Was ist eine 4 Monate alte Einbauküche wert?

  • Zitat

    Original geschrieben von virus-k
    Von wegen er ist nicht gut beim Verhandeln.Er ist ja ein richtiger Profi :top:


    Toller Profi. Wenn der Typ Gebrauchtwagenhändler wäre und für einen 4-Monate alten Wagen den gleichen Preis verlangen würde wie andere für einen Neuwagen, dann würde er elendig vor die Hunde gehen.

  • Er ist aber kein Gebrauchtwagenhändler und lebt auch nicht davon also was solls? Es kam ja auch zum Ausdruck, dass der VK nicht unbedingt zwingend verkaufen muss sondern durchaus die Möglichkeit besteht die Küche selber weiter zu verwenden (wenn auch nicht komplett).


    Also hat der VK doch keinen Druck sich da irgendwie stressen zu lassen oder preislich massiv von seinen Vorstellungen runter zu gehen. Wenn er also der Meinung ist er will 1:1 den Neupreis haben kann er das ja gern tun, dass in diesem Fall der Nachmieter das "Angebot" dann wohl eher nicht annehmen wird steht ja auch einem anderen Blatt. Je besser meine Postion desto eher kann ich mir einen Wunschpreis setzen und wenn zu dem nicht verkauft wird, ok dann eben nicht geht die Welt ja auch nicht von unter.

  • Nur das bei seiner Preisvorstellung beide "verlieren". Der Vormieter, weil es die Küche aubauen und dann in der neuen Küche wieder einbauen muss und dann in seiner neuen Wohnung eine Küche hat, die max. einigermaßen passt. Und der Nachmieter, weil er sich um eine neue Küche kümmern muss (allerdings dann nach seinen eigenen Wünschen).


    Außerdem gehe ich davon aus, dass man eher in eine größere Wohnung zieht als in eine kleinere (war bei mir bisher immer so). Wenn dann die Küche auch größer ausfällt, passt die alte Küche noch weniger.


    Ich für meinen Teil kann den Vormieter absolut nicht verstehen.

  • Zitat

    Außerdem gehe ich davon aus, dass man eher in eine größere Wohnung zieht als in eine kleinere (war bei mir bisher immer so). Wenn dann die Küche auch größer ausfällt, passt die alte Küche noch weniger.


    Der TE schrieb eingangs, daß der Vormieter in eine kleinere Wohung zieht.
    Ist aber m.E. auch egal, hätte der Vormieter irgendein Interesse daran gehabt, die Küche nicht mitnehmen zu müssen, so hätte er dem TE goldene Brücken gebaut. Da er dies nicht getan hat, kann man wohl davon ausgehen, daß er seine Küche, die ja im Übrigen neuwertig ist, mitnehmen wollte, und nichts anderes.

  • Zwischen den Preisvorstellung von Verkäufern und denen von Käufern liegen gerade im Gebrauchtbereich eben gern mal große Lücken.


    Für den Verkäufer ist es aus seiner Sicht nicht einzusehen warum er für eine sehr neue Küche bis zu 50% des Neupreises bekommen soll, schließlich hat er vor nicht mal 4 Monaten ja 2000 € bezahlt.


    Für den Käufer ist das aber "nur" ein gebrauchtes Möbel mit entsprechendem Wertverlust.


    Schau Dir mal an was manche privaten Gebrauchtwagenverkäufer noch für Preisvorstellungen haben, da kann man auch nur den Kopf schütteln da dort der Preis ausschließlich nach subjektivem Empfinden festgelegt wird und sich nicht am Marktpreis orientiert.


    Objektiv gesehen verlieren hier ggf. beide, dass dürfte aber weniger ausschlaggebend sein. Wenn der VK eben nicht gewillt ist bis zu 50% Wertverlust in 4 Monaten hinzunehmen lebt er ggf. besser oder leichter damit wenn er die Küche mitnimmt auch wenn er dadurch Mehraufwand beim Ab- und Wiederaufbau hat. Bei solchen Entscheidungen spielt das subjektive Wohlempfinden (man trifft die Entscheidung bei der man sich selbst am besten fühlt) eben die größere Rolle.

  • Zitat

    Original geschrieben von Pankoweit
    Der TE schrieb eingangs, daß der Vormieter in eine kleinere Wohung zieht.


    Im Eingangsposting stand das aber nicht. Danach habe ich wohl überlesen.




    Zitat


    Ist aber m.E. auch egal, hätte der Vormieter irgendein Interesse daran gehabt, die Küche nicht mitnehmen zu müssen, so hätte er dem TE goldene Brücken gebaut. Da er dies nicht getan hat, kann man wohl davon ausgehen, daß er seine Küche, die ja im Übrigen neuwertig ist, mitnehmen wollte, und nichts anderes.


    Da der Vormieter dem Threadersteller aber von sich aus angeboten hat, die EBK zu übernehmen, bin ich davon ausgegangen, dass er sehr wohl ein Interesse daran hatte, die Küche nicht mitnehmen zu müssen. Auch wenn es abwegig klingt, aber er hätte dem Nachmieter die Übernahme ja nicht anbieten müssen.

