Wartezeiten bei Ärzten ... Könnte sein, dass ich den Rekord habe !

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    [...]
    Von pers. Bevorzugungen aufgrund von Connections war eigentlich weniger die Rede. ;)
    [...]

    Bitte höflichst, mal d'rüber weg zusehen ;) By the way: Ich hab' nämlich ebenfalls noch eine Bekannte beim Zahn- und Augenarzt, da muß ich dann auch mal bis zu 10 min. warten :D


    Nee, Ernst beiseite: Afaik wollen die Ärzte z. Zt. (mehr denn jeh :() so viele Patienten als möglich zu 'versorgen', denn wenn am Ende eines jeden Quartals die Scheine geschrieben und Kasse gemacht wird, zählt halt doch nur was unter dem Strich übrig bleibt :rolleyes:


    Genug on Topic geblieben:
    Jopi, noch mal zum Thema E-Minus, äh Plus - Du solltest den Anbieter endlich (!) mal wechseln und ich hätte schon einen Tipp für einen neuen ....

    Newbie-Reloaded :-)

  • positiv Beispiel für lange Wartezeiten


    Zitat

    Original geschrieben von Andyy23
    Als bei einem freien Arzt sind 5:30 Std. wirklich heftig. Aber nachdem ich bei der Bundeswehr war, weiß ich was wirklich lange ist.
    Da waren wartezeiten von 6- 7 Std. wirklich keine Ausnahme.
    Das längste waren dort mal von 6 Uhr- bis 3 Uhr.
    Dann kam ich noch nichtmal dran, und musste am nächsten Tag wieder hin.


    MfG


    Während der Grundausbildung beim Bund wurden die Leute mit langen Wartezeiten ( sprich die sich erst spät krank gemeldet haben) beneidet.


    Die letzten kamen i.d.R erst um 14.00 Uhr vom Truppenarzt obwohl Sie sich um 7:00 Uhr dort gemeldet hatten. Nervig war nur ein Feldwebel der alle 10 Minuten im Wartezimmer genervt hat. Na, hier schläft doch wohl niemend!!!


    Von einem Facharzt weis ich, das er seine Patienten ca. 15 Minuten vor der Behandlung per Handy informiert. Nachteil ist nur das er manchmal keine festen Termine gibt, sondern ein Zeitraum von ca einer Stunde benennt.
    Ob das Cafe am Ärztehaus Ihm wohl die Telefonrechnung erstattet? ;)

  • Hallo,


    ich habe erst letzens meinen Zahnarzt gewechselt, weil ich dort immer sehr lange warten musste. Bei meiner neuen Zahnärztin musste ich bisher mit Termin im Schnitt 15min. warten. Das finde ich noch okay.
    Allerdings habe ich einen Orthopäden (schreibt man das so?), welcher eine wirklich gute Organisation hat. Da sind nie mehr als 3 Leute im Wartezimmer und man wartet auch nicht länger als 10min.
    Wenn ich was habe, wird am Telefon schon genau danach gefragt und vielleicht werden deshalb schon vorher die Zeiten pro Patient besser eingeplant.


    Eine Kollegin von mir geht zu einem bestimmten Heilpraktiker. Dieser ist wohl der absolute Guru bei uns in der Gegend. Sie bekommt oft Termine um 4 oder 5 Uhr morgens (!). Die Praxis brummt und die Leute nehmen dieses Angebot wahr.


    Grüße und allen gute Besserung...
    SpeedTriple

  • Einerseits ist es schade, dass wir schon so weit sind, aber mal im Ernst, wer vom Fach ist, dem wird die Abkürzung DRG schon etwas sagen. Das ist nämlich das, was in den nächsten Jahren auf uns zu kommt. Heisst: Diagnostic Related Groups, wenn ich mich recht erinnere (mein Vater ist Tumorspezialist).
    Das Prinzip lautet "einfach", dass jeder Erkrankung oder besser gesagt jedem Behandlungsgrund ein Schlüssel zugeordnet wird. Also z.B. Beinbruch = 25489B.
    Aufmerksame Leser werden das perverse schon erkant haben. Richtig! Das läuft auf "Fliessbandmedizin" hinaus. Sprich Beinbruch gleich Beinbruch gleich Beinbruch. Die individuelle Behandlung geht verloren, der patient, respektive die Erkrankung, wird in ein Schema gepresst. Für per5sönliche Zuwendung bleibt nach dem Willen der Kassen keine Zeit/ kein Geld.
    Wenn ich dann sehe, was die AOK sich hier für einen Verwaltungsklotz hinstellt, krieg ich nen Hals.


