ZitatOriginal geschrieben von Marko
Denn das erste, was zu Boden fallen würde, wären die gnadenlos überzogenen IC-Gebühren - damit schreien die NBs ja im Prinzip nur nach Regulierung!
Soweit ich weiß ist die EU da aber bereits dran.
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ZitatOriginal geschrieben von Marko
Denn das erste, was zu Boden fallen würde, wären die gnadenlos überzogenen IC-Gebühren - damit schreien die NBs ja im Prinzip nur nach Regulierung!
Soweit ich weiß ist die EU da aber bereits dran.
ZitatOriginal geschrieben von ganymed
Soweit ich weiß ist die EU da aber bereits dran.
Dann wird Dtl. demnächst ein Traumland für das mobile Telefonieren. Hoffentlich erfüllt sich der Traum bald. Es hat doch etwas Gutes in der EU zu sein. klimajacke
Dann müsste die EU den Mobilfunkmarkt der Regulierung unterwerfen. Solange das nicht der Fall ist, können die von der RegTP nunmal nichts machen. Da kann die EU an den IC-Gebühren "arbeiten" wie sie will.
Soviel ich weiß geht es bei den bisherigen Ermittlungen sowieso nur darum, dass die dt. Anbieter zu hohe Roamingkosten veranschlagen. Das betrifft allerdings die ausländischen Kunden, die bei uns roamen und nicht unsere ICs zwischen den Netzen.
Solange keiner die Befugnisse der Regulierungsbehörde auf den Mobilfunkmarkt ausweitet, wird nichts geschehen. Aber vielleicht arbeiten sie ja mal daran; das würde allerdings für alle EU-Staaten gelten, und in den meisten gibt es dafür offenbar keinen Bedarf (man blicke auf den funktionierendem "Markt" in Österreich).
ZitatOriginal geschrieben von Marko
Dann müsste die EU den Mobilfunkmarkt der Regulierung unterwerfen. Solange das nicht der Fall ist, können die von der RegTP nunmal nichts machen. Da kann die EU an den IC-Gebühren "arbeiten" wie sie will.
Genau. Und hier kommt unter Umständen eine juristische Spitzfindigkeit zu tragen.
Versuche es mal zu erläutern:
Regulieren dar man sicher nur auf einem Markt mit Monopol.
Wenn man aber davon ausgeht, dass Netzbetreiber X ein Monopol
für Gespräche "Fremdnetze --> Mobilnetz X" hat, dann dürfte man auch in diesem Teilbereich regulieren.
Für die Durchstellung ins eigene Netz hat wohl jeder Anbieter sein eigenes Monopol, da zu 100% die Gespräche über ihn selbst durchgestellt werden müssen.
Tele2 steigt in den deutschen Mobilfunkmarkt ein
Auszug aus der FAZ von faz.de:
06. Oktober 2004 Die schwedische Telefongesellschaft Tele2 steht kurz vor dem Eintritt auf den deutschen Mobilfunkmarkt. Nach Angaben von Lars-Johan Jarnheimer, dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens, verhandelt Tele2 derzeit mit deutschen Mobilfunkbetreibern über eine Kooperation.
Der Artikel geht noch weiter, nachzulesen auf http://www.faz.de
Das Problem bei Kooperationen ist nur, das die Preise nicht wirklich günstiger werden, da sie die Minuten ja auch irgendwo einkaufen müssen. Und kein NB wird wohl die Minuten so günstig verkaufen, das ihm ein Reseller Konkurrenz sein könnte.
Ganz genau. Was da nun wirklich rauskommt, wird sich zeigen. Dass E+ einen Kooperationspartner gebrauchen kann, ist aber auch klar. Immerhin gehen die ganzen damals eingeplanten Mobilcom-Kunden ja nun flöten.
ZitatAlles anzeigenDienstag, den 05.10.04 18:32
uboot.com will mit Jugend-Mobilfunktarif auftauchen
Eine der größten europäischen Jugend-Communities, uboot.com, plant in Deutschland mit speziell auf die Zielgruppe ausgerichteten Mobilfunktarifen an den Start zu gehen. Als Partner wurde hierfür der Düsseldorfer Mobilfunker E-Plus gewonnen.
2005 kommen Laufzeitverträge
Konkrete Details mochte uboot.com auf Anfrage von onlinekosten.de heute zwar noch nicht nennen, fest steht aber schon jetzt, dass ein spezieller Messaging-Tarif auf Prepaid-Basis erhältlich sein soll. Marketing und Vertrieb des Angebotes sollen komplett über uboot.com laufen, heißt es. Das Signal zum Auftauchen soll voraussichtlich im vierten Quartal dieses Jahres gegeben werden. Im ersten Quartal 2005 gehen uboot.com und E-Plus dann noch einen Schritt weiter. Dann sollen auch entsprechende Laufzeitverträge angeboten werden.
Als Jugendmarke setzt uboot.com ganz bewusst auf die Nische der jungen und internetaffinen Handynutzer. "Zu dieser Zielgruppe haben wir sowohl von den Services als auch von der Marketingansprache einen viel authentischeren Zugang, als Generalisten es naturgemäß haben können", so Thomas Lang, Geschäftsführer von uboot.com. "Innerhalb dieser Nische wollen wir zeitnah eine bedeutende Rolle am Markt übernehmen."
Ziel: Nutzerzahlen steigern
Das Ziel der Kampagne ist klar definiert: Durch das neue Angebot wolle man noch mehr Traffic auf das Portal leiten und dadurch stärker wachsen. Schon heute zählt die Community circa sechs Millionen Nutzer. Allein 3,6 Millionen kommen aus Deutschland.
Quelle: uboot.com
Hayo Lücke
Quelle: http://www.onlinekosten.de
Noch ´ne recht aktuelle Meldung zum Thema...
Ich habe mich schon gewundert, das die hier noch nirgends diskutiert wird.
Meiner Meinung nach wird wohl erst Bewegung in die Mobilfunknutzungspreise, wenn die zwei kleinen Netzbetreiber ihre freien Kapazitäten an solche Unternehmen wie Tchibo, Tele2 und eben uboot.com verkaufen.
Für die wird es IMO allerdings schwer, wenn sie keine vorhandene Vertriebs-Infrastuktur haben, so wie es z.B. bei Tchibo der Fall ist. Das hat man ja im Falle von Quam gesehen. Tchibo musste keine neuen Geschäfte eröffnen und sicher nicht viel Personal einstellen. Die machen das halt so nebenbei.
Bei Tele2 kann ich es mit momentan nicht so richtig vorstellen und uboot.com würde bestimmt nur übers WWW verkaufen und supporten.
Tele2 steigt ins Mobilfunk Geschäft ein !
Mal wieder fraglich ob sich das Tele2 diesmal schaft zumal Tele2 schon damals wo sie den Vertrag mit o2 geschlossen haben keine eigene Vorwahl bekommen haben daher ist jetzt mir fraglich ob sie eine bekommen wenn sie das
E-Plus netz als Untermieter nutzen wollen.
Man sieht es zbs an Tchibo die auch keine Eigene Vorwahl bekommen haben .
MfG.: Alexander
Tele2 wird aber versuchen als MVNO auf den Markt zu gehen, wohingegen Tchibo nichts dergleichen ist. Daher auch keine eigene Rufnummer.
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