Diskussion: Banken mit guten Angeboten (Keine KwK Gesuche erlaubt!)


  • Da ich bisher aber mit Fremdwährungen noch keine Erfahrung gemacht habe: da die Entwicklung des Wechselkurses nicht voraussagbar ist, könnte man im allerschlechtesten Fall mit weniger Euro zum Ende der Laufzeit rechnen als zu Beginn eingezahlt wurden ?

    Klar, du kannst deutlich weniger haben, je nachdem wie der Wechselkurs läuft (oder auch mehr, falls der Wechselkurs zu deinen Gunsten läuft). Ich persönlich sehe sowas eher als Währungsspekulation und weniger als sichere Geldanlage.


    Bevor ich so was machen würde, würde ich mir daher eher sowas wie Weltsparen, Zinspilot, Savedo anschauen. Da sind die meisten Festgelder in EUR, also ohne Wechselkursrisiko. Dafür halt mit dem Risiko, dass die Bank, bei der man anlegt, Pleite geht/geschlossen wird und man sich ggf. mit einer ausländischen Einlagensicherung herumschlagen darf, um sein Geld wieder zu bekommen. Dank EU-Regelungen sollte das in der Theorie aber eigentlich schnell gehen.


    Konkret gab es da erst vor kurzem einen Fall:
    https://www.tagesspiegel.de/wi…che-anleger/21120630.html


    Letztlich muss man sich bei den Portalen Bank und Land anschauen und dann für sich selbst das Risiko einschätzen...

  • Von Ziraat wurde mir mit Wertstellung 31.03. (also dem Zinstermin) ein mittlerer Centbetrag mit dem Kommentar "[FONT="Arial"]Buchungsposten 01/02/2018- 28/02/2018" in Rechnung gestellt. Könnten das Sollzinsen für eine geduldete Überziehung im Februar sein? Einen Dispo habe ich dort nicht.[/FONT]

  • Gibt es Erfahrungswerte wie die VW-Bank (bzw. DAB) bei Kündigung des Depots mit der Grundgebühr verfährt, wenn im laufenden Jahr noch nicht die geforderten 2 Transaktionen gemacht worden sind?


    Ich habe da noch ein Depot, das ich jetzt kündigen möchte, möchte aber keine Gebühren für das angefangene Jahr zahlen...

  • Gibt es Erfahrungswerte wie die VW-Bank (bzw. DAB) bei Kündigung des Depots mit der Grundgebühr verfährt, wenn im laufenden Jahr noch nicht die geforderten 2 Transaktionen gemacht worden sind?


    Ich habe da noch ein Depot, das ich jetzt kündigen möchte, möchte aber keine Gebühren für das angefangene Jahr zahlen...

    Wirste zahlen müssen die Monate, pacta sunt servanda. Und BNP Paribas holt es sich.

  • Wirste zahlen müssen die Monate, pacta sunt servanda. Und BNP Paribas holt es sich.


    Ich kann ja vor der Kündigung noch 2 Trades machen (Geldmarktfonds kaufen und gleich wieder verkaufen)...
    Hätte ich nur gerne vermieden, da dabei die fremden Gebühren weitergegeben werden und es auch ein bisschen lästig ist. Ist aber immer noch günstiger als die Grundgebühr... ;)

  • Wirste zahlen müssen die Monate, pacta sunt servanda. Und BNP Paribas holt es sich.


    Ich hatte letztes Jahr dort für ca. vier Monate ein Depot (prämienmotiviert). Ich weiß nicht, ob es da diese Aktivitätsbedingung schon gab. Ich musste zumindest keine anteiligen Depotgebühren zahlen (ich hatte keinen einzigen Trade dort gemacht, nur Wertpapiere kurz vor Fälligkeit dorthin übertragen, nach Tilgung Geld wegüberwiesen, auf die Prämienbuchung gewartet und anschließend das Depot wieder geschlossen).

  • Die Talfahrt der Zinsen geht weiter ...


    Wenn schon moneyou die Zinsen weiter nach unten anpassen muss ...


    Zitat aus der Kundenmail vom 23.04.:
    aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase und der aktuellen Marktlage sehen wir uns gezwungen, unsere Zinssätze für Tages-und Festgelder zum 25. April 2018 anzupassen:


    Tagesgeld: von 0,40 % p.a. auf 0,35 % p.a.
    Festgeld, Laufzeit 6 Monate: von 0,45 % p.a. auf 0,40 % p.a.
    Festgeld, Laufzeit 12 Monate: von 0,45 % p.a. auf 0,40 % p.a.


    Bitte beachten Sie dabei: Der neue Zinssatz für Tagesgeld gilt für alle Tagesgeldanlagen. Die neuen Zinssätze für Festgelder gelten hingegen ausschließlich für Festgelder, die ab dem 25. April 2018 neu angelegt werden.
    Zitatende.

    Ciao
    IT-Hase

  • Hier mal zur Abwechslung was zum Thema "Banken mit schlechten Angeboten", das geradezu skurril anmutet. Die Berliner Volksbank realisiert schon seit Jahren Bargeldauszahlungen in ihren Filialen dergestalt, dass der Kunde vom Mitarbeiter am Tresen nicht etwa das Bargeld, sondern eine Plastikkarte erhält, mit der er an einem der nebenstehenden Automaten das Geld ausbezahlt bekommt. Fraglos eine sinnvolle Lösung im Sinne der Hygiene, Sicherheit und Effizienz.
    Umso erstaunlicher ist es, dass die Berliner Volksbank (genauer "der Vorstand", wie die Mitarbeiter betonen) beschlossen hat, Geldauszahlungen nur noch zwischen 10 und 13 Uhr werktags zu ermöglichen, selbst wenn die Filiale auch nachmittags geöffnet und besetzt ist (und die Automaten natürlich auch in Betrieb sind). Eine Nachfrage bei der Kundenhotline ergab schließlich, dass für die Ausgabe der Auszahlungskarten ein spezielles Programm verwendet werden muss und dass dafür ein täglicher Abschluss gemacht werden müsse. Die Mitarbeiter (Spezialisten???), die dies machen, sollten es nun stets bereits um 13 Uhr tun, damit sich am Nachmittag für andere Aufgaben zur Verfügung stünden. So zumindest letztlich die Erklärung des freundlichen Hotline-Mitarbeiters, der die Verwunderung über diese Regelung durchaus nachvollziehen konnte.
    Das sind so Dinge, bei denen man denkt: WTF??? Sieht so 2018 betriebliche Effizienzsteigerung aus? Die allermeisten Kunden zahlen für Bargeldbezug an Schalter übrigens extra, oder sie haben zumindest ein teureres Kontomodell, um keinen Aufpreis für die einzelne Auszahlung bezahlen zu müssen.

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