Neues CDU Regierungsprogramm

  • Martyn


    Offensichtlich ist Dir leider entgangen, dass nach Deinen sekündlichen Meinungswechsel vom extrem linken, in´s neoliberale Thatcher-Lager, ziemlich niemand mehr ernst nimmt!


    Noch dazu, dass Du es klaglos hinnimmst, dass hier selbst ernannte Oberlehrer Dich reihenweise erst politisch umerziehen wollen, Deine (zum Teil!) korrekten Ansichten als Kinderkram abtun, danach sich auch noch über Deine grammatischen Ausrutscher lustig machen und schließlich und endlich, Du Dich dafür auch noch groß und breit bedankst und dann selbst bei solcher verbaler "Flaturation" landest :

    Zitat

    linkspopulistische Berufsarbeiter


    Das muss und kann man nicht verstehen!




    Was willst Du uns eigentlich die ganze Zeit sagen?????


    Persönlich habe ich den Eindruck, dass Du einfach zu viel Tagesfreizeit hast, außerdem auch ein gewissen Faible für Devotismus.


    Deshalb mein letzter persönlicher Tipp an Dich: wichtig im Leben ist, dass man seinen Grundsätzen treu bleibt!

    Ich bin zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen!

  • Sagen wir es mal so, ich stehe mit meiner sozialliberalen Gesinnung mitten zwischen den Stühlen der zu neoliberal gewordenen FDP auf der einen Seite und der manchmal zu populistischen Linkspartei auf der anderen Seite.


    Viele Ideen der Linkspartei sind sehr gut, wie zum Beispiel die 1400€ Mindestbruttolohn, der die Kaufkraft der Bevölkerung stärken würde, damit die binnennachfrage anhebt, was dann mittelfristig zu einem Wirtschaftswachstum führt. Auch eine Absenkung des Wahlrechts auf 16 Jahre finde ich sehr gut, und erhöht die Möglichkeiten für jugendliche sich aktiv zu beteiligen.


    Andererseits habe ich oft den Eindruck das sich die Linkspartei nur als Vertreter des Proletariats sieht und zu oft pauschal gegen die Wirtschaft wettert ohne den Dialog zu suchen. Ausserdem überzeugt mich die geplante Aussenpolitik der Linkspartei nicht wirklich.


    Aber bei der FDP bleibt eben der Nachgeschmack das dort das soziale Gewissen verlorengegangn ist und nur noch Neoliberalisten verblieben sind.


    Da fragt sich dann eben für welche Seite man sich entscheiden soll.


    BTW: Gab es in der FDP nicht früher mal auch einen linken Flügel.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Viele Ideen der Linkspartei sind sehr gut, wie zum Beispiel die 1400€ Mindestbruttolohn, der die Kaufkraft der Bevölkerung stärken würde, damit die binnennachfrage anhebt, was dann mittelfristig zu einem Wirtschaftswachstum führt.


    Alleine schon die blödsinnige Forderung eines Mindestlohns disqualifiziert doch jegliche weitrere Aussage im Hinblick auf Wirtschaftspolitik. Mir ist vollkommen schleierhaft, wie man solche irrealen Forderungen tatsächlich gutheißen kann. Mit Logik oder auch nur ansatzweiser Ahnung von von den betriebswirtschaftlichen Zusammenhängen wird die Polemik, die dahinter steckt, mehr als deutlich. Stellt doch bitte einfach mal ein paar logische Fragen, die eigentlich mehr oder weniger auf der Hand liegen!
    Wer soll das bezahlen? Teilt der Staat dann die Arbeiten, die nunmal nicht mehr wert sind, auf die Arbeiter zu? Die Naivität, die der Mindestlohn bei den Wählern unterstellt, ist haarsträubend und schlichtweg eine Frechheit.


    Nur wenn man die Augen vor der Realität so verschließt, wie es hier unter anderen Dr. Z oder auch Frusti-Pursche gerne machen, kann man ernsthaft solche Forderungen schwingen.

  • Herrn TT-Thatcher


    (alias qwasy)


    Jetzt laß doch endlich auch Du Deine neoliberalen Platitüden "stecken", jeder weiß zwischenzeitlich wie Du gestrickt bist.
    Mein abschließender Tipp an Dich, mach endlich Nägel mit Köpfen und wandere nach China aus.
    Dort haben die vermeintlichen Gutsherren noch ausgeprägtere Rechte.
    Wer weiß, wenn Du dort kräftig die unternehmerischen Zähne zeigst und viell. u.a. ein - zwei Arbeiter (viell. wegen Ausschußfehlern) öffentlich auspeitschst, dazu die Personaldecke nur mit Minderjährigen auffüllst, bis Du in zwei-drei Jahren ein gemachter Mann........
    Achso, noch etwas: dort sind die Statussymbole noch höher im Kurs und Du bist schon mit Deinem poppligen A4 der Chef im Ring!


    Fazit: uns allen wäre geholfen, Du hättest endlich Deine innbrünstig herbeigesehnten Verhältnisse und wir vor allem endlich unsere Ruhe!!


    Gute Reise! :p


    Ach noch was, es gibt nachweislich auch sozial orientierte Arbeitgeber, die auch ohne pure Ausbeutung ihr (finanz.) "Glück" gemacht haben.
    Bei Detailinteresse, Hintergrundinfo per PN vom Pösen Pursche, oder aber auch gerne von meiner Wenigkeit. ;)

    Ich bin zu allem fähig, aber zu nichts zu gebrauchen!