    Zitat

    [QUOTE] Original geschrieben von ChickenHawk
    ...
    Objektiv gesehen verlieren hier ggf. beide, dass dürfte aber weniger ausschlaggebend sein. Wenn der VK eben nicht gewillt ist bis zu 50% Wertverlust in 4 Monaten hinzunehmen lebt er ggf. besser oder leichter damit wenn er die Küche mitnimmt auch wenn er dadurch Mehraufwand beim Ab- und Wiederaufbau hat. Bei solchen Entscheidungen spielt das subjektive Wohlempfinden (man trifft die Entscheidung bei der man sich selbst am besten fühlt) eben die größere Rolle.


    Fürs objektive und rationale sind wir ja hier :D . Der TE hat uns ja nach einem fairen Preis für beide Seiten gefragt. Mit "fair" hat die Forderung in Höhe von 2000 € nichts zu tun. Ob 500 € oder 1000 € oder 1500 € etwas mit "fair" zu tun haben, müsste diskutiert werden (wurde hier ja auch schon gemacht).


    Aber bloß weil der Verkäufer für seine Küche den Neupreis haben will, ist das noch lange kein "fairer Preis" für beide Parteien. Wenn er die Küche übergeben wollte, hätte er einen anderen Preis nennen müssen (egal ob jetzt Kaufpreis höher oder Verkaufspreis niedriger). Erst zu sagen, dass die Küche 2000 € gekostet hat und dann 2000 € zu fordern, schreckt den Käufer doch nur ab. Da hätte er auch gleich sagen können, dass er die Küche mitnimmt (evtl. wäre die Wahrscheinlichkeit dann höher gewesen, dass der Nachmieter von sich aus 2000 € bietet). Ich gehe bei meiner Argumentation natürlcih immer davon aus, dass die Küche inkl. Montage 2000 € gekostet hat.

  • Wieviel ist eine gebrauchte Einbauküche noch wert? Und wie am besten verkaufen?


    Hey Forum, hey Plauderer!


    Meine Freundin und ich haben uns für eine neue Wohnung entschieden.
    Unsere neue Wohnung ist nicht nur sehr schön, sondern hat auch schon eine klasse Einbauküche, die uns zur Nutzung überlassen wird.


    Somit haben wir aber das Problem, dass wir die Küche in unserer jetzigen Wohnung "loswerden" müssen. Der Noch-Vermieter will nichts für die Küche zahlen.
    Die ersten Interessenten, die heute die Wohnung besichtigten, zeigten aber Interesse die Küche zu übernehmen.


    Jetzt stellt sich natürlich zuerst die Frage wieviel wir für diese Küche noch verlangen können?
    Zur Küche:
    Es ist eine Nobilia Einbauküche mit Backofen, Cerankochfeld, Kühlschrank mit Gefrierfach und Geschirrspüler. Alle Gerät sind von Indensit.
    Die Küche ist im Februar vier Jahre alt geworden und hat in 2005 komplett mit Lieferung und Aufbau 3400,- Eur gekostet.
    Den Zustand der Küche würde ich als gut bis sehr gut bezeichnen. Ein Paar kleine Kratzer, die man erst auf den zweiten Blick sieht, sonst aber sehr sauber und eher wenig genutzt.
    Was würdet ihr sagen was wir noch für die Küche verlangen können??
    Ich habe absolut keine Ahnung und das, was ich auf der Suche im Netz gefunden habe, reichte von total über- bis absolut untertrieben.


    Die zweite Frage dann, ob sich eventuell sogar ein besserer Preis durch Verkauf an Dritte erzielen lässt?
    Ich würde die Küche auch abbauen und innerhalb eines bestimmten Radius anliefern und sogar mit einem Bekannten Handwerker professionell wieder aufbauen.
    Wenn ja, wie und wo lässt sich eine Küche im Rhein-Main-Gebiet am besten verkaufen? Zeitungsanzeigen, Online-Anzeigen, ebay..?


    Ich wäre euch für eine realistische Einschätzung und alle Tipps zum Verkauf der Küche dankbar.


    Vielen Dank für eure Unterstützung im Voraus!

  • Du erreichst mit Sicherheit einen besseren Preis beim Nachmieter.
    Eine gebrauchte Küche auf dem freien Markt? Wird schwierig.


    Wenn Du 1000 bis max. 1500 EUR vom Nachmieter bekommst, kannst Du zufrieden sein.


    Gruß


    Tommy

  • Servus,


    ich als alter ehemaliger Küchenbauer würde sagen, verkauf sie so wie sie jetzt ist, ausbauen und wo anderst wieder aufbauen, macht wenig Sinn, erstens muss du immer Dinge abändern (Arbeitsplatte passt nicht, Schrank zu wenig etc.) Überlasse die Küche dem neuen Mieter, Markengeräte sind es ja leider keine, daher würde ich mal bei 1000 Euro anfangen, sehe es so, der neue Mieter brauch ne Küche, warum soll er sich den Act machen und eine neue kaufen (die weit mehr als 1000 Euro ) kostet, da nimmt er lieber deine. UNd ich denke 1000 Euro +- 100 Euro ist fair für beide Seiten, denke nicht das du mehr bekommst, da Neumieter auch meistens davon ausgehen das schon eine für Lau drin ist, und heut zu tage haben nicht mehr viele Menschen mal eben 3000 Euro für ne neue Küche übrig!


    Gruss,


    Sasch



    EDIT: habe weder was mit meinem Vorredner zu tun noch kennen wir uns :D 1000 Euro

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