Der allgemeine VIP Nummern Thread - Wert dieser Rufnummer?

  • Aus 30-jähriger Erfahrung mit genau einer solchen Nummer empfehle ich beim Diktieren allerdings die Ziffernfolge mit XNullNull XNull anzusagen, da auch bei dem Aufsagen mit kleinen Pausen von z.B. 017x-300 20 xx trotzdem gerne erstmal 017x-320 notiert wird - verbunden mit der Feststellung, dass es aber eine kurze Telefonnummer sei ;)

    Bei diesem Zahlenmuster gibt mein Python-Skript übrigens genau aus diesem Grund eine Warnmeldung aus: "Achtung! Schlecht zu diktieren!" 🤓


    Zwei weitere technische "Nachteile" hätte sie aus Sammler-Sicht, die ihren Wert leicht schmälern würden: sie besteht aus vier verschiedenen Ziffern und diese haben in sich keine "Ordnung", wobei eine Ordnung die vier verschiedenen Ziffern wieder verschönern könnte, wenn die Nummer 400 50 60 lautete. Zudem wären 4, 5 und 6 hier aufsteigend, was viele Menschen als angenehmer empfinden würden als 600 50 40.


    Es gibt auch noch Puristen, die teilen Nummern wenn dann nur in Zweierschritten, also z.B. 12 34 567. Technische Begründung: HLR-PROVIDERKENNUNG-REST. Nicht technische Begründung: in Deutschland hat es Tradition, Telefonnummern in Zweierschritten aufzuteilen. Viele Menschen machen das einfach völlig automatisch. Ich finde allerdings, dass das bei einer 400 60 50 nicht so stark ins Gewicht fällt, selbst wenn man die Leerzeichen weglässt.


    (Bei einer Nummer wie 5335353 hingegen, die man selbst als 533 53 53 schreiben/diktieren würde, wäre man regelmäßig damit "konfrontiert", dass andere Personen die erst mal als 53 35... lesen würden, bevor denen überhaupt vielleicht die Struktur auffällt.)


    Die beste Kombination bei vier verschiedenen Ziffern wäre hier natürlich trotzdem 40 50 600. So würde sie mir sogar besser gefallen als wenn sie nur aus drei verschiedenen Ziffern bestehen würde (z.B. 40 50 500).


    Die zweite Nummer hat noch den Makel der Vorwahl 0173. In historischer Retrospektive finde ich persönlich zwar 0170 und 0173 noch ganz passabel (die 0170 ist etwas besser, da sie nur aus drei verschiedenen Ziffern besteht), aber als die beiden Vorwahlen im März (0173) und August (0170) 1998 veröffentlicht wurden, fanden auch viele "normale" Menschen diese Vorwahlen schlimm und haben sich geärgert, dass sie keine 0171 oder 0172 mehr bekommen haben. Die Stimmung war da also eher negativ und nicht "oh, cool, neue Vorwahl".


    Dennoch: auch die 0171 400 60 50 ist zweifelsohne eine sehr gute Nummer. Ich habe davon ebenfalls eine in meiner Sammlung, auch noch eine mit 0172. Die 0173 hingegen hätte ich persönlich wahrscheinlich eher abgegeben, als 4050600 hätte ich sie allerdings ganz sicher behalten (allein schon wegen der 3 und 4 bei Vorwahl und Rufnummer).

  • Die 2er-Gliederung der Telefonnummern war aber immer von hinten. Die Wikipedia behauptet, dass das vom Duden stammt, aber dort steht, dass es die amtliche Schreibweise der Post war. Ist auch plausibler und war ja so auch in den Telefonbüchern und ist es wahrscheinlich immernoch (hab schon lang keins mehr von innen gesehn). Duden von 1947 (Selbstwählferndienst hats da noch keinen gegeben):

    Zitat
    Postamtlich trennt man die Ziffern der Fernrufnummern durch Spatium wie folgt: 08, 1 68, 14 28, 1 42 83, 14 28 37.
  • Die 2er-Gliederung der Telefonnummern war aber immer von hinten. Die Wikipedia behauptet, dass das vom Duden stammt, aber dort steht, dass es die amtliche Schreibweise der Post war. Ist auch plausibler und war ja so auch in den Telefonbüchern und ist es wahrscheinlich immernoch (hab schon lang keins mehr von innen gesehn). Duden von 1947 (Selbstwählferndienst hats da noch keinen gegeben):

    Ändert aber nichts daran, dass das HLR die ersten zwei Ziffern und (z.B. bei 0172) die Providerkennung die beiden Ziffern danach sind und dass Menschen Rufnummer von vorne lesen/diktieren und nicht von hinten.