    Ich selbst bin übrigens auch privat versichert. Effekt: neulich beim HNO-Arzt, 10 Minuten vorher angerufen wegen brutalster Halsschmerzen.
    "Welche Kasse?"
    "Privat."
    "Gut, kommen sie in 10 Minuten."
    Ich hatte noch nicht mal die Jacke ausgezogen, da hat mich die Arzthelferin schon ins Behandlungszimmer geschoben. ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Warten beim Arzt ist im übrigen nur dann schlimm, wenn bis auf Freundin, Brigitte, Für Sie und Das Goldene Blatt alle vernünftigen Zeitschriften MOT, auto motor und sport, SportBild, AutoBild, Spiegel und Stern vergriffen sind. :D


    Die sollten Terminals mit INet-Zugriff aufstellen - dann wären auch 5 Stunden Wartezeit leicht zu ertragen - einfach ein wenig auf TT rumsurfen ... ;).


    me too: Gute Besserung!

  • Ich weiss, unpopulärer Satz, aber:


    Mag es vielleicht auch mit daran liegen, dass jeder wegen jedem Hüsteln gleich zum Arzt rennt?


    Mich hat in den letzten 5 Jahren, bis auf den jährlichen TÜV, kein Arzt gesehen. Das Blut zapft die Arzthelferin, die Ergebnisse werden meist telefonisch besprochen.


    Mit Schnupfen o. ä. gehe ich jedenfalls nicht zum Arzt. Wenn mal Kopfschmerzen oder ähnliches plagen, tun´s auch die Paracetamol oder Aspirin aus der Apotheke. Da bewahrheitet sich eigentlich immer ein netter, kleiner Satz: "Mit Arzt dauert die Erkältung eine Woche, ohne Arzt sieben Tage."


    Den meisten Hypochondern geht es doch sowieso nur um die Krankschreibung. Die ernsten und akuten Fälle kommen dann oft zu kurz oder müssen ewig warten.


    Meine Anfrage bei der KV, ob ich nicht austreten und meine Arztrechnungen selbst bezahlen könne, wurde leider negativ beantwortet. Also gehen wieder Monat für Monat viele Euro "verloren". (Jaja, ich weiss, Generationenvertrag und so...)


    Nur meine Meinung, also nicht gleich hauen.


    Der Stefan...

  • die 2-Klassen-Medizin gibts doch schon länger...
    ich hatte mal eine Tubenverstopfung (Schmalz im Ohr, man hört nixx mehr, ist ne 5-Minuten-Arbeit für den Arzt), bin dann ohne Termin direkt hin. Die meinten, ich müsste ohne Termin mindestens 2-4h warten. Hilft ja nixx dachte ich mir, also noch schnell die Versichertenkarte vorgezeigt und im Wartezimmer niedergelassen. Nach 20min wurde ich dann schon aufgerufen, vor allen anderen Patienten.
    Mag sein, dass man mich vielleicht doch auch eingeschoben hat, da die Behandlung bei mir wirklich nicht lange dauern würde.
    Ich habe aber auch den Verdacht, dass Untersuchungen gemacht werden die nicht nötig sind. Wegen dem selben Problem ging ich dann mal zu nem anderen HNO (wenn man das einmal hat muss man 1-2x im Jahr wieder hin...), der hat dann irgendwas im Rachen oszilloskopiert und noch ne Menge anderer Tests gemacht. Und ich hatte Probleme im Außen-Ohr, nicht im Rachen! Die zusätlichen Tests haben am Schluss mehr gekostet als das eigentlich nötige.


