Wieviel Euro könnt Ihr monatlich auf die Seite legen?

  • Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Weiterer Faktor: Theoretisch kann dich dein Vermieter alle Nase lang rauswerfen - der Vorteil der Flexibilitaet gilt eben fuer beide Seiten. Du kannst dir dann neu neue Wohnung suchen, diese nach eigenem Geschmack renovieren, darfst den Umzug organisieren, etc. - auch alles zeit- und kostenintensiv.


    du weisst das man eigentlich fast unkündbar ist als Mieter? Es gibt nur sehr wenige Kündigungsgründe für den Vermieter. Fakt ist das es fast unmöglich ist einen unliebsamen Mieter raus zu bekommen.


    Pankoweit
    hä sparen? Sorry, aber ich habe keine Lust in einem Bad zu duschen das 30 Jahre alt ist, Böden zu haben die 20 Jahre alt sind usw. Nein, den Anspruch habe ich schon an mich selbst das ich das regelmässig erneuere. Es mag sein das man mit dem Alter 'genügsamer' wird, aber trotzdem will ich ja nicht dann ein abgewohntes aber abbezahltes Haus haben.



    Grüße

  • Zitat

    Original geschrieben von aikhoch
    Es gibt nur sehr wenige Kündigungsgründe für den Vermieter.

    "Eigenbedarf" zieht immer, wenn du nicht grade ein Sozialfall bist.

    Zitat

    Fakt ist das es fast unmöglich ist einen unliebsamen Mieter raus zu bekommen.

    Aufwaendig mag das sein, machbar ist es trotzdem. Natuerlich gibt's auch Abschaum, der sich den relativ starken Mieterschutz zu Nutze macht (Stichwort Mietnomaden). Aber den gibt's ueberall.

  • Nun ja, die 25.600€ zu versteuerndes Einkommen entsprechen wenn man diverse Pauschalbeträge und Aufwendungen immerhin so 2.250€ brutto also so 1.530€ netto. Das ist die Region in die wohl ein Durchschnittsverdiener kommt.


    Andererseits finde ich braucht man bei 50.000€ Eigenkapital garnicht anfangen, das wären bei 250.000€ Kapitalbedarf gerademal 20%. Da bekommt man kaum ne Finanzierung, und wenn dann hat hätte man eine extrem hohen Zins- und Tilgungsbelastung.

  • Zitat

    hä sparen? Sorry, aber ich habe keine Lust in einem Bad zu duschen das 30 Jahre alt ist, Böden zu haben die 20 Jahre alt sind usw. Nein, den Anspruch habe ich schon an mich selbst das ich das regelmässig erneuere.


    Du tust die ganze Zeit so, als hätten Mieter überhaupt keine Kosten für Teppiche, Bodenbeläge, Kücheneinrichtung oder Möbel generell.
    Ein 30 Jahre altes Bad, das vorher schon 20 andere Mieter benutzt haben, da möchte ich auch nicht drin duschen. Aber ein 30 Jahre altes Bad, das Du ehemals selbst ausgesucht, gestaltet und bezahlt hast, das hat nach 3 Jahrzehnten vielleicht durchaus einen gewissen Charme. Ebenso ein Parkettboden, auf dem die Kinder laufen gelernt haben, der nach 20 Jahren etwas ramponiert ausschaut, den reißt man trotzdem nicht heraus - weil er nämlich zum eigenen Haus und damit zu einem selber gehört.


    Aber, wenn ich mir deine Postings so anschaue: DU bist eben nicht der Typ fürs Eigenheim, weswegen es besser ist, wenn Du Mieter bleibst. Der typische Käufer weiß eher, die Dinge und deren Wert zu schätzen, weswegen er auch nicht in Versuchung gerät, sie alle Nase lang durch Neukauf zu ersetzen.

  • Ich geh mal wieder zum eigentlichen Thema zurück.
    Hab bei mir gerade mal alles angeguckt und nach sagenhaften 2 Monaten im Berufsleben ( :D ), sieht das bei mir so aus:


    Vom Netto sind ca. 40% für Fixkosten weg. Dann packe ich jeden Monat noch ~3% in einen Bausparvertrag, ~6% in die Riester-Rente.


    Je nachdem wie ich mich anstelle hab ich am Ende des Monats dann immer noch ~30% vom Geld übrig und pack das auf nen Sparkonto (momentan ein Tagesgeldkonto), wenn sich davon mal eine größere Summe angesammelt hat muss ich mal schauen wie man die noch besser anlegt.

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

  • Hallo,


    was beim Eigenheim nicht zu vernachlässigen ist, sind die Vor- und Nachteile, die nicht in Zahlen fassbar sind.
    Vorteil Eigenheim: Ich kann tun und lassen, was ich möchte (im Rahmen der Gesetze :D ). Wenn ich Fliesen `rauskloppen will, dann mach ich das. Wenn ich eine Sat-Schüssel auf`s Dach schrauben möchte, hat das keinen zu stören. Ich kann mir an Tieren ins Haus/in den Garten holen, was ich möchte. Die Liste lässt sich beliebig fortführen.
    Nachteil sehe ich in erster Linie darin, dass man sich in seiner Flexibilität enorm einschränkt. Wohne ich in Hamburg und eine 1a Stelle in München interessiert mich, dann überlege ich mir das 3x, ob ich das mache.


    Zur Ausgangsfrage: Ich habe nach allen Abzügen (Versicherungen, Miete, Altersvorsorge, Essen...) etwa 1/3 meines Bruttogehaltes übrig. Hobbies laufen bei mir kostenneutral. Es geht also nur für Urlaub was drauf und der Rest wird gespart.

  • Zitat

    Original geschrieben von Micha2500


    Selbst wenn ausreichend Eigenkapital vorhanden ist, dann sollte man den Zinsverlust für das eingebrachte Eigenkapital mit einberechnen und nicht nur Rate und Miete vergleichen.



    Dann sollte man auch die allgemeine Wertsteigerung der Imobilien nicht vergessen , oder?

  • Naja, abgesehen von den Grossstädten gibts bei Immobilien imho im Moment eher eine Wertstagnation, in einige Orten sogar Wertverlust.

  • Leute, es ist wohl klar ersichtlich, dass wir hier zwei Lager haben, die einen die Eigentum als besser ansehen, die anderen, die lieber alle paar Jahre umziehen und sich nicht an einen Standort binden moechten!


    Deswegen werde ich mir auch erst einen Porsche kaufen, und erst dann eine Eigentumswohnung! :rolleyes: :top:


    Trotzallem finde ich es sehr interessant! Und ich kann irgendwie auch beide Seiten verstehen und auch nachvollziehen!


    MfG

  • Nicht vergessen darf man aber auch die dritten Gruppe: Die zwar ein Eigenheim als sehr erstrebenswert ansieht, aber es nur nicht um den Preis, bis ans Ende seiner Tage mit der Finanzierung beschäftigt zu sein, und sonst an allen Ecken und Enden sparen zu müssen, realisieren will.


    Wenn jetzt in den letzten Jahren nicht so die Lebenshaltungskosten, allem voran für Energie so stark gestiegen wären, und dafür die Einkommen etwas gestiegen wären, dann wäre der "Traum vom Eigenheim" für mehr Leute unter passablen Bedingungen machbar. Aber die wirtschaftliche Entwicklung war eben leider eine andere.

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