Congstar hat mir ohne Grund gekündigt

  • Hallo zusammen,


    es darf bei der ganzen Diskussion nicht vergessen werden, dass Lord73 ein Postpaid Angebot nutzt. Kündbar zwei Wochen zum Monatsende...
    Warum sollte ein Anbieter nicht die gleichen Möglichkeiten haben und auch nutzen, die der Kunde hat? Wird eine Karte unrentabel kommt die Kündigung. Da wird eine Verbraucherzentrale auch nichts ausrichten können. Gründe muss Congstar ja nicht angeben.Sprüche seitens Congstar wie missbräuchliche oder gewerbliche Nutzung sind da wohl eher ein Vorwand.
    Sprechen wir allerdings von einem MaxM sieht die Welt schon anders aus. Hier beträgt die Laufzeit 24 Monate. So hat t-mobile sicher eine höhere Hemmschwelle ein vorzeitiges Vertragsende herbeizuführen. Denn das müsste gegebenenfalls gerichtlich durchgesetzt werden. Und das wird wegen 50h Telefonie und ein paar 100 SMS pro Monat schwer...


    Eines noch: Die Fair Use Politik der Anbieter ist teilweise schon ein Witz, da die Schranke nach oben fast immer nur für den Anbieter selbst gilt- selten für den Kunden. D.h.: Telefoniere ich mit meiner Congstar Karte ohne Flat 50 Stunden fällt nicht irgendwann der Riegel- meine 570 Euro muss ich löhnen und keiner (ok, vllt. der Kunde :-) ) denkt an Kündigung.


    Viele Grüße
    Qwerlk



  • Ist doch klar,Congstar viel was verdienen.Ob mit oder ohne Flat.

    >>>> 7 Jahre Eplusler<<<<



    . . . . \!!!!!!/ . . . .
    . . . . (@ @) . . . .
    ---o00-(_)-00o---

  • Na klar, das ist doch genau meine Rede!
    Verdient Congstar nichts oder zahlt gar noch drauf kündigen sie, was ich dann auch OK finde.


    Nur kann von Fair Use nicht gesprochen werden, wenn der Anbieter alleine geschützt ist. Beispiel: eplus internet250. Übersteigt die Nutzung die 400MB Grenze fallen keine weiteren Kosten an.
    Das ist aus meiner Sicht "Fair Use".


    Viele Grüße
    Qwerlk

  • Ich denke nicht, dass es rechtlich ok ist, wenn der Anbieter kurzfristig kündigt. Sicher, er hat zwei Wochen Kündigungszeit. Aber es ist unlauterer Wettbewerb, den Kunden erst mit Dumping zu ködern und dann zwei Wochen später wieder rauszuschmeissen. Wenn das möglich wäre, würden morgen die Autohäuse mit 1 Euro Autos werben - gut, nach zwei Wochen kündigen sie Dir wieder, aber bis dahin hatten sie viele Kunden als Testkunden.


    Sorry, aber so funktioniert das in Deutschland zum Glück noch nicht. Es gibt auch Punkte im Gesetz, die unterschwelliges oder offensichtlich zu erwartende Leistungen berücksichtigen.
    Man kann ja auch Arbeitnehmer nicht kündigen, obwohl sie ganz legal vier Wochen Kündigungsfrist im Vertrag haben. Es spielen eben noch viele andere Faktoren mit hinein und unser UWG Gesetz ist da recht streng. Wie gesagt, ich warte nur darauf, dass die Verbraucherzentralen die ersten Klagen anstreben. Im Festnetz (Arcor) ist das schon der Fall.

  • Zitat

    Original geschrieben von blackjack1412
    Ich denke nicht, dass es rechtlich ok ist, wenn der Anbieter kurzfristig kündigt. Sicher, er hat zwei Wochen Kündigungszeit. Aber es ist unlauterer Wettbewerb, den Kunden erst mit Dumping zu ködern und dann zwei Wochen später wieder rauszuschmeissen.