    Ich finde das wirklich nicht gut, und das sage ich als privat Versicherter!

    Viele Grüße
    Martin

  • Zitat

    Original geschrieben von STEFAN

    Mag es vielleicht auch mit daran liegen, dass jeder wegen jedem Hüsteln gleich zum Arzt rennt?


    Du wirst nicht gehauen, zumindest nicht von mir ;) ..


    Ich möchte aber schon dazu sagen, dass ich es beim Hausarzt genauso halte wie Du; also nur wirklich dann hin, wenns schlimm ist , und nicht bei jedem kleinen Husten.


    Bei mir handelte es sich aber um einen Facharzt, und ich hatte auch oben beschrieben, dass da ein Knorpel im Knie ist und die Kniescheibe eine Dreiteilung besitzt, die am Sehnenende ausläuft, so dass jeder Schritt schmerzt , das Laufen nur unter Schmerzen und Sport machen logischerweise leider gar nicht möglich ist. :(


    Ich denke nicht, dass es sich dabei um ein Hüsteln handelt.
    Und ich denke auch nicht, dass Deine These für Fach- oder Spezialarztbesucher gilt, denn meistens wirst Du vom Hausarzt dahin überwiesen, und dann muss es schon wirklich schlimmer sein, als nur eine laufende Nase, ein gestoßener Arm oder ein Hüsteln.


    Dass vielleicht einige beim Hausarzt so verfahren und damit die ganzen Wartezeiten verursachen, da gebe ich Dir Recht - zähle mich selbst aber nicht dazu.



    Gruß,
    Chris


  • Da verweise ich doch auf diesen Satz:


    Zitat

    Den meisten Hypochondern geht es doch sowieso nur um die Krankschreibung. Die ernsten und akuten Fälle kommen dann oft zu kurz oder müssen ewig warten.


    Je mehr einen Hausarzt wegen irgendwelcher lapidaren Zipperlein aufsuchen, desto höher wird auch die Frequentierung bei den Spezialisten. Der Hausarzt lebt schliesslich von der "Stammkundschaft" und kann es sich schlicht oft nicht leisten, den Patienten zu vergraulen, weil er ihm sein Zipperlein nicht abnimmt.


    Viele rennen auch direkt zum Spazialisten. "Ich habe Kopfschmerzen. Sicher ein bösartiger Tumor im Endstadium. Also ab zum Neurologen"


    Ist sicher ein schmaler Grat zwischen Hyper-Ängstlichen Arztrennern und der Früherkennung evtl. schwerer Krankheiten. Aber zumindest in jüngeren Jahren muss man nicht wegen jedem, das erste Mal auftretendem Schmerz zum Arzt rennen.


    Vielleicht sollte sich jeder an die eigene Nase fassen, ob man wg. einer laufenden Nase oder Kopfschmerzen wirklich zum Arzt rennen muss. Dann wird im Ernstfall die Wartezeit sicher auch kürzer.


    Der Stefan...

  • Zitat

    Original geschrieben von STEFAN
    Aber zumindest in jüngeren Jahren muss man nicht wegen jedem, das erste Mal auftretendem Schmerz zum Arzt rennen.


    Hast du dir mal die Altersstruktur in den Wartezimmern mal angesehen? IMHO sind da viel mehr ältere Leute, als Junge. So grobe Pauschalierungen taugen meiner Ansicht nach nicht.


    Es kommt auch viel auf den Arzt, bzw. die Helferinnen an, ob ein Terminsystem, zumindes halbwegs, funktioniert. Mein letzter Zahnarzt war in dieser Beziehung eine Katastrophe (bzw. die Mädels dort). Um 8.00 Uhr einen Termin und nach über einer Stunde immer noch nicht dran - regelmässig! Das kann kein Zufall sein, oder durch plötzliche "Notfälle" begründet werden, da steckt System dahinter.


    Klar, dass ich den Zahnarzt gewechselt habe und, was soll ich sagen, jetzt klappen die Termine ...

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