Beiträge von SoerenK1312070

    Das eigentliche Problem bei Telefónica/o2 ist heute nicht mehr in erster Linie die reine Netzabdeckung oder die Anzahl der Standorte. Vielmehr geht es um die Qualität und Konsequenz des Ausbaus.


    An vielen Standorten werden zwar neue Frequenzen aktiviert oder zusätzliche Technik installiert, gleichzeitig bleiben aber bestehende Antennen oder die Funkplanung oft unverändert. Dadurch verbessert sich zwar die technische Ausstattung auf dem Papier, der tatsächliche Nutzen für den Kunden fällt jedoch häufig geringer aus als erwartet.


    Auffällig ist außerdem, wie unterschiedlich das Netz regional wahrgenommen wird. In einigen Städten und Ballungsräumen wird das o2-Netz ausdrücklich gelobt und bietet hohe Datenraten sowie eine stabile Versorgung. In anderen Regionen gibt es dagegen weiterhin Standorte mit geringer Kapazität, schwacher Gebäudeversorgung oder spürbaren Leistungseinbrüchen zu Stoßzeiten.


    Ein weiterer Punkt, der in der Diskussion immer wieder sichtbar wird, ist die Anbindung der Mobilfunkstandorte. Dass Telefónica vielerorts auf Richtfunk setzt, ist aus wirtschaftlicher und zeitlicher Sicht durchaus nachvollziehbar und kann eine sinnvolle Übergangslösung sein. Langfristig löst dies das Problem jedoch nicht. Mit steigenden Datenraten, zunehmender 5G-Nutzung und künftig auch 5G-Advanced steigen die Anforderungen an die Standortanbindung erheblich. Die Funktechnik kann ihr Potenzial nur dann vollständig ausschöpfen, wenn die Standorte leistungsfähig angebunden sind. Deshalb halte ich es für entscheidend, die Basisstationen deutlich stärker an Glasfaser anzubinden.


    Erst mit einer flächendeckenden Glasfaseranbindung lassen sich die möglichen Kapazitäten und Datendurchsätze dauerhaft und zuverlässig bereitstellen.

    Lass uns doch noch einmal auf das eigentliche Thema zurückkommen. Ich halte die diskutierten Punkte keineswegs für unsinnig – gerade die Frage, wohin sich Festnetz und Mobilfunk im Enterprise-Umfeld entwickeln, ist aus meiner Sicht hochinteressant.


    Spannend finde ich beispielsweise den aktuellen Schritt von O2 Business bei Deichmann. Offensichtlich verfolgt Telefónica derzeit gezielt den Einzelhandel und konnte mit Deichmann einen der größten Filialisten Europas als Kunden gewinnen. Dabei geht es nicht nur um Mobilfunk, sondern um die Vernetzung der gesamten Filialinfrastruktur – inklusive SD-WAN, zentralem Management und der Grundlage für digitale Anwendungen in den Filialen.


    Das zeigt aus meiner Sicht, dass O2 Business heute deutlich mehr als klassische Mobilfunktarife anbietet. Gerade für Unternehmen mit vielen Standorten scheinen sie ein interessantes Gesamtpaket aus Mobilfunk, Festnetz, Standortvernetzung und Managed Services geschnürt zu haben. Ich bin gespannt, ob sie diese Strategie künftig auch auf weitere Handelsketten und Filialunternehmen ausrollen.

    Im Grundsatz läuft der Traffic im AS3320 zusammen. Ob Du nun mit Mobilfunk, DSL, VDSL, Glasfaser über die Telekom online bist, ist am Ende nur die Technologie, wie Du connectet bist. Du landest vom Routing her auf den Core-Routern des AS3320 und somit wieder in der Problematik des Routings- bzw. der Peeringsanbindungen. Leider hilft da nur der VPN oder wie der Chef der Telekom sagt, wechseln Sie den Anbieter.

    https://www.connect-profession…orderung-mehr-404777.html


    Aktuell scheint deutliche Bewegung in die Sache zu kommen. Man geht wohl bei der Telekom von der Haltung weg und versucht jetzt doch mit größeren Tech-Anbietern eine Lösung zu finden.

    Im Grundsatz läuft der Traffic im AS3320 zusammen. Ob Du nun mit Mobilfunk, DSL, VDSL, Glasfaser über die Telekom online bist, ist am Ende nur die Technologie, wie Du connectet bist. Du landest vom Routing her auf den Core-Routern des AS3320 und somit wieder in der Problematik des Routings- bzw. der Peeringsanbindungen. Leider hilft da nur der VPN oder wie der Chef der Telekom sagt, wechseln Sie den Anbieter.

