ZitatOriginal geschrieben von puntigamer
Ich bin mit jemanden in die Grundschule gegangen, der genau wie ich heißt, im selben Ort gewohnt hat (mittlerweile wohnen wir zwar noch im selben Bundesland, aber an komplett anderen Ecken) und auch am selben Tag Geburtstag hat wie ich. Einzig unterscheidet uns der Geburtsort und die ehemalige Straße, in der wir wohnten.
Sei mal heilfroh, dass ihr nicht beide zufällig auch im gleichen Ort geboren seid. Das kommt sicher auch vor, etwa: Peter Müller, geboren in Berlin usw.
ZitatWas ich mich bei dieser Geschichte frage: Es gibt doch sicherlich noch mehr Leute, die gleich heißen und am selben Tag Geburtstag haben und wie die da so schlampen können. Schließlich gibt es ja doch Merkmale, die sich unterscheiden lassen (Geburtsort, Personalausweisnummer etc.) und wie dann sowas passieren kann. Für mich ist und bleibt das ein Rätsel ...
An Deiner Stelle würde ich mir, falls Du den noch nicht hast, einen Online-Zugang bei MeineSchufa beantragen und die Daten dort regelmäßig kontrollieren. Auch andere Auskunfteien (Infoscore, Creditreform, Bürgel ...) scheinen mir heiße Kandidaten, die solche (z.T. unvollständigen) Datensätze "vermischen". Gerade solche Auskunfteien und Inkassobüros (!) haben häufig gar nicht alle Daten vollständig. Hier reicht es ja, dass der Geburtsort nicht bekannt ist, schon ist der Datensatz nicht mehr zu unterscheiden.
Hatte in der Bekanntschaft erst kürzlich den Fall, dass ein Mann mit ähnlich geläufigem Namen letztes Jahr das "Vergnügen" mit einem hartnäckigen Inkassobüro hatte. Es kam zuerst ein Brief an seinen Namen mit handschriftlich durchgestrichener (!) Adresse, darunter dann seine Adresse handschriftlich geschrieben. Bei dem Telefonat mit dem Inkassobüro war ich anwesend, es wurden alle Klischees solcher Inkassobüros erfüllt. Nicht einmal der Hinweis, dass in der Großstadt bereits das normale Telefonbuch 9 Einträge mit genau demselben Namen und jeweils unterschiedlicher Anschrift liefert, konnte da am Telefon überzeugen, dass sie ihre Adressrecherche wohl etwas oberflächlich betrieben haben. Es gipfelte in der Aufforderung, seinen Ausweis einzuscannen und dorthin zu faxen, um zu "beweisen", dass er nicht derjenige sei, gegen den sie einen Mahnbescheid hätten, um den angedrohten Besuch eines Gerichtsvollziehers zu verhindern - was er natürlich nicht gemacht hat.
Nachdem er sich beruhigt hatte, hat er dann ein lapidares Schreiben verfasst, es handele sich um eine Verwechslung und er erwarte, dass sie seine Daten löschen. Natürlich kam danach nichts wieder. Nächstes Mal ist er schlauer.
Es ist jedenfalls Aufmerksamkeit geboten - wenigstens bei der Schufa kriegt man das ja online kostengünstig hin.
Gruß
Lisa