  • Wenn ich für jede Nennung des Wortes "neoliberal" in diesem Thread einen Euro bekäme, wäre die nächste S Klasse als TT Dienstwagen auch wieder gesichert.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Ich sehe ehrlich gesagt nichts, was grundsätzlich gegen einen Mindestlohn spricht. Ich weiß nicht, wie genau die Linken dies begründen, es interessiert mich auch nicht. Der Betrag von 1.400,-, der da im Raum steht, ist natürlich völlig hirnrissig, zumindest dies steht völlig außer Frage.


    Ansonsten denke ich persönlich, wenn ich "Mindestlohn" höre, vor allem daran, dass verhindert werden sollte, dass Arbeitnehmer aus dem Ausland, die naturgemäß für sehr viel weniger Lohn arbeiten können als jemand, der sein Leben hier in D zu finanzieren hat, hier für Löhne arbeiten, von denen jemand, der hier ganz normal wohnt, arbeitet und eine Familie hat, nicht leben kann.


    Natürlich stellt sich irgendwo die Frage, welche Arbeit mindestens wieviel Wert ist, aber ich denke, soweit müsste man gar nicht gehen. Ich denke, was man auf jeden Fall festlegen können sollte, ist ein wirklicher absoluter Mindestbetrag pro Stunde Arbeit, den wirklich JEDE Arbeit, egal wie einfach sie sein mag, mindestens Wert ist. Wie gesagt - ein Monatsgehalt von 1.400,- ist natürlich irrsinnig, aber z.B. ein Mindest-Stundenlohn von x Euro sollte sich eigentlich festlegen lassen.


    Dass sowas auf der anderen Seite Schwarzarbeit fördert und man sich da dann auch wieder was einfallen lassen müsste, steht auf einem anderen Blatt.


    Übrigens gibt es in vielen anderen, gut funktionierenden Wirtschaftsländern ebenfalls Mindestlöhne... ;)

    Ist das eine von den Kirchen, wo man so kleine Cracker kriegt? Ich habe Hunger!

  • Re: Herrn TT-Thatcher


    Zitat

    Original geschrieben von dr zuzelbach
    (alias @qwasy)Gute Reise! :p


    Besäße Dein wirres Gefasel auch nur ein bisschen Relevanz, dann wäre ich tatsächlich nicht mehr in Deutschland.


    Und jetzt bemühe Dich bitte um Postings mit Inhalt, Deine Argumentation ist auf dem Niveau konkurrierender Teenager angelangt, die um die Dorfprinzessin werben. Ich denke, Du kannst es auch besser ;)

    Zitat

    Original geschrieben von dr zuzelbach Ach noch was, es gibt nachweislich auch sozial orientierte Arbeitgeber, die auch ohne pure Ausbeutung ihr (finanz.) "Glück" gemacht haben.
    Bei Detailinteresse, Hintergrundinfo per PN vom Pösen Pursche, oder aber auch gerne von meiner Wenigkeit. ;)

    Wenn ich soetwas lese, befürchte ich leider, Du versteht kein einziges meiner Postings. Erschreckend, wie borniert und geistig unflexibel manche Leute sind.

  • Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Ich sehe ehrlich gesagt nichts, was grundsätzlich gegen einen Mindestlohn spricht. Ich weiß nicht, wie genau die Linken dies begründen, es interessiert mich auch nicht. Der Betrag von 1.400,-, der da im Raum steht, ist natürlich völlig hirnrissig, zumindest dies steht völlig außer Frage.


    1.400€ Bruttolohn sind netto je nach Lohnsteuerklasse auch um einiges weniger.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    1.400€ Bruttolohn sind netto je nach Lohnsteuerklasse auch um einiges weniger.



    Also sollen die 1400 Euro Nettolohn sein, oder wie?!

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Ich sehe ehrlich gesagt nichts, was grundsätzlich gegen einen Mindestlohn spricht. (...)


    Eine differenziertere Sichtweise der Dinge täte sicher den meisten hier in diesem Thread gut. Es spricht grundsätzlich nichts gegen Mindestlöhne, die Besserstellung sozial bedürftiger, oder die "Entstaatlichung" der Wirtschaft (Neoliberalismus, Jochen :D). Man sollte aber alles mit Blick auf die Realität und finanziellen Möglichkeiten sehen.


    Die Parolenschwingerei und gebetsmühlenartige Martynerei ist doch zumindest in diesem Thread langsam lächerlich.


    Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Also sollen die 1400 Euro Nettolohn sein, oder wie?!


    Martyn wär's zwar sicher recht, aber in seiner bekannten Art wollte er nur ausdrücken, dass von 1.400 € je nach Steuerklasse mehr oder weniger übrigbleibt. Welche Relevanz das allerdings hat, ist mir auch nicht klar, ausser dass dieser Betrag ein Schlag ins Gesicht sämtlicher Frisöre, Arzthelferinnen und Servicemitarbeiter ist - arbeiten sie doch seit jeher auf tariflicher Ebene unter diesem Wunschtraumbetrag.


    Wie Martyn bräuchte Deutschland halt einfach einen wohlhabenden Papi nebst wohlhabender Mami, welche im Fall eines Falles für die Wünsche des Kleinen einspringen.



    Stefan

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