Heute hat mich eine Mülltonne geblitzt !

  • hallo sunny,


    wenn die "rechnung" kommt einfach mal einspruch erheben. diese mülltonnenblitzer sind illegal. radarfallen müssen gut sichtbar sein, selbst wenn dort ein tarnnetz drüber gestülpt wird ist es rechtswiedrig... gab deshalb auch mal die überlegungen das alle festen starrenkästen in neonorange lackiert werden sollen. radarfallen sollen in erster linie abschrecken und ermahnen, werden diese aber absichtlich zugebaut oder versteckt ist es nicht rechtens. weis nicht wer neulich den bericht im tv gesehen hat (glaub zdf), da haben einige polizisten stellung zu zielvorgaben... ähnlich wie bei drückerkolonnen. die blitzpolizisten müssen eine bestimmte menge an rasern ertappen sonst müssen sie um ihre stelle fürchten. da merkt man schon das dies nur noch abzocke ist um die stadtkassen zu füllen...

    Mitglied NR. 17 im S///-Lampenbesitzer-Club

  • Naja, sowas kann man ja im Technikunterricht auf jeder Anständigen Realschule bauen, wenn man begabt ist... :rolleyes:


    Matze: In der Ortschaft 80 km/h zu fahren ist sparsamer als 50km/h und diese dummen 30er Zonen sind eh Sprifresser für den gemeinen 50km/h@5.Gang-fahrer, da man da runterschalten muss ;)

  • Das muss ja nicht unbedingt, wie oben schon erwähnt, die Arbeit eines gelangweilten Rentners sein - mittlerweile blitzen hier in unserer Gegend auch schon einige private Dienstleister, die damit wohl die Polizei entlasten wollen / dürfen. Hier haben die meist diese Laserpistolen oder kleine Dreibeine zwischen parkenden Autos stehen - von blitzenden Mülltonnen habe ich zum Glück hier noch nichts gehört :D . Aber wer weiß, auf was für kuriose Ideen die sonst noch kommen...


    Radarfallen müssen dürfen nicht versteckt oder getarnt werden? Gilt auch eine Radarfalle in einem Gebüsch als getarnt? War also jene Radarfalle, die mich letztens aus der A61 erwischt hat, eine getarnte und somit illegale Falle? Fragen über Fragen, die mir ein Stück Hoffnung wiedergeben :D .

    I think I speak for all women capable of reproduction when I say... no.
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  • Da lobe ich mir doch die englischen Radaranlagen, denn von Radarfalle kann man hier wirklich nicht reden. Auf einer Schnellstrasse wurden 3 Radarfallen Meilen vorher erstmal mit einem Schild angekündigt, dann kam kurz vorgher eine Tafel mit auswechselbaren Zahlen auf der mitgeteilt wurde wieviele Autofahrer letzten Monat erwischt wurden und dann kam das: :D



    m@rtin

  • Zitat

    Original geschrieben von m@rtin
    dann kam kurz vorgher eine Tafel mit auswechselbaren Zahlen auf der mitgeteilt wurde wieviele Autofahrer letzten Monat erwischt wurden und dann kam das: :D


    Und wer dann noch geblitzt wird, der müsste ausgepeitscht werden ;) :D

  • Ähnlich ist es in Belgien. Dort wird man auch früh genug gewarnt das eine Radarfalle folgt. Also wenn das nichts ist :top:

  • Hier wird man nur an den Stellen vor Radarfallen gewarnt, an denen eh keine mehr steht oder einmal in 10 Jahren eine mal temporär hinkommt :rolleyes: .


    Mittlerweile exisiteren ja richtige wortwörtliche Fallen an einigen Stellen: da gibt es in Koblenz die Europabrücke - dort sollte man 70 fahren, weil man sonst von der Anlage erwischt wird. Die Anlage ist auch gut erkennbar, weswegen viele Leute abbremsen und dahinter wieder Gas geben. Was jene Leute nicht wissen ist, dass dahinter eine 50er Zone anschließt, die mittels einer beweglichen (deckt immer 2 Fahrtrichtungen ab) Radarfalle überwacht wird - die rauschen da richtig rein. Wenn man besonders viel Pech hat, wartet vor der Brücke noch ein mobiles Radarkommando - also man hat innerhalb einer Strecke von einem knappen Kilomenter eine recht gute Chance, bis zu dreimal erwischt zu werden.


    Was die Warnungen vor diesen Fallen bezwecken, müsste man mal untersuchen - mich würde es interessieren ob damit eher an die Vernunft appelliert (und die Grünen nicht als schwarze Peter dastehen) oder ob dadurch eine gewisse Narrenfreiheit zum Rasen geschaffen wird, indem man nur an kontrollierten Strecken angemessen fährt.

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  • Ob es nun legal ist, einen Blitzer zu verstecken oder nicht, kann ich nicht sagen. Aber mal ein Tipp am Rande: Wenn wirklich niemand in der Nähe war, kann es gut sein, dass das Blitzergebnis unwirksam ist.


    Erhebe Widerspruch gegen den Bescheid und lasse dich darüber aufklären, um welches Blitzgerät es sich handelte. Danach auf jeden Fall die Betriebsanleitung für dieses Gerät besorgen. Der Hintergrund dazu ist nämlich, dass bei den allermeisten Geräten nur eine ständig überwachte Messung auch gülig ist. Wenn niemand da war zum Überwachen ist die Messung also (falls in der Betriebsanleitung angegeben) ungültig.


    Diese Empfehlung habe ich mal von einem Rewchtsanwalt gehört. Es ging dabei um einen Fall, wo ein Autofahrer aus einem Fahrzeug heraus geblitzt wurde. Als er dann an dem Fahrzeug vorbei fuhr, hat er gesehen, dass der Beamte in dem Auto ein Nickerchen machte. Somit war die Messung dann ungültig und der zu-schnell-Fahrer aus dem Schneider.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark! Volle Kanne, Hoschi.


    PS: CLK sind meine Initialen, haben auch nichts mit dem Auto zu tun. Gruß, Christian!

  • Zitat

    indem man nur an kontrollierten Strecken angemessen fährt.


    Ich denke die Kombination machts. Zum einen wird an Unfallschwerpunkten die Gefahr genommen (durch große Warnschilder + Blitzanlage) und zum anderen könnte dann noch normal auf entsprechenden Strecken geblitzt werden (mobil). so kann sich keiner sicher sein, was wo abgeht.


    Im übrigen frage ich mich, wieso Außerorts bei Tempo 100 (Land- oder Bundesstraße) nie geblitzt wird - hab ich jedenfalls noch nie gesehen. Häufig wird nämlich auch da die geschwindigkeit oft überschritten. Im Nachbarkreis gibt es jede Menge geraden und langezogene breite Straßen. Die haben soweit ich weiß die höchste Todesrate in ganz NRW (IMHO). Liegt bestimmt nicht an den 70er oder 50er Zonen :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von CLK
    Aber mal ein Tipp am Rande: Wenn wirklich niemand in der Nähe war, kann es gut sein, dass das Blitzergebnis unwirksam ist.


    Sehr gut sogar, denn jedes Schulkind hätte die Tonne ja verrücken können. Damit wären dann alle Fotos für den Mülleimer, die Dinger müssen ja in einem bestimmten Winkel ausgerichtet sein...

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