    Im Festnetz war es früher auch so, dass die ersten zwei Ziffern nach der Vorwahl immer einem Stadtteil zugeordnet waren. Stadtteil X hatte z.B. 61...., Stadtteil Y 62.... usw. Es ist also technisch gesehen richtig, mit einem Zweierblock zu beginnen und nicht mit einer einzelnen Zahl oder einem Dreierblock.


    In Telefonbüchern standen die Nummern auch immer mit einem Zweierblock beginnend und mit Zweierblöcken fortlaufend. Hier mal eine Seite aus dem Berliner Telefonbuch von 1961:


    https://www.alamy.com/original…-1961-image477795843.html


    Ich hab' es in freier Wildbahn auch noch nie erlebt, dass jemand eine Nummer 1 23 45 67 diktiert. Nicht mal bei Generationen, die noch mit der Bundespost aufgewachsen sind. Auch das Diktieren in Dreierblöcken ist in Deutschland völlig unüblich.


    Der Klassiker, wenn es um die Gliederung von Telefonnummern geht: Loriot in "Pappa ante portas":


    Er sagt die Telefonnummer selbstverständlich in Zweier- und nicht in Dreierschritten auf (0:54 Min.). Das Gleiche, als er telefoniert (1:36): zuerst tippt er die längere Vorwahl und dann in Zweierschritten die Rufnummer, wobei am Ende eine Zahl übrig bleibt.

  • ch hab' es in freier Wildbahn auch noch nie erlebt, dass jemand eine Nummer 1 23 45 67 diktiert. Nicht mal bei Generationen, die noch mit der Bundespost aufgewachsen sind. Auch das Diktieren in Dreierblöcken ist in Deutschland völlig unüblich.


    Der Klassiker, wenn es um die Gliederung von Telefonnummern geht: Loriot in "Pappa ante portas":


    Er sagt die Telefonnummer selbstverständlich in Zweier- und nicht in Dreierschritten auf (0:54 Min.). Das Gleiche, als er telefoniert (1:36): zuerst tippt er die längere Vorwahl und dann in Zweierschritten die Rufnummer, wobei am Ende eine Zahl übrig bleibt.

    Theorie und Praxis. DIN, Deutsche Post und vielleicht auch später Duden oder Lexika schrieben, wie es aufzuschreiben / zu drucken ist.

    Die meisten Menschen interessierten sich aber nie für diese Normen und machten schon immer, was sie wollten. :)

    Das sieht man sehr schön bei völlig überflüssigen falschen Bindestrichen zwischen Vorwahlen und Nummern, der bereits genannten

    praktizierten gesprochenen Nummern und bei ähnlichen Dingen wie Grußformeln (Beste Grüße – Schwachsinn aus dem Marketing).


    Anstatt sich einmal hinzusetzen und zu schauen, was die DIN soundso zur Schreibweise vorschlägt und das nachzumachen, damit
    alles einheitlich und korrekt ist, macht jeder seins und ansonsten wird jeder Mist von Marketingsprech als korrekt akzeptiert und übernommen.

    Macht Sinn, oder?

    (Nein, verdammt, es macht keinen Sinn, es ist vielleicht sinnvoll!)

    Quellenangabe

    DIN 5008

    https://www.din-5008-richtlinien.de

    https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_5008


    Bastian Sick – Stop making sense

    https://bastiansick.de/kolumne…lfisch/stop-making-sense/

    Ciao
    IT-Hase

  • In dem Telefonbuch von 1961 seh ich bloß 6-stellige Nummern, wo es keinen Unterschied macht. Die Gliederung scheint erst Ende der 30er-Jahre eingeführt worden zu sein. Im Telefonbuch von 1934 waren sie noch ungegliedert. 1938 waren sie nur in den ganz großen Städten gegliedert. Berlin war damals offenbar fast durchgängig 6-stellig. Hier München, wo die Längen gemischt und überwiegend 5-stellig waren: https://www.digi-hub.de/viewer/image/1572422972589/1492/


    Übrigens auch die meines Urgroßvaters. Die letzten 4 Stellen sind gleich geblieben, aber nach der 1. Ziffer sind seither von links nach rechts 3 weitere Ziffern eingefügt worden. Und seit ich weiß und solang die Zuordnung überhaupt gegolten hat, war bei regulären Rufnummern alles vor der 4.-letzten Ziffer regionale Zuordnung, egal ob das 2, 3 oder 4 Ziffern waren. An einer bestimmten Stelle waren halt mehrere Anfangsziffernfolgen möglich, die teils identisches, teils aber auch nur überlappendes Gebiet abgedeckt haben.


