Bundesnetzagentur will Gebührensenkung erzwingen

  • Zitat

    Original geschrieben von fantomas


    Da aber die Ersparnis bei abgehenden Gesprächen durch sinkende ICs bei den kleineren Netzbetreibern E-plus und O2 größer sein dürfte als die Mindereinnahmen aus ankommenden Gesprächen, könnte sich dort schon etwas zugunsten der Kunden tun.


    Zitat

    Original geschrieben von Nato
    Hallo !
    Klingt logisch, aber User Hightower 2004 rechnet gerade bei Easymobile und Klarmobil als erstes mit Senkungen.


    Also ich komme genau zu gegenteiligen Ergebnis:


    Kleine NBs: Mehr eingehende als ausgehende Gespräche, daher Nachteil durch geringere IC-Gebühren.
    Große NBs: Mehr ausgehende Gespräche als eingehende und daraus eben der Vorteil durch niedrigere Entgelte.


    Nicht umsonst gibt es ja die Aussage, das E-Plus den größten Teil seines Gewinns aus IC-Gebühren einfährt.


    Gruß aus Wedau

  • Zitat

    Original geschrieben von peteradolf86
    ich werde auch meinen vertrag der mitte nächsten jahres ausläuft (von o2) nicht mehr verlängern. das lohnt sich einfach nicht. dann gehe ich doch lieber so einem discounter und telefoniere für weniger wie die hälfte pro minute!


    Hi,


    ich finde, im Grunde genommen sind die Laufzeitverträge auch nicht viel teuerer als die Discounter.


    Wenn man miteinrechnet, daß man je nach Tarif ein Handy oder eine Smartphone oder einen PDA durchaus bis zu 500 Euro unter dem aktuellen Ladenpreis bekommt, dann relativiert sich das Ganze schon wieder.


    Wer also gerne alle zwei Jahre ein neues Handy haben möchte, der kann durchaus zu einem vermeintlich teueren Laufzeitvertrag greifen.


    Kommt eben auch auf das eigene Telefonieverhalten an.


    Ciao


    Willi

  • Zitat

    Original geschrieben von Willi2
    Wenn man miteinrechnet, daß man je nach Tarif ein Handy oder eine Smartphone oder einen PDA durchaus bis zu 500 Euro unter dem aktuellen Ladenpreis bekommt, dann relativiert sich das Ganze schon wieder.


    Die Frage ist aber: Braucht man denn dann so teure Geräte, wenn man nur telefonieren und ggf. SMS versenden möchte? Wohl eher nicht.


    Zitat

    Wer also gerne alle zwei Jahre ein neues Handy haben möchte, der kann durchaus zu einem vermeintlich teueren Laufzeitvertrag greifen.


    Das kommt darauf an, welches Gerät und welche Leistungen man benötigt. Ein "Nur-Telefonier-Handy" gibt es (frei und ohne SIM-Lock) in der Regel schon so ab vierzig, fünfzig Euro, wenn man eine Aktion abpasst, auch mal ab 20. Und selbst dann, wenn man z.B. auf besseren Empfang oder bessere Gesprächsqualität wert legt und mehr investieren möchte (100 bis 150 Euro), lohnt es sich noch immer, auf einen teuren Zweijahresvertrag zu verzichten.

  • Und die Gefahr, sich in einem Laufzeitvertrag mit einer unberechtigten Rechnung über mehrere hundert Euro (oder gar mehr) auseinandersetzen zu müssen, sollte bei der Überlegung, ob Vertrag oder Prepaid, auch nicht unberücksichtigt bleiben.

  • Hallo,


    das Problem mit einer zu hohen Rechnung hatte ich zwar bis jetzt noch nicht, aber das ist auch ein Punkt der beachtet werden kann.


    Peter

    Handy: N82 titanium warm

  • Das Problem hat man bei einem vernünftigen Anbieter nicht. Gerade am Beginn neuer Optionen wird man wohl ab und zu den Kontostand abfragen und ist so weitgehend vor krassen Rechnungen geschützt. Man merkt eben nicht erst nach vier Wochen, dass es an irgendeiner Einstellung hakt oder die Option eben doch nicht korrekt aufgeschaltet wurde.


    Der Anbieter, der das nicht anbietet, ist eben zu meiden. Habe neulich auch mal testhalber das UMTS-Surfen zu 3 CT aus der Parzelle probiert und siehe da, es wurden mehrere Euro kB-genau berechnet, obwohl online alles korrekt angezeigt ist. Bevor ich bei so einem Anbieter eine Horrorrechnung produziere, weil es an einer Handyeinstellung oder sonstwas klemmt, verzichte ich bei dem Laden auf alles, was daneben gehen kann. Was nützen einem 5 gesparte EUR, wenn man sich am Ende um 1.000 EUR oder mehr streiten darf.

  • Zitat

    Original geschrieben von Marko
    Der Anbieter, der das nicht anbietet, ist eben zu meiden. Habe neulich auch mal testhalber das UMTS-Surfen zu 3 CT aus der Parzelle probiert und siehe da, es wurden mehrere Euro kB-genau berechnet, obwohl online alles korrekt angezeigt ist. Bevor ich bei so einem Anbieter eine Horrorrechnung produziere, weil es an einer Handyeinstellung oder sonstwas klemmt, verzichte ich bei dem Laden auf alles, was daneben gehen kann. Was nützen einem 5 gesparte EUR, wenn man sich am Ende um 1.000 EUR oder mehr streiten darf.


    Da hast du als gut Informierter noch Glück. Ich kenne einige Fälle, die Rechnungen zwischen 700 und 1000 € produzoiert haben, nur weil die falschen Einwahleinstellungen verwendet wurden. Da hat O² im speziellen Fall richtig abkassiert...

    ---

  • Das ist eh der Witz, dass man mit zahlreichen Einwahlpunkten plus Tarifoptionen arbeitet, die alle stimmen müssen, um tatsächlich günstig zu surfen. Das hat auch schon bei diversen anderen Optionen (WAP-Flat) zu negativen Ergebnissen geführt.


    Hier sind Fehler und bitterböse Überraschungen einfach vorprogrammiert. Womöglich gewollt? Seltsam ist es, da es bestimmt einfacher ginge. Es sollte doch möglich sein, abzurechnen, was je nach Tarif eingestellt ist - ohne Rücksicht auf ominöse APNs etc.


    BTW: Stellt mal beim 6233 den APN korrekt ein, wo man im Handy kaum einen entsprechenden Menüpunkt findet. Das kann man vom 08/15-Kunden nun wirklich nicht erwarten, dass er das hinbekommt.


    Aber hier wären eher die Verbraucherzentralen gefragt als die BNetzAg. Die ist ja offenbar schon mit der Regulierung der Mobilfunker überfordert.

  • Dafür gibt es doch das Branding, das die Leute das nicht mehr einstellen müssen, sondern alles Vorkonfiguriert ist...

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