Eure grössten Aufreger im Strassenverkehr

  • Du nimmst Dir ganz schön viel heraus, ohne mich zu kennen.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Tja...


    Die machen es halt genauso wie du. Sie glauben, aus rein egoistischen Gründen über dem Gesetz und über jedem Sinn für Gemeinschaft zu stehen und fahren dort, wo es ihnen genehm ist.


    :top: :top:


    Heute hatte mich ein Audifahrer aufgeregt (sind auch immer die schlimmsten Fahrer). Er hätte vor der ENgstelle warten müssen, was er aber nicht tat. Tja und somit blockierte er die komplette Fahrbahn und zeigte mir mit einer Geste, dass ich zurücksetzen sollte :eek: So ein Spinner. Erst fahren, obwohl er mich sah und ich in Sichtweite war und dann noch meckern und bestimmen wollen. Am Ende musste er dann doch zurück und der Baggerfahrer hinter mir machte seinen Ärger richtig Luft, nur leider hatte ich nicht alles verstanden. Nur irgendwas mit blinder Idiot :D

  • Zitat

    Original geschrieben von Jannis71
    Wenn sich jemand falsch verhält musst du ihn trotzdem gewähren lassen :)


    Genau! Und in ein paar Jahren haben wir die Anarchie im Straßenverkehr, weil jeder Idiot machen kann, was er will, ohne dass man ihm aufzeigt, was falsch läuft. Die Gehirnamputierten sind ohnehin schon überall im Vormarsch. Stecken wir also einfach zurück und nehmen eine entspannte, abwartende Haltung ein.


    - BAB-Linksspurpenner
    - Bei 30er-Blitzer-mit-25-Vorbeifahrer
    - Grünphasenverschläfer
    - Sich-nicht-Bedanker-bei-Vorbeilassen
    - Dummglotzer-wenn-man-aus-Rücksicht-wartet
    - Landstraßenmailchecker die einem auf der eigenen Fahrbahn entgegen kommen
    - Riskantüberholer bei Gegenverkehr, die 500m weiter als Linksabbieger zum Hindernis werden
    - ... ... ...


    alles dies zeigt doch die zunehmende Verblödung, welche m.E. stellvertretend für die Entwicklung auch abseits der Straße ist.

  • Ach ein paar Aufreger gibt doch ab und an immer mal. Was mich hier in meiner Gegend viel mehr stört sind schlecht geschaltete Ampelphasen.


    Bin letztes mal am Sonntag Morgen um 7 Uhr gefahren und war fast alleine auf der Straße. Da konnte ich es wieder mal sehen wie besch**** die Ampeln im Ruhrgebiet geschaltet sind. Einige sollen wohl auch absichtlich ausbremsen, andere haben erst gar keinen Anforderungskontakt und zeigen auch Nachts wenn nichts los ist ihre programmieren Rot und Grünphasen. Neben den vielen Straßenschäden ist ein funktionierendes und vor allem Intelligentes Ampelsystem enorm wichtig.
    In den Niederlanden oder auch in einigen Städten Bayerns ist es ein Traum wenn man nicht zu Stoßzeiten unterwegs ist. Da bekommt man fast nie eine rote Ampel zu gesicht (in Bayern werden die Ampeln an nicht so frequentierten Kreuzungen löblicherweise sogar abgeschaltet - kenne ich nur selten aus dem Ruhrgebiet).


  • Richtig :top:


    Dazu noch die ganzen Idioten mit ihren Smartphones :rolleyes: Da könnte ich auch jedesmal brechen. Pausenlos sieht man jemanden telefonieren oder surfen. Heute morgen auch, Mr Business steht neben mir und liest etwas auf dem Smartphone, bei grün verpennt er und der Hintermann muss erst hupen. Die Leute könnte ich ihr Smartphone fressen lassen :flop:

  • Zitat

    Original geschrieben von Braindead Einige sollen wohl auch absichtlich ausbremsen

    Korrekt. Zudem gibt es Pförtnerampeln, die nur eine bestimmte Menge Fahrzeuge passieren lassen, um den Streckenabschnitt nicht zu überlasten.


