Hallo,
dass nicht alle jeden Handyverkauf gleich ans Finanzamt melden, ist klar.
Eigentlich war ich nie auf die Idee gekommen, dass man bei ca. 1,5 Verkäufen pro Monat, üblicherweise lange Herumgelegenes und/oder Gebrauchtes, ein Fall für's Finanzamt werden könnte.
Wenn nun aber alle drei Monate so ein Subventionshandy dabei ist, kann man sich schon die Frage stellen, ob man an der 511-Euro-Grenze kratzt.
Daher doch noch mal zurück auf Los: wie muss man hier rechnen?
Ist ein Handy, das man zum Vertrag kostenlos dazubekommt, eine "Anschaffung"?
Gerade beim Kostnix-Modell ist es ja eher eine Dreingabe.
Und eine Rechnung "120 Euro Umsatz = 120 Euro Gewinn" kann doch auch keiner ernsthaft aufmachen.
Wenn aber andererseits das Beispiel 1 aber als Spekulationsgewinn zählt, dann müsste Beispiel 2 doch einen Spekulationsverlust ergeben?!
Müsste man Fixkostenerstattungen versteuern? Spekulationsgeschäfte sind es ja sicherlich nicht.
Müssten Schubladenverträge nicht steuerlich anders bewertet werden als normale?