Internetanschluss im Ferienhaus anbieten- wie Abrechnung regeln?

  • Hi!


    Habe da ein etwas komplizierteres Problem:


    meine Schwiegereltern in spe haben eine kleine Ferienwohnung.
    Dort verfügen sie über einen Telefonanschluss.
    Zwecks einfacherer Abrechnung kann man nur über die Telekom telefonieren und es hängt ein Einheitenzähler dran.
    Bei Abreise kann die Verwalterin dann einfach den Zähler ablesen und die Gäste zahlen die Rechnung. Alle Sondernummern sind gesperrt.
    Was nicht gesperrt ist, sind 0800er Nummern.
    Mein Schwiegervater i.s. surft dort also über Komtel.
    Da er recht glücklich ist, dort mal kurz ins Netz zu können um Mails zu lesen und er in anderen Ferienwohnungen einen Netzzugang vermisst hat, möchte er seinen Gästen gerne einen Zugang anbieten.
    Außerdem bietet das in der Gegend sonst keine Ferienwohnung. Es wäre also für manche Gäste schon sehr attraktiv.


    Nun könnte er ja den Gästen seinen Komtel Account zur Verfügung stellen.
    Nur hat er dann das Problem der Abrechnung. Er müsste das hinterher in Rechnung stellen und es wäre nicht ganz so easy, die Leute hinterher dann nochmal zu kriegen. Außerdem müssten sie mit seinem Account surfen und könnten damit "Schindluder" treiben.
    Man weiß ja nie, und er möchte da auf Nummer Sicher gehen.


    Hat jemand eine Idee, wie man mit einem realtiv "neutralen" Account (wie bei Internet by call) surfen könnte und die Rechnungsfrage einfach zu regeln ist und das Ganze dann auch noch über die Telekom und ohne großen finanziellen Aufwand ?



    Danke im voraus. :)

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • wie wäre es mit einem zugangsanbieter, welcher eine sehr zeitnahe gebührenübersicht anbietet.


    ich weiß nur, daß z.b. t-online da serh hinterher hinkt, aber es gibt bestimmt auch anbieter, die sofort jede verbindung protokollieren und abrufen lassen.


    kenn vielleicht jemand hier solch einen anbieter?


    mik603

  • Hi,


    was ist mit so einer Zugangssoftware wie sie auch Internetcafes verwenden? Da hättest Du dann die versufte Zeit und kannst auch ne Rechnung erstellen, indem Du zb. eine Pauschale/ Stunde nimmst. Wir haben hier ein Internetcafe, wo man 1 Stunde kauft und die Zeit innerhalb von 30 Tagen mit Unterbrechung absurfen kann. Finde ich eine sehr Faire Lösung, nicht so wie üblich 30 oder 60 min die dann verfallen wenn man sie nicht braucht.


    Ich habe mal was gekhört, daß es in Verbindung mit Kindersicherung Programme gibt, wo man die Zeit, die das Kind surfen darf einstellen kann und wieviel Zeit versurft wurden. Alles in Verbindung mit Passwortabfrage und man kann da zb. auch Seiten sperren die nicht angsurft werden können. Wäre warscheinlich die billigste Lösung.


    Was den Account betrifft kann man ja anhand der erstellten Rechnungen nachvollziehen welcher Gast wann im Netz war, falls es da mal zu Mißbrauch oder ähnlichen kommen sollte.

    Gruß
    berlibaerchen

  • Wie wärs, mit einem Anbieter zusammenzuarbeiten, der mit Prepaid-Karten den Internet-Zugang über 0800 ermöglicht. Dann könnte man einfach bei der Wohnungsübergabe die verbrauchten oder angefangenen Karten abrechnen.


    Oder aber einfach eine Flatrate (entweder über AOL oder bei DSL über die Telekom/T-Online) oder aber man installiert einen Router (entweder DSL oder ISDN, sicher gibts aber auch analog-Router). Dann werden díe Zugangsdaten (z.B. für T-Online) im Router gespeichert und man hat keinen Zugriff darauf. Der Mieter steckt dann einfach den Netzwerkstecker in den Router ein und surft und am Ende liest man entweder über die Routersoftware oder über die online-Verbindungsdaten des Providers die genutzte Zeit ab.


    Außerdem könnte man auch einen Timer einbauen, der auf Knopfdruck per Relais eine TAE-Dose freischaltet, so das man surfen kann. Während die TAE-Dose aktiviert ist, läuft der Timer. Wenn man dann eine spezielle Einwahlnummer (z.B. Arcor Internet-by-call) aus der Sperre nimmt, kann der Mieter nur über diese Nummer surfen und anhand des Timer sieht man die verbrauchte Anzahl an Minuten. Problem ist nur, wenn jemand vergisst, nach dem Surfen erneut den Schalter zu drücken. Dann läuft die Uhr weiter und der Mieter möchte am Ende nicht zahlen und verlangt einen Nachweis.
    Man könnte auch unter einem etwas höheren finanziellen Aufwand so eine Lösung mit einem Gerät realisieren, dass einen Münzeinwurf verlangt, bevor die Leitung freigeschaltet wird und diese dann für einen gewissen Zeitraum offen hält. Hierzu könntest Du mal auf http://www.Internet-Automaten.de schauen, da gibt es sicher Münzprüfer und geeignetes Zubehör.