    Zitat

    andere haben erst gar keinen Anforderungskontakt

    Schleifen und die zugehörigen Leerrohre, Kabel, Steuerung, etc. sind teu(r)er.


    Zitat

    ...und zeigen auch Nachts wenn nichts los ist ihre programmieren Rot und Grünphasen.

    Ein umstrittenes Thema. Die einen sind für das nächstliche Abschalten, die anderen strikt dagegen. Siehe beispielhaft folgenden Artikel:


    http://www.aachener-zeitung.de…n-ist-umstritten-1.365901


    In den USA habe ich schon vor 30 Jahren folgendes sinnvolles System erleben dürfen: Nachts werden die Ampeln an wenig befahrenen Kreuzungen nicht komplett ausgeschaltet, sondern sie blinken entweder gelb = ich habe Vorfahrt, jedoch trotzdem Achtung oder sie blinken rot = ich muss Anhalten und Vorfahrt gewähren ("Stoppschild").


    Die Kommunen sparen so zwar kaum Strom, man wartet aber nicht unnötigerweise mit laufendem Motor 20...40 Sekunden auf die nächste Grünphase.



    Zitat

    Neben den vielen Straßenschäden ist ein funktionierendes und vor allem Intelligentes Ampelsystem enorm wichtig.

    Zur Beseitigung der Straßenschäden ist schlichtweg kein Geld da. Das wird lieber für die Bankenrettung und andere "wichtige Dinge" ausgegeben.


    In Großstädten ist die Verkehrsdichte häufig so hoch, dass ein "intelligentes Ampelsystem" (mit möglichst vielen "grünen Wellen" o.ä.) gar nicht mehr geschaltet werden kann.


    Für viel wichtiger halte ich ein funktionierendes und bezahlbares (sprich "billiges" und demnach stark subventioniertes) ÖPNV-Netz. Am Wochenende kostete mich hier eine Fahrt für 2 Personen vom Stadtrand in die Innenstadt hin und zurück 6,80 Euro. Da kommt man schon ins Grübeln, warum man sich Wartezeit und verschwitzte Mitfahrer antut, und nicht einfach das Auto nimmt (was sowieso vor der Haustür steht)...


    Ich würde den Liter Sprit so besteuern, dass er 3...5 Euro kostet, und dafür den ÖPNV so subventionieren, dass die Bahn-/Busverbindungen besser, häufiger und billiger (z.B. pauschal 50 Cent je Fahrt, egal wo hin innerhalb der Stadt) werden.


    Meine Meinung.


    Gruß Jörg

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Du nimmst Dir ganz schön viel heraus, ohne mich zu kennen.

    Ach, weißt du... Ich beurteile dich nach dem, was du hier schreibst.


    Nachdem du hier selber kundgetan hast, dass du trotz benutzungspflichtigem Radweg auf der Straße fährst, ist es ein wenig vermessen, sich über Autofahrer aufzuregen, die ihrerseits sich nicht an die Straßenbenutzungsregeln halten.


    Mit dem von dir gewünschten "Miteinander" hat das nämlich nichts zu tun, wenn sich immer nur die anderen an die Regeln zu halten haben.


    Und was "sich herausnehmen" betrifft: Das überlasse ich ganz allein dir. ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von jof
    Schleifen und die zugehörigen Leerrohre, Kabel, Steuerung, etc. sind teu(r)er.

    Nur so nebenbei: Mittlerweile sparen die sich übrigens die Induktionsschleifen in der Erde, sondern setzen optische Sensoren direkt oben auf den "Galgen" neben die Ampeln. Gibt hier schon einige Ampeln, die sowas haben.


    Zitat

    In den USA habe ich schon vor 30 Jahren folgendes sinnvolles System erleben dürfen: Nachts werden die Ampeln an wenig befahrenen Kreuzungen nicht komplett ausgeschaltet, sondern sie blinken entweder gelb = ich habe Vorfahrt, jedoch trotzdem Achtung oder sie blinken rot = ich muss Anhalten und Vorfahrt gewähren ("Stoppschild").

    Das ist nichts anderes als bei uns. Hier ist die Ampel an der Vorfahrtstraße aus und die an der wartepflichtigen blinkt gelb.
    Die Vorfahrt wird über die neben der Ampel angebrachten Schilder geregelt.

  • Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Ach, weißt du... Ich beurteile dich nach dem, was du hier schreibst.


    Der Unterschied ist, dass ich Dir gegenüber nie persönlich geworden bin und nie pauschale Urteile über Dich getroffen habe, die noch dazu ziemlich weit gehen, weit über das hinaus, worum es hier tatsächlich geht.
    Und das alles nur aufgrund von Postings in einem Internetforum zu einem ganz konkreten Thema mit ganz konkreten Erläuterungen.
    Das finde ich ziemlich arm.
    Aber das Internet bietet natürlich das ideale Feld, um anderen mal so richtig zu zeigen, wie man "es" richtig macht und was "sie" doch für Menschen sind.
    Ja, ich erlaube es mir, bisweilen - aber nie vollkommen willkürlich, sondern immer aus einem für mich in dem Moment driftigen Grund - auf der Straße, statt auf einem benutzungspflichtigen Radweg zu fahren.
    Wenn Du daraus machst, was Du hier aus mir machst, sagt das meiner Meinung nach einiges mehr über Dich aus, als über mich.
    Ich bin nicht frei von Fehlern und es mag sein, daß das den einen oder anderen Autofahrer auch mal ärgert. 99,9% meiner häufigen Erfahrungen mit Autofahrern sind durchweg positiv.
    Selbst, wenn man es mal so ganz krass und klar darstellt: ich vergehe damit kein Verbrechen und stelle mich nicht über das Gesetz. Ich verstoße damit in einigen Fällen gegen eine Verkehrsregel. Das ist natürlich nicht in Ordnung.
    Aber auch kein Grund, hier derart vom Leder zu ziehen, wie Du das tust. Und Du belässt es ja nicht einmal bei diesem reinen Verstoß gegen die Verkehrsregeln, sondern gehst noch viel weiter.


    Beurteile mich, wie Du willst. Von etwas anderen wirst Du Dich sowieso nicht überzeugen lassen.
    Aber denk mal drüber nach, ob das noch im Rahmen ist, was Du hier über mich schreibst!


    Selbst, wenn ich zehn Mal täglich 100 Autos behindere, gibt Dir das nicht das Recht, so etwas über mich zu schreiben:


    Zitat

    Sie glauben, aus rein egoistischen Gründen über dem Gesetz und über jedem Sinn für Gemeinschaft zu stehen[...]


    Setz das mal in den Rahmen dessen, worum es hier eigentlich geht und behalte im Hinterkopf, dass Du mich nicht einmal persönlich, ja wahrscheinlich nicht einmal virtuell auch nur annähernd kennst.
    Es geht hier um das Befahren eines Verkehrsweges mit einem Verkehrsmittel, wenn auch nicht auf dem dafür vorgesehenden Teil der Verkehrswege. Wer daraus derart viel macht wie Du, kann von Verhältnismäßigkeit nun wirklich nicht mehr reden.


    Mit meinem Beispiel der auf dem Radweg fahrenden Autos wollte ich ironisch darstellen, dass es kein "Die sind gut und die anderen sind böse" gibt, wie es hier immer wieder dargestellt wird.


    Was passiert denn letzten Endes Schlimmes, durch ein wie falsches Verhalten wie das meinige? Ein paar Autos müssen von vielleicht 100, 70, 50 auf vielleicht 25 runter bremsen und warten, bis sie überholen können?
    Was ist daran denn dermaßen schlimm? Dass der Autofahrer sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlt?
    Dass er etwas später an sein Ziel kommt? Was ist daran genau so schlimm, dass man als Autofahrer derart vom Leder ziehen muss. Strassenverkehr ist ein Miteinander, da muss man auch mal damit leben können, dass ein Radfahrer auf der Strasse fährt, weil er mit seinem Fahrrad aus verschiedenen Gründen den benutzungspflichtigen Radweg nicht benutzen kann oder will.
    Wer das als Autofahrer überhaupt nicht ab kann und sich derart aufregt und so ein "Ding" draus macht, der hat die Verhältnismäßigkeit nun wirklich verloren. Mehr als der Radfahrer, der es sich anmasst, eine Strasse zu benutzen, obwohl er das lt. Beschilderung eigentlich nicht darf.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

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