    Telefonbuch von 1984/1985 gibts z.B. hier (Westberlin, überwiegend 7-stellig): https://digital.zlb.de/viewer/image/15849361_1984-85/20/

  • Die meisten Menschen interessierten sich aber nie für diese Normen und machten schon immer, was sie wollten. :)

    Ja eben, das sag' ich doch, z.B. Nummern in Zweierblöcken lesen/diktieren. 😉

    Das sieht man sehr schön bei völlig überflüssigen falschen Bindestrichen zwischen Vorwahlen und Nummern

    Stimmt, die finde ich auch fürchterlich.


    xrw Ja, mag ja alles so sein. Aber es ändert eben trotzdem nichts daran, dass die meisten Menschen Rufnummern intuitiv in Zweierblöcken unterteilen, wenn sie nicht jede Ziffer einzeln lesen/diktieren. Und es ändert auch nichts daran, dass z.B. bei der 0172 2102... die "21" das HLR für Düsseldorf und die "02" die Providerkennung für Mannesmann war, die Mobilfunk-Nummern also von links nach rechts in Zweierblöcken "konstruiert" waren.


    Wir haben eben beide recht. Und letztendlich ist es ja egal, wie man die Nummer gliedert/diktiert/liest. Ich hab' nur angemerkt, dass der Umstand, dass Menschen Rufnummern sehr oft im Zweierblöcken gliedern, hier zufällig technisch/semantisch betrachtet Sinn macht, auch wenn HLR und Providerkennungen seit Ewigkeiten keinerlei praktische Funktion mehr haben. 😊


    Bei einer 2003000 springt einem das wegen der Nullen sofort ins Auge. Aber bei der 0172 2345678 würde mir als Nostalgiker kurz ein Schauer über den Rücken laufen, wenn ich sie als "0172 2 34 56 78" aufgeschrieben und das schöne alte Dortmunder HLR 23 "durchgeschnitten" sehen müsste. 😂

  • Vor allem bleibt einem die Zunge stecken wenn man die 2 trennt beim sprechen. 🤣

    phone: iPhone 17 Pro, Samsung S26 Ultra
    net: o2, Telekom (o2 x3, fraenk 142GB, congstar, Telekom Business, GMX FreePhone)

  • Dennoch: auch die 0171 400 60 50 ist zweifelsohne eine sehr gute Nummer. Ich habe davon ebenfalls eine in meiner Sammlung, auch noch eine mit 0172. Die 0173 hingegen hätte ich persönlich wahrscheinlich eher abgegeben, als 4050600 hätte ich sie allerdings ganz sicher behalten (allein schon wegen der 3 und 4 bei Vorwahl und Rufnummer).

    Danke für deine interessanten Erläuterungen. Die 0173 hat bei mir halt die persönliche Note , dass meine erste Mobilfunk-Vorwahl auch eine 0173 war. Damals war ich ebenfalls einer derjenigen, die sich darüber geärgert haben, keine 0172 mehr bei CallYa zugeteilt bekommen zu haben, wenn ich mich recht erinnere. War aber dann froh, keine 0162 bekommen zu haben, wie meine Schwester.


    Die jetzige 0173 hat mich halt nichts „gekostet“. Habe die an einer Tankstelle zufällig unter lauter 0174 und 0152 Nummern herausgefischt, als ich noch auf der aktiven Suche nach schönen Nummern war. Muss aber zugeben, dass eine 0172 doch verlockend ist. Bei freenet flex werden aber keine 0172 mehr angezeigt.

    SIM-1: 0171 - congstar Allnet Flat M Flex (CB-Vorteil)

    SIM-2: 0173 - CallYa Jahrespaket XS

    DSL: MagentaZuhause XL mit Magenta TV

    iPhone 15 Pro Max

  • Die 0173 hat bei mir halt die persönliche Note , dass meine erste Mobilfunk-Vorwahl auch eine 0173 war.

