Geldscheine "zerbröseln"

  • Hallo, was sagt ihr dazu:


    Zitat

    [URL=http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,446104,00.html]Quelle: Spiegel-Online[/URL]
    Die Ermittler stehen vor einem Rätsel: Rund tausend Geldscheine haben sich auf mysteriöse Weise in den Händen ihrer Besitzer aufgelöst.
    ...
    Chemiker äußerten laut "Bild"-Zeitung den Verdacht, dass der Zersetzungsprozess der Banknoten erst durch die Berührung mit der Hand ausgelöst wird. Möglicherweise seien die Scheine mit einem Sulfat-Salz gepudert, das sich in Verbindung mit Feuchtigkeit wie etwa Handschweiß zu Schwefelsäure entwickle.


    Ist das irgend ein übler Scherz oder eine Demo von irgendwelchen Aktivisten (Unterschichtdebatte)? Also ich bin wirklich gespannt, was dabei raus kommt.

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  • Klingt in der Tat sehr mysteriös....
    Zum Glück ist es keine giftige Substanz gewesen. Man denke an Anthrax Anschläge mit Briefen etc...


    Nur was ist, wenn ich mir nen 100 € Schein ziehe und von dem nix mehr übrig bleibt ? :eek:

  • Fakt ist ja bisher, dass es von der Bundesdruckerei kommt. Das heißt entweder läuft da was schief, oder aber das Papier kommt schon "verseucht" dort an.


    Alles in allem:
    Ich zahle weiter mit Karte :top:

  • Wenn man weiß, wie schnell sich der "verseuchte" Schein nach der Berührung zu zersetzen beginnt, kann man doch relativ einfach lokalisieren, wo ungefähr diese in Umlauf gebracht worden sind - vorausgesetzt, es trifft nicht doch die zweite Vermutung von Dominik zu (also dass das Geld bereits so aus der Bundedruckerei gelangt).

    I think I speak for all women capable of reproduction when I say... no.
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  • Wen die das in Automaten gegeben haben und die dan geleert, und dan nach zaehlen wieder woanders ausgegeben, dan geht das auch nicht mehr

  • Ich meinte das so: um heraus zu bekommen, ob die Scheine nach dem Verlassen der Bundesdruckerei verseucht worden sind, könnte man doch schauen, wie lange diese brauchen, um zu zerfallen. Lässt sich dabei ein gewisses Gebiet eingrenzen, so hat man doch gewissermaßen ein Indiz dafür, dass diese Aktion nicht vor oder während der Bearbeitung in der Druckerei von statten ging, sondern z.B. von einem Einzeltäter. Verteilen sich aber sämtliche Scheine ohne große Auffälligkeiten (ich weiß nicht, nach welchem Schema diese verteilt werden), dann kann darauf schließen, dass die "Bearbeitung" mit dem Sulfat-Salz schon an der Quelle stattfand.

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  • Die FTD meldet einen neuen Aspekt:

    Zitat

    Zerbröselnde Geldscheine geben Polizei und Bundesbank Rätsel auf: Seit Juni sind rund 1500 Euronoten im normalen Gebrauch auseinander gefallen. Laut Bundesinnenministerium besteht die Vermutung, dass das Zerbröseln der Scheine mit Geldautomaten zusammenhängt.


    Die Bundesbank bestätigte am Donnerstag in Frankfurt einen entsprechenden Bericht der "Bild"-Zeitung. Auslöser seien Säuren, wie sie beispielsweise in Industriereinigern vorkämen. Beim Körperkontakt, etwa bei der Entnahme aus einem Geldautomaten, brächen die Scheine entzwei. Die Landeskriminalämter (LKA) von Rheinland- Pfalz und Berlin identifizierten die Substanz als Schwefelsäure. Bei normalem Umgang bestehe aber keine Gesundheitsgefahr.


    Also die Geldautomaten werden mit diesem Industriereiniger gereinigt und die Rückstände gelangen auf die Banknoten. Und bei der Entnahme zerstören sich die Banknoten durch die Feuchtigkeit des Handschweißes.

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  • Einen Sabottageakt kann ich mir auch nur schwer vorstellen. Den nach den neuesten Infos sollen ja über 1.500 Scheine, vorwiegend 50€ Scheine betroffen sein. Diese Geldscheine zu präparieren wäre wohl nicht das Problem, aber für eine Einzelperson oder kleine Gruppe wäre es wohl kaum möglich 75.000€ Bargeld so schnell wieder in Umlauf zu bringen. Den normal damit zahlen geht ja nichtmal so einfach, da es dann sofort aufgefallen wäre.


    Nun wird das Gas Schwefeltrioxid als Ursache vermutet.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Einen Sabottageakt kann ich mir auch nur schwer vorstellen. Den nach den neuesten Infos sollen ja über 1.500 Scheine, vorwiegend 50€ Scheine betroffen sein. Diese Geldscheine zu präparieren wäre wohl nicht das Problem, aber für eine Einzelperson oder kleine Gruppe wäre es wohl kaum möglich 75.000€ Bargeld so schnell wieder in Umlauf zu bringen. Den normal damit zahlen geht ja nichtmal so einfach, da es dann sofort aufgefallen wäre.


    Ich glaube auch nicht das die Sabottierer dähmlich sind, die werden vielleicht ziehmlich viele Hilfssabottierer angehäuert haben.

    Er war Jurist - und auch sonst von mäßigem Verstand. | PN zu Rechtsthemen werden nicht beantwortet.

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