    "Technisch sind wir Übermenschen; moralisch sind wir noch nicht einmal Menschen." Aldous Huxley

  • Die Variante mit dem Router, der den Provider vorgibt, ist m. E. die sicherste.


    Die Frage ist auch noch: Wer stellt die Hardware? Wollt Ihr die Wohnung mit einem PC ausstatten (und Windows jede Woche neu installieren) oder bringen die Gäste ihr eigenes Notebook mit? Bei der zweiten Variante fallen Kontrollen über die installierte Software ja weg.


    Wenn jemand einen Internetfähigen Laptop hat, dann wird er in aller Regel auch bereits einen Internetzugang haben. Im Falle von Arcor oder T-Online könnte er dann mit seinen eigenen Zugangsdaten über fremde Telefonanschlüsse auf eigene Kosten surfen.


    Für die, die einen solchen Zugang nicht haben, fällt mir derzeit nur ein, eine Telefonanlage zu installieren, die einen kompletten Einzelverbindungsnachweis speichert. Die Speicherung der aufgelaufenen Verbindungskosten reicht m. E. nicht, da die nicht besonders zuverlässig arbeitet.


    Aber wie gesagt, ein Router, in dem die Zugangsdaten passwortgeschützt gespeichert sind, und dazu ein Call-by-Call-Provider, der rund um die Uhr denselben Minutenpreis hat, sind da wohl die einfachsten und sichersten Möglichkeiten. Setzen aber einen PC / Notebook mit Netzwerkkarte voraus.

    4 8 15 16 23 42

  • Nein, es soll weder ein PC installiert werden (wer soll den warten und konfigurieren?) noch sollen Netzwerkkarten etc. als Anforderung gestellt werden.
    Surfen über Arcor etc. ist nicht möglich, da solche Nummern gesperrt sind.
    Wie ich geschrieben habe! ;)

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Ich würde evtl. eine kleine TK-Anlage einsetzen, die eine Wahlkontrolle ermöglicht.
    D.h.: 0190, 11, 010 sperren und 110, 112, T-Online und AOL in der TK-Anlage freischalten. T-Online und AOL können nur direkt über die Benutzerdaten mit dem Kunden abrechnen, IMHO.
    Mit T-Online und AOL dürftest Du einen hohen Prozentsatz der Gäste erschlagen haben.


    Die TK-Anlage sollte natürlich in einem für Gäste nicht zugänglichen Raum installiert sein.


    Bei den CbI-Anbietern wird es schwieriger, da der GBi in der Regel nicht übermittelt wird und erst mit der monatl. Rechnung der zu zahlende Betrag zum Vorschein kommt. Hier könnte man evtl. Tagespauschalen einsetzen, da der max. Betrag/Tag überschaubar bleibt. Wird dann auf eine Mischkalkulation mit einem gewissen Risiko für deinen Schwiegerpapi in spe hinauslaufen.
    Dies ist übrigens genau das Problem in vielen Hotels. Dafür gibt es Abrechnungssoftware, die eigene Tarife kreiert - ist aber eine Preisfrage.


    Liegt die Ferienwohnung vielleicht im Wohnhaus deiner Schwiegereltern ?
    Dann würde ich ernsthaft über DSL-Flat nachdenken.


    Bess dehmnäx,
    Carsten

    "Das Problem an Zitaten aus dem Internet ist, daß sie nur schwer überprüfbar sind."


    Konrad Adenauer

  • Der Haken ist nur, daß bei jedem Gast das Paßwort geändert werden muß. Könnte lästig werden. Außerdem besteht die Gefahr, daß der Gast behauptet, der Vermieter hätte diesen Zugang mitbenutzt.


    Halte ich für wenig praktikabel.


    Bess dehmnäx,
    Carsten

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    Konrad Adenauer

  • Eine TK Anlage kostet wieder Geld. ;)
    Das Ideale wäre, wenn es einen Zugang ohne Anmeldung gäbe, der sofort abgerechnet (bzw. berechnet) werden könnte und über einen Gebührenzähler wie beim Telefon laufen würde.
    Aber das gibt es vermutlich nicht.


    Interessant klingt das mit den Prepaidkarten.


    Aber eins hab ich total vergessen: die Gäste müssten dann ja erstmal eine neue DFÜ Verbindung auf ihrem Laptop einrichten. Das erschwert die Sache.


    Vielleicht wäre wirklich das Freischalten von AOL Nummern und T Online Nummern das Beste. Auch wenn er damit nicht alle erreicht. Wenn das auch ohne TK Anlage ginge, wäre das ideal. Dann könnten die Gäste auf ihre eigene Rechnung und ihren eigenen Account surfen. Geht die Rechnung dann wirklich nicht an den Anschlussinhaber sondern an den Accountnutzer?

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

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