    Sehr interessanter Punkt, den ich hier im Forum auch schon mal irgendwann angemerkt habe: den emotionalen Aspekt darf nicht unterschätzen.


    Für Menschen, die sich mit diesem Thema überhaupt nicht befassen, kann sich das vielleicht völlig bekloppt anhören: die Dimension der emotionalen Bindung an eine Handynummer. Aber sobald man sich für ein Thema hobbymäßig erwärmen kann, spielt der emotionale Aspekt eine nicht zu unterschätzende Rolle.


    Hinzu kommt dann fast immer das Gefühl der Nostalgie. Und genau diese Mischung ist es z.B. bei mir, die mir im Laufe der Zeit einen völlig anderen Blick auf die Vorwahlen 0170 und 0173 gegeben hat. Ich hab' diesen Umstand weiter oben "retrospektiv" genannt. Einerseits kann ich mich noch genau daran erinnern, dass die "zweiten" Vorwahlen bei D1 und D2 damals auch unter "normalen" Menschen (damit meine ich gewissermaßen alle Personen, die diesen Thread hier weder abonnieren noch regelmäßig studieren würden) oft sehr unbeliebt waren. Ich kann mich z.B. noch heute sehr deutlich an ganz konkrete Situationen aus dem Jahr 1998 erinnern, in denen Arbeitskollegen beim Neuvertrag eine 0173 bekommen haben und andere Arbeitskollegen in bemitleidenswertem oder stolzem Ton gesagt haben: "Ha, ich hab' noch eine 0172!" Oder jemand ist von Debitel zu Mannesmann gewechselt und hat sich sehr darüber geärgert, jetzt auch "diese blöde neue Vorwahl, die man jedem erklären muss" (es gab ja kurz zuvor nur 0171, 0172 und 0177) nutzen zu müssen. MNP im Mobilfunk gab es ja noch nicht.


    Jetzt kommt noch der Faktor "Zeit" hinzu. 1999 gab es schon wieder neue Vorwahlen und in den Jahren danach hatten wir mit 015x und 016x plötzlich so viele neue Vorwahlen, dass kein Mensch mehr wirklich durchgeblickt hat und viele sich von der Bereitschaft verabschiedet haben, sich diese überhaupt noch alle zu merken. Ich kenne einige, in deren Köpfen die ganzen 0157X-Vorwahlen nur Platzhalter, aber keine ernsthaften Handynummern für erwachsene Menschen sind. Eine Person über 40, die eine 0157X hat? In meiner Welt absolut merkwürdig!


    Das ist rational betrachtet natürlich Quatsch (na ja, vielleicht auch nicht! 😂), aber – wie gesagt – man darf den emotionalen Aspekt eben nicht unterschätzen. 😉


    Wo ich gerade in nostalgischen Gefühlen schwelge, noch eine Anmerkung zu der Prepaid-HLR-Klamotte: dass die ersten Zahlen einer Mobilfunk-Rufnummer unter 0171 und 0172 die Karteninhaber als Prepaid-Kunden entlarven konnten, wussten damals auch viele "normale" Menschen. Das hatte mehrere Gründe. Unter 0172 z.B. war es einerseits insofern offenkundig, als man als Vertragskunde im Regelfall das HLR der eigenen Stadt hatte. Ich komme aus Dortmund und bei uns war die 0172 23..... extrem verbreitet. Die ab 1997 aufkommenden Prepaid-Kunden hatten alle keine 0172 23....., sondern entweder eine 0172 9x..... oder eine 0172 1x..... Das waren die Handynutzer, die durch zwei Dinge "aufgefallen" sind: sie haben so gut wie nie zurückgerufen (weil zu teuer oder Karte leer) und haben grundsätzlich nie auf SMS geantwortet (mit Prepaid-Karten konnte man damals SMS nur empfangen, nicht aber versenden).