    Tipp: Cashback-Portale haben immer wieder Aktionen für u.a. NordVPN oder Surfshark (von derselben Firma), bei denen man 100% auf den Netto-Dollar-Preis zurückbekommt. Rechnerisch bedeutet das, dass man für 24 oder 27 Monate weniger als 20 € zahlt. Das löst das grundlegende Problem natürlich nicht, erleichtert einem aber die Symptombekämpfung zu einem vertretbareren Prei

    Das ist zwar ein guter Hinweis mit dem Cashback, danke dafür – aber ehrlich gesagt geht es mir gar nicht primär um die 90 €.


    Mich stört vielmehr das Grundproblem dahinter: Es kann einfach nicht sein, dass meine normale Internetverbindung offensichtlich irgendwo so schlecht geroutet wird, dass Dienste wie Cloudflare oder generell internationale Ziele kaum vernünftig nutzbar sind – und ein VPN das Ganze dann auf magische Weise sofort fixt.


    Das zeigt ja ziemlich klar, dass nicht meine Leitung an sich das Problem ist, sondern eher Peering, Routing oder Priorisierung beim Anbieter. Und genau das ist eigentlich deren Job.


    Klar, man kann das mit VPN „erschlagen“, und wenn es über Cashback quasi nichts kostet, ist das ein netter Workaround. Aber dauerhaft ist das für mich eher Symptombekämpfung als Lösung.


    Ich werde das auf jeden Fall mal bei der Telekom adressieren – auch wenn ich mir da ehrlich gesagt nicht allzu viel erhoffe.

    Heute ist es mal wieder richtig schlimm. Ich habe mir gerade testweise über NordVPN eine Verbindung aufgebaut – und ich muss ehrlich sagen: Das ist wie eine komplett ausgewechselte Internetverbindung.


    Viele Seiten laden plötzlich superschnell, keine hängenden Requests mehr, einfach flüssig. Ich habe eben auch meine Arlo Cams überprüft (laufen ja über Cloudflare) – vorher hat gefühlt jedes Video gehangen oder ewig geladen. Seit NordVPN aktiv ist: keinerlei Probleme mehr.


    So darf das eigentlich nicht sein. Dass man sich erst mit einem VPN behelfen muss, um eine vernünftige Performance zu bekommen, ist schon ziemlich fragwürdig. Und ganz ehrlich: Dass ich jetzt quasi gezwungen bin, rund 90 € für zwei Jahre extra auszugeben, nur damit das Internet normal funktioniert, finde ich einfach unverschämt.

    Ich habe hierzu gerade auch das Thema gefunden, welches auf der Jahreshauptversammlung der Telekom diskutiert wurde:



    Ich selber nutze auch die Telekom Dienste um ins Internet zu kommen. Muss leider auch klar sagen, dass es leider immer wieder Zeiträume gibt, in denen man gefühlt zu bestimmten Dienste keine ordentliche Verbindung aufbauen kann, da die Übergänge dicht sind. Es nervt mittlerweile schon deutlich mehr, da die Zeiträume häufiger vorkommen und nicht alle Jahre 1-2 mal. Ich denke wir sind aktuell eher bei wochenweise Probleme mit der Verbindung zu bestimmten Diensten.

    Ich habe irgendwann Anfang 1994 meinen ersten Vertrag bei der Telekom gemacht. Diese Rufnummer halte ich bis heute, allerdings ist die Nummer auch bis heute nicht einmal portiert worden. Ich habe zwischendurch immer auch Vodafone genutzt. Hier habe ich noch eine Rufnummer aus den 2000 Jahren, diese habe ich allerdings zwischendurch auch schon mal zu O2 portiert. Mittlerweile nutze ich beide Verträge als Dual-SIM in einem Handy. Früher waren es mal 2 Geräte, bis irgendwann dann mal die Dual-Sim Betrieb im Iphone nutzbar war.

    Grundsätzlich halte ich es für fraglich, Netzbetreiberanzeigen für solche Zwecke zu verwenden. Werbung und die Darstellung von Leistungen sind in Ordnung, wirken hier aber etwas überzogen. Man hat doch gerade wieder den Titel der wertvollsten Marke für sich eingenommen. Für mich kann dort genauso gut wieder Telekom oder auch T D1 stehen.


    Am Ende ist entscheidend, dass das Netz zuverlässig läuft.


    Aber es soll ja bald wieder vorbei sein. :-)