Umgang mit Gedächtnisverlust !?

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    inzwischen ist es eher das Gegenteil. Ich vergesse garnichts mehr.


    hast du das einfach so auf dich zukommen lassen oder dich irgendwie damit auseinander gesetzt ?

  • Zitat

    hast du das einfach so auf dich zukommen lassen oder dich irgendwie damit auseinander gesetzt ?


    Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich erstmal nix gemacht habe. Ich hab mit einem Freund gesprochen, der mir damals riet Gedächtnistrainings zu machen, falls es nicht besser wird.


    ICh hatte auch damals einige aussetzer, sprich mir wurde Schwarz vor Augen und ich bin einfach so umgekippt, obwohl ich gut gegessen hab.


    Nach der Pubertät war es komplett vorbei, hab keine Probleme mehr damit. Dabei bin ich damals viel draußen unterwegs gewesen. Aber ich empfehle dir schon dich wenigstens nicht so viel vor die Kiste zu setzen. Ob du es glaubst oder nicht: Aber Fernsehen gucken macht auf Dauer dumm und einsam. Dumm deswegen weil keine Kommunikation/Konversation mehr stattfindet und man sich nur "berieseln" lässt und einsam, weil man kaum noch Freunde hat, außer sie teilen das "Laster" ;)


    Wie sieht es zur Zeit bei dir aus? Befindest du dich gerade in der Lehre oder bist du Schüler? Hast du zur Zeit Ziele/Perspektiven? Oder überbrückst du gerade irgendetwas? Ich frag deswegen weil zur Zeit einige in meinem Umfeld ähnlich fühlen, weil sie nicht wissen was sie mit sich anfangen sollen.

  • Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772


    Edit:
    Das ist zwar absolut nicht mein Fachgebiet, aber soviel ich mitbekommen habe, geht es bei ADS - wie der Name schon sagt - um Aufmerksamkeitsdefizite. Also Zappeligkeit, Konzentrationsschwächen, einem zu viel an Antrieb usw. mit (zu) viel Agitation.


    Nicht unbedingt. Es gibt körperliche Symptome, wie die von dir beschriebenen, aber eben auch nur rein psychische, bzw. die körperlichen Symptome stark abgeschwächt. Daher kann es auch oft ein Problem sein ADS zu diagnostizieren.

  • Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    Nicht unbedingt. Es gibt körperliche Symptome, wie die von dir beschriebenen, aber eben auch nur rein psychische, bzw. die körperlichen Symptome stark abgeschwächt. Daher kann es auch oft ein Problem sein ADS zu diagnostizieren.


    Es gibt überhaupt keine harten ADS - Kriterien. Das ist ne Ausschlußdiagnose. Das ist meiner Meinung nach eine absolute Modekrankheit von Eltern, die es nicht schaffen ihr Kind in den Griff zu bekommen. Sicherlich gibt es wohl das Krankheitsbild, allerdings nicht in dem Maße, wie es z.B. in den USA vorkommt. Es kann ja nicht sein, daß in manchen Klassen 80% der Kinder Ritalin in sich rein schieben. Auch eine einfache Methode sein Kind zu erziehen.

  • Nokiafreak: Gehe unbedingt nochmal zum Arzt! Und zwar erst mal zum Hausarzt/Allgemeinmediziner. Wenn du dem das so schilderst, wie du es hier im Thread getan hast, wird er dich erstmal gründlich checken (Blutbild, EKG usw.). Wenn es nichts physisches ist, er dir also nicht helfen kann, wird er dich zum Psychologen schicken, denn das, was du so schreibst ist für einen 17-jährigen alles andere als normal. Lass dich behandeln!



    Brazzo

    FCB forever No. 1


    "Ein freundliches Wort kostet nichts und ist doch das schönste Geschenk." [Daphne du Maurier (1907 - 89), engl. Schriftstellerin]


    Geht der Reichtum der Welt zu Grunde, dann stirbt die ROLEX zuletzt.

  • Blutbild, EKG und so ist alles ok! Sogar gute Werte, immerhin.


    Hab mich vor ca. 6 Monaten diesbezügl. schonmal untersuchen lassen ! Sogar in einer relativ kleinen Zeitspanne von 1-3 Monaten 2x glaube ich.


    Auf Blutabnahme kann ich echt verzichten.


    Das erste mal hat mit die Sprechstundenhilfe das Ding einfach so in den Arm gerammt und nach einer Vene gestochert - heute hab ich immernoch genug von Spritzen :D

  • Ist ADS inzwischen eigentlich im DSM drinne? Im ICD-10 bestimmt nicht... Naja, vermutlich sind se da grad am einarbeiten für die nächste Version. Wie gesagt, ist nicht meine Baustelle, ich vertreib mir meine Arbeit mit den anderen Verrückten ;)


    Und dass der Hausarzt einen gleich zum Psychologen weiterschickt ist zwar wünschenswert, passiert aber leider noch viel zu selten. Abgesehen davon braucht man inzwischen ja auch kein Überweisungsschein mehr und kann zu niedergelassenen Psychotherapeuten direkt hingehen. Adressen gibt es z.B. bei der KV oder bei den Krankenkassen. Also nix wie hin, wenn der Leidensdruck schon so hoch ist und wir uns auf TT für Dich die Köppe zerbrechen ;)



    OT Merlin: was machst Du eigentlich beruflich - so ein (mindestens) bisserl Ahnung hast Du ja offensichtlich auch :)

    Q: I've always tried to teach you two things. First, never let them see you bleed.
    Bond: And the second?
    Q: Always have an escape plan...

  • Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    kann zu niedergelassenen PTs direkt hingehen


    Was sind niedergelassene PTs?

    "Technisch sind wir Übermenschen; moralisch sind wir noch nicht einmal Menschen." Aldous Huxley

  • Es gibt (ich bin da auch kein Fachmann, sondern quasi "Angehöriger") schon eine standardisierte Norm nach der ADS diagnostiziert wird oder eben nicht. Das heisst, es wird nicht einfach mal aus Spaß festgestellt. Da es aber tatsächlich zu weiten Teilen via Ausschlußprinzip läuft und die Symptome durchaus auch auf andere Krankheitsbilder zutreffen, ist die Diagnose nicht ganz leicht zu stellen.


    Es gibt ADHS (das Zappelphilipp-Syndrom), das wohl wirklich sehr "in Mode" ist, und es gibt ADS, bei dem die Menschen tendenziell antriebslos und verträumt sind usw. Das gibt es auch bei Erwachsenen und ich kann aus eigener Erfahrung reden, daß die von Nokiafreak angesprochenen Symptome schon auch auf ADS hindeuten könnten, wobei die Diagnose natürlich einem Arzt vorbehalten sein sollte um den Begriff ADS nicht noch weiter zu mißbrauchen ;)

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