    Nein, warum ?


    Rechtlich ist das i.O. Man muss sich halt nur fragen, ob es Fair ist. Da aber erstmal fast jeder die Flat bekommt und die meisten auch behalten dürfen, würde ich da IHMO keinen unlauteren Wettbewerb sehen.


    Ich denke auch, das T-Mobile sich früher überlegen muss, das mit der Marke Congstar möglich ist und was nicht, um nicht früher oder später in die die Verlegenheit zu kommen, wg. Einnahmenverlusten oder gar Verlusten durch Telefonierverhalten des Kunden kündigen zu wollen.


    Aber das tun sie halt nicht ...

  • Wer heute eine Full-Flat bucht hatte früher Rechnungen im deutlich 3stelligen Bereich. Die Anzahl der Poweruser im Flat/Fullflat-Bereich dürfte heute daher sehr hoch sein, zudem hat ihr Konsum tendentiell eher zugenommen, weil "ist ja alles inklusive". Den Anbietern brechen also diese Umsätze zusammen, die Kalkulation geht nicht auf. Die Preise für Full-Flats müssten also noch stärker gesenkt werden, um auch für solche Kunden interessant zu werden, die sie nicht ausreizen, damit könnten die Poweruser abgefangen werden. Bis dahin wird es aber sicher noch ein paar Kündigungswellen geben.

  • blackjack1412


    Deine Beispiele sind heftig an den Haaren herbeigezogen und insoweit auch nicht zu kommentieren...
    Zu deinem Begriff "Ködern": Es wird bei Constar nicht nur mit Minutenpreisen geködert, sondern auch damit, dass es keine(!) Vertragsbindung gibt!
    Das hat jeder Kunde mit unterschrieben.
    Was willst Du machen, wenn ein Vertragspartner fristgerecht kündigt?
    Oder umgekehrt: Du kündigst bei einem Pre-/Postpaid Anbieter und dieser will Dich nicht ziehen lassen (Stichwort MNP), da er das halt nicht so gut findet, dass Du gehen willst?


    Ich finde Prepaid ist eine feine Sache. Aber die Spielregeln müssen für alle gleich sein.
    Ein anderes Thema ist natürlich der Imageverlust, der mit zu vielen Kündigungen seitens des Anbieters, einhergeht.


    Viele Grüße
    Qwerlk

  • Zitat

    Original geschrieben von blackjack1412
    Ich denke nicht, dass es rechtlich ok ist, wenn der Anbieter kurzfristig kündigt. Sicher, er hat zwei Wochen Kündigungszeit. Aber es ist unlauterer Wettbewerb, den Kunden erst mit Dumping zu ködern und dann zwei Wochen später wieder rauszuschmeissen.


    Die Leute werden ja auch nicht zwei Wochen nach Vertragsunterzeichnung rausgeschmissen. Natürlich ist das rechtlich ok, so ist nun mal die Vertragsbedingung.

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
    Der RAY.

  • Wobei ich mich eh schon immer gefragt habe, wie Congstar bei 15 Euro für eine E-Plus oder o2 Sprachflatrate noch Gewinn machen möchte. Wenn man von 9ct (8,8ct aufgerundet) IC Gebühr ausgeht, macht der Anbieter ab ca 167 Minuten Verlust. Das kann ja nicht gut gehen. Denn die Minutenanzahl schafft ja wohl nun wirklich jeder. Auto Mobile ist ja mit seinem Tagesflatrate Modell auch gescheitert, da wurden die Bestandskunden ja auch hinterher zwangsumgestellt bzw gekündigt.


    Ich bin mal gespannt wie sich das mit den Flatrates weiter entwickelt. Eine Fair Use Regelung wäre da mal so allmählich angebracht oder man bietet dem Kunden höhere Minutenpakete an als "Quasi - Flatrate" Ersatz. Auf gut Glück würde ich da nichts mehr buchen, entweder Fair use oder eben echte Flatrate.

    T-Mobile D @ SE K610i

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!