbrauch anfallen: z.B. Stromverbrauch für Haushaltselektronik/-geräte etc und im bitterkalten Winter wird vermutlich auch mal Energie zugeführt werden müssen (Wärmepumpe, Stromdirektheizung oder was auch immer). Und auch für PV-, Lüftungs- oder Warmwasseranlage fallen in der Regel jährlich Wartungskosten an, die grundsätzlich umlagefähig wären…

    Hotelzimmer fallen nun mal auch nicht unter die besonderen Mietrechtsvorschriften für Wohnraum (so ich recht sehe BGB §549-577a). Und auch innerhalb dessen gibt es ja Ausnahmen und Besonderheiten- z.B. Studentenwohnheime, Gemeinschaftsunterkünfte etc pp.


    Und die Betriebskostenverordnung bezieht sich eben auf dieses Wohnraummietrecht. Dort §2, Punkt 15 findet sich, was nach dem 30.06.24 eben nicht mehr als Betriebskosten umgelegt werden darf.


    Und ja -ohne nun Jurist oder Experte im Mietrecht zu sein- offensichtlich verhindern einige Gesetze, Verordnungen und/oder gängige Rechtsprechung ‚Komplettmieten’ mindestens teilweise- z.B. die Heizkostenverordnung führt zwingend dazu, dass Heizkosten (teilweise) verbrauchsabhängig abgerechnet werden müssen.

    Unbürokratische Lösung mit dem Ergebnis, das sich nichts ändert. Genau das wollte der Gesetzgeber eigentlich verhindern. "Vodaphone" freut sich, dass die Einnahmen weiter fließen, egal ob der einzelne Mieter den Anschluss möchte oder nicht.


    Ob das rechtmäßig ist, müssen Juristen beurteilen. Wäre es z.B. rechtmäßig, wenn der Verein beschlösse, die Heizkosten für alle Mieter zu übernehmen?

    Heizkosten sind allerdings verbrauchsabhängig und müssen entsprechend idR zumindest teilweise verbrauchsabhängig abgerechnet werden. Kabelkosten sind hingegen unabhängig vom Verbrauch/Nutzung, genauso wie Herd/Küche, Badewanne, 2-oder 3-fach verglaste Fenster (wobei diese Kosten natürlich idR nicht monatlich anfallen, aber auf die durchschnittliche Nutzungsdauer kalkuliert werden). Und wenn sie nicht mehr als Betriebs-/Nebenkosten abgerechnet werden (können), können insbesondere keine Erhöhungen mehr umgelegt werden- nur das hat der Gesetzgeber letztlich unterbunden bzw neu geregelt.

    Wie der Vermieter die Grund-/Kaltmiete kalkuliert bzw. kalkulieren darf, hat eben direkt nichts mit den umlegbaren Betriebskosten zu tun.


    In Deutschand haben zwar fast Alle (Ausnahmen wie naive Selbstständige gibt es durchaus auch) eine Krankenversicherung. Aber was nutzt das, wenn man bei Fachärzten in sovielen Fachrichtungen kaum Termine bekommen kann. Wenn man fünf Dermatologen in halbwegs zumutbarer Entfernung anruft, drei sagen das sie nur Bestandskunden anbieten, und die anderen zwei dann Termine in 5 bzw. 8 Monaten vergeben, dann bleibt am Ende auch nur noch der Griff zur Tiermedizin.

    Und ich dachte seit ein paar Jahren (2009?) gibt es Krankenversicherungspflicht in Deutschland: https://www.verbraucherzentral…nversichert-was-tun-10459

    Im Zweifel hilft auch ein Hausarzt weiter. Und wenn er wirklich nicht mehr weiter helfen kann, dann gibt es eine Überweisung an den Facharzt plus ggf. Druck durch den Hausarzt, dass zeitnah eine Behandlung/Untersuchung erfolgen muss. Selbstmedikation verschreibungspflichtiger Medikamente braucht es in D wirklich nicht.

    Selbst außerhalb des Krankenversicherungen gibt es erfreulicherweise Angebote, ein Beispiel aus Nürnberg: https://www.caritas-nuernberg.…ambulanz-franz-von-assisi

    Das sehe ich auch skeptisch, und für Eigenanbau habe ich nicht die Nerven und Geduld. Das Zeug in geeigneten Geschäften (Apotheken?) anzubieten wäre wohl zu einfach gewesen. Typisch deutsche Lösung. Warum einfach wenn es auch kompliziert geht?

    Soweit ich verstanden habe wird/wurde diese Lösung durch europäisches Recht bzw. die EU Kommission zumindest teilweise blockiert.

    https://www.gleisslutz.com/de/…zur-cannabislegalisierung

    Ich kenne auch Eigenheim Besitzer die sich aufgrund der Kosten gegen eine Dachanlage und für ein BKW entschieden haben. Da sehen sie die zeitnahe Amortisation.

    Insbesondere wenn man das BKW auch noch selbst z.B. in den Garten stellen oder auf das Garagen-/Schuppendach schrauben kann.

    Wenn bis Jahresende eine Million zusätzlicher E-Autos ans Stromnetz gehen, gehen nicht gleichzeitig neue Windräder ans Netz, sondern die Kohlekraftwerke fahren ihre Leistung hoch.

    Kommt drauf an, wann die E-Autos überwiegend geladen werden. Zumindest teilweise kann mit erneuerbarem Überschussstrom geladen werden. Den gibt es jetzt schon regelmäßig im Sommerhalbjahr am Mittag (PV) und im Winterhalbjahr meist nachts und am Wochenende (Wind).

    Btw: Wie war noch der Strombedarf der Benzin/Dieselraffinerien in D pro Liter Sprit? - etwa 1,5 bis 1,6 kWh…

    https://www.springerprofession…lektromobilitaet/16673694