    Diese Personen wurden dann in den Köpfen vieler automatisch in der Schublade "keine 'echten' Handynutzer" abgelegt, da sie im Prinzip nicht so "richtig" am Mobilfunk teilgenommen haben. Da waren eben oft Punkte, die man bei denen "beachten" musste. 😉


    Das hat sich allerdings schon ab dem Jahr 2000 wieder deutlich geändert, als D1 und D2 mit massiver Werbung für Xtra und CallYa um die Marktführerschaft gekämpft haben und das eher negative Image "Prepaid ist nur für Leute mit schlechter Schufa oder kleine Kinder" so langsam verschwand.


    Aber zurück zur (Vertrags-)Nostalgie. In Dortmund fingen 1998 alle von Mannesmann herausgegebenen 0173-Nummern mit "29" an. Wenn ich also heute jemanden in Dortmund mit solch einer Nummer sehe, weiß ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass diese Person die Nummer vermutlich schon seit 28 Jahren ohne Unterbrechung besitzt. Als Mobilfunk-Nerd habe ich natürlich bei Gelegenheit solche Leute auch immer gefragt. Die Trefferquote liegt hier bei 100 %.


    Kurzum: bei einer 0173 29..... habe ich Synapsen im Kopf, die ein deutlich heimeligeres Gefühl aktivieren als wenn ich eine 0172 1x sehe, die vielleicht erst in diesem Jahrhundert überhaupt das erste Mal im Netz gefunkt hat (ich habe einige Kontakte, die haben ihre 0172 1x erst deutlich nach 2000 bekommen).


    Bei D1 ist es ähnlich. Meine Frau hat eine der ersten Vertragsnummern mit 0170 im HLR 80. Sie hat bis jetzt in ihrem Leben nur eine einzige Handynummer gehabt, nämlich genau diese. Die Telekom hat Xtra damals im HLR 84 gestartet, später (nach 2000) kamen dann die Massen an 1x und 9x hinzu. Die Chance ist also sehr groß, dass die Nummer meiner Frau älter ist als eine 0171 1x oder 0171 9x.


    Wenn man also die Faktoren Emotion und Nostalgie "einpreist", kann es irgendwann passieren, dass eine 0173 29 oder eine 0170 80 plötzlich viel edler erscheint als bestimmte Rufnummernblöcke unter den "heiligen" Vorwahlen 0172 und 0171.


    Abschließend darf man an diesem Punkt auch nicht mehr die Tatsache verdrängen, dass jüngere Generationen nachwachsen, die vielleicht zur 015x eine emotionale Bindung haben (ja, gruselig, ich weiß 😂) und die 0171 und 0172 als "Boomer-Vorwahlen" betrachten ("Cool, meine Uroma hat auch so eine!").


    Das sieht man ja mittlerweile auch wunderhübsch hier im Thread: da kommt eine Person und fragt, ob ihre 015x "VIP" genug sei – zwei Minuten später dann die erste Person, die mit Schnappatmung in ihr Keyboard hämmert, dass alles außer 0171 und 0172 absoluter Müll sei. 😎


    Ich zähle mich, was meine eigene Mobilfunk-Sozialisation anbelangt, freilich nicht ganz ohne Stolz zur 0171-0172-Fraktion mit amtlicher HLR-Schnappatmung. Aber, und das zeigen mir die Vowahlen 0170 und 0173: man wird ja im Alter durchaus milder. 😁 (Ich bin übrigens noch keine 50. 😉)


    Bei freenet flex werden aber keine 0172 mehr angezeigt.

    Sehr merkwürdig. Als ich weiter oben Freenet Flex erwähnt habe, hatte ich die App extra noch mal installiert. Da wurden mir in der Nummernauswahl direkt nur 0172 vorgeschlagen. Gerade eben habe ich noch mal nachgesehen: nur 0174. Ich würde die App aber trotzdem im Auge behalten und immer mal wieder nachschauen. Kann mir nicht vorstellen, dass es da in Zukunft gar keine 0172 mehr gibt.

    Einmal editiert, zuletzt von Splendor () aus folgendem Grund: Ein Beitrag von Splendor mit diesem Beitrag zusammengefügt.

  • In Dortmund fingen 1998 alle von Mannesmann herausgegebenen 0173-Nummern mit "29" an. Wenn ich also heute jemanden in Dortmund mit solch einer Nummer sehe, weiß ich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, dass diese Person die Nummer vermutlich schon seit 28 Jahren ohne Unterbrechung besitzt.

    Oder die Nummer wurde irgendwann in eine CallYa umgewandelt und dann verkauft.

    ***22 Jahre o2***

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